Das Buch ist relativ dünn - also durchaus an einem Tag durchzulesen, insofern die Zeit denn stimmen mag. Denn wie heißt es so schön: "Zeit ist Geld" und um dieses geht es in dem Buch intensivst.
In diesem dünnen Buch werden, endlich ohne große Umschweife, die Gründe klar und direkt gesagt, besser gesagt geschrieben, die uns in die Krise stürzten.
Es werden Fehler und Versäumnise aufgezeigt. Es wird mit anderen Büchern gearbeitet und es wird vieles in ein anderes Licht gerückt - ob es das wahre Licht ist, kann man nicht immer beurteilen, auf jeden Fall ist es ein Licht, dass die ganzen Geschichten klarer macht als dass, was man uns in großen Statistiken, Umfragen, etc. präsentiert.
Es geht um die ersten Lockerungen der Marktbegrenzungen, um Transferaktionen, um astronomische Summen die nie existierten und um Bonitäten von Staaten. Und es könnte auch die Frage beantworten, was Kriege mit Krediten zu tun haben.
Jürgen Elsässer ist hier ein Meisterwerk gelungen, denn er kritisiert nicht nur die Ultraliberale Wirtschaftslage manche eines Staates sondern auch Linke.
Er macht ebenso deutlich wie verständlich, dass Nation und pol. links sich nicht ausschließen.
Dieses Buch sollte jeder gelesen haben, der sich für Wirtschaft, linke Ansichten und Fehler diverser Staaten in Regulierungen des Marktes interessiert.
Empfehlenswert ist es auch für junge Menschen/Teenager, die den Unterschied zwischen einem Fond, staatsanleihen, sowie Kapital und "fiktiven Kapital" verstehen und verstehen wollen.
Insgesamt, ein kleines Meisterwerk und das schreiben von offenen Geheimnissen in unserer Gesellschaft.