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Nathan und seine Kinder: Roman
 
 
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Nathan und seine Kinder: Roman [Gebundene Ausgabe]

Mirjam Pressler , Rothfos & Gabler
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 264 Seiten
  • Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: 7 (25. Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3407810490
  • ISBN-13: 978-3407810496
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 131.920 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Mirjam Pressler
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Mirjam Pressler gelingt der Brückenschlag zwischen der Zeit der Aufklärung und der politischen Gegenwart, als Auftrag und Hoffnung für die Zukunft." Süddeutsche Zeitung "Immer sind wir den Menschen nah, ihren Verstrickungen, Ängsten und ihrer Sehnsucht nach einem friedlichen Zusammenleben. Am Ende von Mirjam Presslers feinfühliger Nathan-Interpretation stehen nicht Lessings "allseitige Umarmungen". Gleichwohl ist der Roman ein lebensnahes Plädoyer für einen anderen Weg aus der Jahrtausendtragödie der Weltreligionen als den, von dem wir tagtäglich in den Nachrichten hören." Die Zeit "Es ist ein hochaktuelles, spannendes Buch entstanden über Toleranz und die Koexistenz der drei Religionen, die ja bis heute nicht gelingt." Frankfurter Rundschau "Bei allem Respekt vor dem großen Dichter geht die erfahrene Jugendbuchautorin doch erfrischend anders an den Stoff heran. In ihrem Roman werden Ideen verkörpernde Figuren zu lebendigen Wesen." Die Welt " Nathan und seine Kinder ist eine magische Geschichte, die ihre Leser nicht nur überzeugen, sondern auch verzaubern will. Die nicht nur die Vernunft anspricht, sondern auch das Herz. ( ) So ist Mirjam Presslers sanfte Nathan-Parabel ein starkes Jugendbuch geworden." Deutschlandradio Kultur " Nathan und seine Kinder ist ein atmosphärisch überaus dichtes Buch, mit äußerst lebendigen Charakteren. Man wünscht ihm, daß seine Stimme auf der ganzen Welt gehört wird." Eselsohr "Ein spannender, anspruchsvoller und höchst aktueller Roman. Kein Buch zum Träumen, wohl aber eins zum Nachdenken." Bulletin Jugend & Literatur "Sie gibt dem Aufruf nach Toleranz damit nicht nur ein zeitloses Gesicht, sie denkt auch an ihre jugendlichen Leser, denn sie weiß: `Wenn sie älter werden, wollen sie wissen, wie ist die Liebe, wie ist es, wenn man erwachsen wird " Süddeutsche Zeitung "Sicher einer der beeindruckendsten Titel dieses Bücherfrühlings" Buch + Maus "Ein faszinierendes Bild des Lebens zur Zeit der Kreuzzüge." Süddeutsche Zeitung "Ihr Roman für jugendliche und erwachsene Leser unterhält, fesselt und berührt!" Jugendbuch-Couch.de

Kurzbeschreibung

Nathan der Weise, Lessings Plädoyer für religiöse Toleranz, ist eines der meistgespielten deutschen Dramen. Klug, weitsichtig und brillant erzählt Mirjam Pressler den klassischen Stoff neu - provozierend zeitgemäß, aber nicht ohne Hoffnung für eine friedliche Koexistenz der Religionen.
Jerusalem, zur Zeit der Kreuzzüge um 1192: Die Christen haben die Heilige Stadt an Sultan Saladin verloren. Von den gefangenen Kreuzfahrern begnadigt er nur einen einzigen: den jungen Tempelritter Curd von Stauffen. Die gute Tat zieht eine weitere nach sich: Der Tempelritter rettet das Mädchen Recha aus den Flammen ihres Hauses. Sie ist die Tochter des jüdischen Kaufmanns Nathan, den man den Weisen nennt.
Während Recha und ihr Lebensretter, die Jüdin und der Christ, einander zunächst verkennen und verfehlen, braut sich über Nathans Kopf Unheil zusammen. Sultan Saladin befiehlt ihn zu sich und stellt ihm die schwierigste aller Fragen: Welche Religion ist die einzig wahre?
Nathan antwortet mit dem berühmten Gleich-nis von den drei Ringen doch wird das den Sultan zufriedenstellen? Außerdem ahnt Nathan nicht, dass ihm inzwischen der christliche Patriarch von Jerusalem und ein moslemischer Hauptmann nach dem Leben trachten ...
Mirjam Pressler hält sich mit großen Respekt an Lessings Vorlage, doch in entscheidenden Dingen variiert sie - sie wählt die Form eines Romanes, erzählt in einer andere Tonlage, so dass die Menschen lebendiger und ihre Zeit vorstellbarer werden. Und, die Geschichte geht anders aus, denn Nathan wird ermordet, zurück bleiben Nathans Kinder.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fantastisch! 20. Juli 2009
Von Sandra Kuhn TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Mirjam Pressler hat ein besonderes Talent Ihren Figuren Leben einzuhauchen und eine spannende, fesselnde Geschichte zu schreiben, die tief unter die Haut geht.

Es ist ein fadenscheiniger Waffenstillstand, den Richard Löwenherz mit Sultan Saladin um die Befreiung Jerusalems geschlossen hat. So unwirklich, dass er von den Christen gebrochen wird. Eine Schar Tempelritter versucht das unmögliche und rennt nahezu in den Tod; denn der Sultan hat den Hinterhalt vorausgesehen. So geschieht es, dass er jeden einzelnen von ihnen köpfen lässt, alle bis auf einen. Curd von Stauffen kann sich an der Mildtätigkeit des Sultans nicht erfreuen, warum hat er gerade ihn verschont? Doch eine gute Tat zieht eine weitere nach sich und so kommt es, dass der Tempelritter die Tochter des jüdischen Kaufmanns Nathan aus dem tödlichen Feuer rettet. Die anfängliche Abneigung des Christen gegen den Juden wandelt sich schon bald in echte Freundschaft, denn Nathan wird nicht umsonst vom Volk "der Weise" genannt. Doch dann kommt der Tag an dem Nathan zum Sultan Saladin gerufen wird. Auf die Frage nach der wahren Religion antwortet Nathan wie es von einem Weisen nicht anders zu erwarten gewesen wäre, und gewinnt damit sogar die Freundschaft des Sultans. So kommt es das Nathan zwar viele Freunde in Jerusalem hat, jedoch auch Neider und es gibt Menschen, die Juden einfach hassen ...

Lessings "Nathan der Weise" ist heute eine Pflichtlektüre in der Schule, doch kaum einer kann wohl von sich behaupten, das Werk mit Freude gelesen zu haben, zu trocken, zu theoretisch kommt das Theaterstück daher. Mirjam Pressler hat es sich mit diesem Roman zur Aufgabe gemacht, den Klassiker neu zu erzählen, wie sie uns in der Nachbemerkung mitteilt. Und das ist ihr bestens gelungen!

Die Autorin schafft es, dass man sich selbst in Jerusalem glaubt, man spürt die Hitze und die Sonne fast auf der eigenen Haut. Dabei beschreibt sie die Umgebung und die Eigentümtlichkeit, die von dieser Stadt ausgeht, so eindringlich, dass uns dieses Buch regelrecht gefangen nimmt.

In jedem Kapitel erzählt eine andere Figur das Geschehen aus seiner Sicht, was für die richtige Abwechslung sorgt und den Leser so mit allen Figuren vertraut macht. Es gibt kaum einen Charakter den man nicht mögen würde. Mirjam Pressler schafft es eine gewisse Intimität zu den Figuren aufzubauen; es scheint als würden diese dem Leser ihr Innerstes preisgeben. Die Protagonisten erscheinen einem dabei so nah und sympathisch, dass man sie schon bald Freunde nennt.

In dieser farbenfrohen Geschichte, die den Leser mit ihren Menschen, Düften und Farben sofort gefangennimmt, erzählt die Autorin uns die Geschichte vom Gleichnis der drei Ringe neu. Ihr gelingt es eine Stadt aufleben zu lassen, in der Menschen der drei großen Religionen mehr oder weniger friedlich miteinander leben und schafft damit einen Roman, der seine Leser - Jugendliche wie Erwachsene - zum Nachdenken bringt. Da ist die Hoffnung von der friedlichen Koexistenz der Religionen, die nicht nur Nathan in sich trägt.

"Nathan und seine Kinder" ist eine außergewöhnlich farbenfrohe, lebendige Geschichte, die ihre Leser nicht so schnell loslässt. Die Autorin erzählt in einer bildgewaltigen Sprache und jongliert gekonnt mit Worten. Es scheint als hätte sie jeden Satz, jedes Wort wohl überlegt. Für den Leser bedeutet das einen beeindruckenden Lesespaß.

Fazit: Eine eindringliche und zu Herzen gehende Geschichte, die lebendig und farbenfroh erzählt, den Leser zum Nachdenken bringt. Fantastisch!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gelungene Ergänzung 21. Oktober 2009
Von Leserin
Format:Gebundene Ausgabe
Auch wenn die Geschichte Nathans des Weisen dank der eifrigen Schullektüre und Theateraufführungen hinlänglich bekannt ist, gelingt es Mirjam Pressler, sie auf wunderbare Weise neu zu erzählen. Die Figuren erwachen zum Leben, erzählen ihre Sicht der Geschichte und formen sie damit zu einem eindrucksvollen Ganzen, wie man es so trotz aller Vorkenntnisse doch wieder gern neu erlebt und liest. Hervorragend geschrieben, eine ausgefeilte und sehr beeindruckende Sprache. Eine empfehlenswerte Lektüre für Jugendliche wie Erwachsene. Hoffentlich findet das Buch bald Eingang in die Schulen, um den Schülern wieder Lust auf die Auseinandersetzung mit der uralten Frage des Miteinanders der Religionen zu machen und auch Lessing noch einmal neu zu entdecken.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stefanie Leo TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch spielt um das Jahr 1200 in Jerusalem. Der Sultan Saladin hat die Stadt von den Christen erobert. Er lässt alle Kreuzritter hinrichten. Nur einem lässt er sein Leben, weil er ihn an seinen Bruder erinnert. Dieser letzte Tempelritter rettet Recha, die Tochter des reichen Juden Nathan, aus ihrem brennenden Haus, als der Vater auf Reisen ist. Nathan wird ihm dafür ewig dankbar sein.

Der Sultan hört von Nathan, den alle den Weisen nennen, und hat eine bedeutende Frage: Welche Religion ist die wahre, Christentum, Judentum oder der Islam? Nathan erzählt ihm die Geschichte von den drei Ringen und hofft, damit die Frage des Sultans beantwortet zu haben.

Mir gefällt das Buch sehr gut, da es sehr spannend geschrieben ist. Es ist zwar ein Roman, aber trotzdem erhält man viele Informationen z. B. zu den verschiedenen Religionen und zum Leben in Jerusalem in der Vergangenheit. Besonders ist, dass jedes Kapitel aus der Perspektive einer für die Geschichte wichtigen Person geschrieben ist, und man so erfährt, was z. B. Recha, Nathan, der Tempelritter, der Sultan und andere Personen denken oder fühlen.

Das Buch ist schwierig zu lesen. Ich empfehle es ab 12 Jahren und vergebe 5 Sterne.

Marius T. (11 Jahre) - Kinder-Redaktion
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Die neuesten Kundenrezensionen
Hält leider nicht, was es verspricht.
Handlungsort ist das Jerusalem des ausgehenden 12. Jahrhunderts: Curd (bzw. Leu) ein junger Tempelritter rettet Recha, die Tochter eines reichen jüdischen Kaufmanns, aus ihrem... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Kasimar veröffentlicht
Glasklar an den Fußspuren Lessings vorbei getrampelt
Die durchwegs positiven Rezessionen verleiteten mich dazu, das Buch zu lesen und evtl als Lektüre in der Schule in Erwägung zu ziehen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von ein Kunde veröffentlicht
Die Ringparabel im neuen Kleid
"Nathan, der Weise" das dramatische Gedicht von Gotthold Ephraim Lessing stammt aus dem Jahr 1779. Als Theaterstück wurde es 1783 in Berlin uraufgeführt und ist bis heute... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von RainLeser veröffentlicht
Bücherkauf Nathan und seine Kinder
Artikel in sehr gutem Zustand wie angegeben, alles ok!
Inhaltlich eher etwas langatmig und nicht sehr fesselnd, nette Lektüre für nebenbei mit nicht sehr... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von S. Kerber veröffentlicht
Hörbuch
Die Geschichte von Nathan und seinen Kindern wird hier auf vier CDs erzählt. Pressler springt in ihrem Buch von Kapitel zu Kapitel zu einem neuen Erzähler. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Villette veröffentlicht
Eine gute und leicht verständliche Interpretation des...
Kurzbeschreibung:
Jerusalem, zur Zeit der Kreuzzüge um 1192: Die Christen haben die Heilige Stadt an Sultan Saladin verloren. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Kerstin Junglen veröffentlicht
Die Geschichte um Nathan den Weisen
Zurecht ist "Nathan und seine Kinder" ausgezeichnet worden. Es ist wunderbar zu lesen. Es bietet viele emotionale Momente und plastische Figuren, die richtig lebendig wirken. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Michael84 veröffentlicht
Ein Klassiker für die Jugend
Wer den Klassiker nicht im Original lesen will, kann hier eine leicht verständliche Lektüre finden, um die Story kennenzulernen.
Vor 22 Monaten von Ricarda Kiessling veröffentlicht
klassischer Stoff, aktuell und brisant bis zum heutigen Tag
Im Jahre 1192 haben die Christen Jerusalem an den arabischen Sultan Saladin verloren. Der jüdische Kaufmann Nathan lebt zu jener Zeit in der heiligen Stadt und wird noch im... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. März 2010 von Silke Schröder, hallo-buch.de
Alt und zugleich Neu
Das Buch ist wunderbar. Es verleit den Figuren von Lessing leben und stellt sie in einen historischen Hintergrund. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Januar 2010 von Hermine Wedekind
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