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VINE-PRODUKTTESTERam 30. September 2013
Anlässlich einer Kanada-Urlaubsreise stand ich vor der Aufgabe, ein adäquates Vogelbestimmungsbuch für Nordamerika zu finden, denn die „nearktische“ Avifauna unterscheidet sich bekanntermaßen schon ganz erheblich von der „westpaläarktischen“.

Um es gleich vorwegzunehmen: ein entsprechendes deutschsprachiges Buch zu diesem Thema konnte ich trotz intensiven Suchens nicht entdecken.

Das vorliegende Buch ist mir aus 1. Auflage her bekannt und so habe ich mich diesem Feldführer von DUNN & ALDERFER zugewandt. Dies Bestimmungsbuch kann es mit den besten Publikationen für heimische Vogelarten aufnehmen (und verfügt sogar über einige interessante Punkte, die man hier als Anregungen nutzen könnte).

Die nunmehr 6. Auflage von 2011 hat gegenüber den Vorauflagen deutlich gewonnen und stellt die 990 für Nordamerika beschriebenen Vogelarten in bewährter Weise vor. Beginnend mit einer ausführlichen Einleitung mit schematischer Darstellung der Vogel-Topographie (günstig für die, denen die Federpartien auf englisch nicht so geläufig sind), werden auf 516 Seiten die Vögel vergleichbar mit „unserem“ SVENSSON auf je einer Doppelseite (links Text, rechts die entsprechenden zeichnerischen Abbildungen) vorgestellt. Der Text geht sehr genau auf die Feldkennzeichen ein, beschreibt Stimme/Gesang und endet mit der „Range“, in dem vor allem die ökologischen Ansprüche diskutiert werden. Neben dem Text findet sich randständig eine in Größe und Farblichkeit mit ‚unseren’ Naturführern vergleichbare Verbreitungskarte. Abgerundet wird das Buch durch eine (ebenfalls mit dem SVENSSON vergleichbar) im Anhang befindliche Übersicht von extrem seltenen Ausnahmegästen, die durch je eine einzelne Zeichnung untermalt wird. Anschließend folgt ein Block mit sehr großen Verbreitungskarten ausgewählter Arten zur territorialen Abgrenzung der im Felde kenntlichen Unterarten: ein sehr hilfreiches Extra, das ich in dieser Form bei noch keinem Vogelführer heimischer Arten gefunden habe! Den Abschluss bildet eine 2-seitige Gegenüberstellung möglicher Differenzen der beiden am häufigsten genutzten Checklisten.

Nimmt man als „Vergleichswerk“ den SVENSSON, der ja vielfach nicht zu Unrecht als „Klassenprimus“ unter den Vogel-Bestimmungsbüchern angesehen wird, so braucht dies Buch den Vergleich nicht zu scheuen. Die Abbildungen (es sind etliche Künstler neben dem Mit-Autor ALDERFER tätig geworden, ohne dass mir dabei ein qualitativer Unterschied aufgefallen wäre) sind ausgezeichnet und stellen alle relevanten Kleider dar (nach Verlags-Angaben sollen es ca. 3.000 Abbildungen sein). Der Text ist straff gegliedert und arbeitet wichtige Kennzeichen klar heraus. Ein Bonus: in die Abbildungen wird durch integrierten Text noch einmal auf die Besonderheiten hingewiesen (vergleichbar mit den Textanmerkungen aus dem gut bekannten HAYMAN & HUME). Und noch eine in meinen Augen nützliche Kleinigkeit verdient Erwähnung: das ganze Buch hat zur schnelleren Orientierung keinen randständigen Farbcode, sondern sieben leicht nutzbare, schwarze und verstärkte ‚thumb taps’ (Greife, Limikolen, Möwen, Tyrannen, Waldsänger, Ammern und Finken), die sehr hilfreich sind. Hat sich als nutzbares kleines Accessoire zum rascheren Auffinden der Vogelgruppe erwiesen.

Die Auswahl an Vogelbestimmungsbüchern ist in Amerika sicher nicht weniger umfangreich als in Europa. Neben diesem Buch werden (das hat sich mir auch beim Stöbern in dortigen Buchhandlungen gezeigt) folgende Bücher favorisiert (neben den Lokal-Avifaunen):

Peterson et al. (2008): Birds of North America
Sibley (2009): The Sibley Guide to Birds
Arlott (2011): Birds of North America (analog auch: Princeton illustrated Checklists: Birds of North America and Greenland

Die beiden ersteren gibt es auch als Einzelausgaben, jeweils getrennt nach „Western“ and „Eastern“ North America. Sie sind vom Umfang der Arten und der Seiten (540 – 580 Seiten) (und auch vom Gewicht: wichtig bei Flugreisen) vergleichbar. Mir persönlich haben die Abbildungen allerdings in diesem am besten gefallen (der „PETERSON“ entspricht dem europäischen Buch gleichen Autors, die Abbildungen im „SIBLEY“ sind unwesentlich blasser) – alles in allem: vergleichbar. ARLOTT gibt auf 240 einen illustrierten Überblick; die Beschreibung der Kennzeichnung ist folglich etwas dürftiger. Es gibt auch etliche Führer mit fotografischen Abbildungen; hervorheben möchte ich

Floyd (2009): Smithsonian Field Guide to the Birds of North America
und das trotz seines Alters immer noch sehr gut brauchbare
Farrand (1984): The Audubon Society Master Guide to Birding, Vol. 1 – 3

Für die Spezialisten sei vielleicht noch das Buch

Kenn & Kaufman (2013): Kaufman Field Guide to Advanced Birding

eine Bereicherung. Grundsätzlich fällt auf, dass sich alle Naturführer durch ein recht günstiges Preis-/Leistungsverhältnis auszeichnen.

Wer sich also in der nordamerikanischen Vogelwelt (neu) orientieren möchte, dem sei dieses vorliegende Buch wärmstens empfohlen.
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am 17. August 2015
In meinen Augen der beste, umfangsreichste Vogelführer für Nordamerika. Großartige Zeichnungen, detaillierte Verbreitungskarten (im Anhang mit Karten zur Verbreitung von Unterarten bei ausgewählten Arten) und eine genaue Beschreibung zur Abgrenzung der Arten. Sehr zu empfehlen
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