Ich habe diesen Film für unseren 6-jährigen Sohn zu Weihnachten gekauft, da er sich für Vulkane interessiert. National Geographic, dachte ich, da kannst Du nichts falsch machen- sind bestimmt tolle Bilder und interessante Berichte.
Als wir uns den Film dann am ersten Weihnachtstag angesehen haben, war ich entsetzt! Der Film beginnt nach einer ganz kurzen Einleitung mit ansoluten Horror-Katastrophen-Szenarien: einstürzende Häuser, schreiende, fliehende Menschen in Panik. Obwohl aus einiger Entfernung gefilmt, ist absolut klar, dass in dieser Szene Menschen ums Leben gekommen sind! Die Bilder haben mich stark an die erschütternden Bilder der Flutkatastrophe in Japan 2011 erinnert. Mein Kleiner hielt sich entsetzt die Augen zu. Danach wurde der Film ruhiger.
Na, dachte ich, schlimmer Start, aber vielleicht wird's ja jetzt besser. Jedoch leider weit gefehlt! Es folgt ein erschütternder Bericht eines Vulkanforschers, der mit mehreren Kollegen einen Vulkan zu Forschungszwecken bestiegen hat, der dann während sie oben am Krater waren, völlig unerwartet ausbrach. Der Wissenschaftler erzählt in die Kamera, dass mehrere seiner Kollegen dort oben starben. Als er weiter erzählt wie er schwer verletzt (mit mehreren Brüchen, durch herumfliegende Gesteinsbrocken am Kopf verletzt, stark blutend...) versucht zu fliehen, habe ich abgeschaltet.
Ich musste mich dann erstmal um einen schockierten 6-jährigen kümmern und habe mich WAHNSINNIG geärgert, mir den Film nicht vorher alleine angeschaut zu haben!! Irgendwie habe ich mich bei einem (vermeintlichen!) Dokumentarfilm zu sehr auf die Altersangabe vertraut.
Mein Fazit:
Diese Dokumentation ist selbst für einigermaßen sensible Erwachsene harter Tobak und für Kinder jeden Alters meiner Meinung nach absolut ungeeignet. Wir mussten abschalten, bevor wir überhaupt irgendetwas sinnvolles über Vulkane erfahren hatten!