Die zwölf Motive des Kalenders Animal Love 2011 finden sich in der Produktansicht, ebenso die Grösse (47,6 x 44,4 cm). Wären wahlweise Koala, Wombat oder Känguruh dabei, wären alle Kontinente bei den Motiven vertreten, so aber fehlt Australien. Dafür gibt es in den Monaten, in denen in unseren Breiten Schneefall gerne gesehen wird, also im Dezember und Januar, jeweils Eisbären und Pinguine zu sehen. Wie der Titel des Kalenders vermuten lässt wurden besonders liebevolle Tierfotos mit je zwei Tieren einer Gattung abgelichtet, das Motiv, das nochmal für das Titelbild ausgewählt wurde, zeigt eine Eisbärenmutter mit ihrem Nachwuchs. Das dabei die in Deutschland nicht exotischen Rehe leicht kitschig wirken, zumindest auf mich, während besonders die Löwen- und Eisbärenbilder herzerwärmend und unkitschig sind, liegt wahrscheinlich an zu vielen abschreckenden Heimatfilm- und Walt Disney-Erinnerungen. Geradezu erhaben und elegant wirken die Pinguine und Leoparden.
National Geographic verwendet seine Erlöse für Forschung und Bildung u.a., weitere Informationen dazu gibt der Kalender nicht, verweist statt dessen auf die Homepage der Gesellschaft.
Die Bildunterschriften sind in deutscher und englischer Sprache. Zyniker könnten anmerken, dass der Kalender ein zu idyllisches, verklärtes Bilder der (rauen) Wirklichkeit zeigt. Sei's drum - ich ziehe diesen Kalender den röhrenden Hirsch-Bildern vor! Natürlich kuscheln Tiere nicht den ganzen Tag, schön zu sehen ist es trotzdem. Passende Musik zu diesem Kalender wäre Can you feel the love tonight und Circle of life von Elton John, aus dem König der Löwen Soundtrack. Oder Heal the world von Michael Jackson. 12 Monate positive Bilder betrachten - nicht die schlechteste Aussicht. Stärkt Abwehrkäfte. ;-)
Ein farbenfroher, beruhigender Kalender, der einen guten Eindruck von der Vielfalt und Schönheit der (Tier-)Welt vermittelt.