Die Karten bestehen aus festem Papier und überschreiten aufgeklappt kaum die Größe eines Din A4-Blattes. Somit halten sie Wind und Wetter relativ gut stand. Positiv fällt auf, dass sich zwei der Karten ganz explizit Regionen außerhalb von Manhattan widmen und die Stadt nicht nur auf die Insel beschränken. Störend kann bei diesem Konzept lediglich der Übergang von einer Karte zur anderen wirken, den man beispielsweise bei einer Faltkarte hat. Ebenso kann es sein, dass man sich in den Randgebieten der "Stadt" plötzlich außerhalb der Karten befindet und ohne deren Hilfe zurechtkommen muss. Da die Karten aber praktisch ganz Manhattan abdecken, dürfte zumindest dort diese Gefahr nicht bestehen.
Die Informationen auf den und um die Karten sind knapp und kurz, sollte man mehr Informationen brauchen, wird man weitere Informationsquellen heranziehen müssen. Dafür ist es sehr praktisch, dass man auf jeder Karte gleich sehen kann, welche Sehenswürdigen in der unmittelbaren Umgebung sind.
Besonders eignet sich der "National Geographic Explorer New York", wenn man wirklich konsequent einen Stadtteil nach dem anderen erkunden möchte oder nicht zu sehr von einem Ende der Stadt zum anderen pendelt. Sollte man sich doch dafür entscheiden, viel von A nach B zu reisen, werden dann die U-Bahn und Bus-Pläne eine wertvolle Hilfe sein.
Da es sich bei diesem Reiseführer vor allem um eine Kartensammlung handelt, ist er auch noch gut zu gebrauchen, wenn man New York schon einmal besucht hat oder längere Zeit dort bleibt ' ohne die Fülle und das Gewicht anderer Reiseführer anzunehmen, die normalerweise diese Aufgabe haben.