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Narrenturm: Roman Taschenbuch – 1. Oktober 2005


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Taschenbuch, 1. Oktober 2005
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 740 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Oktober 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423244895
  • ISBN-13: 978-3423244893
  • Originaltitel: Narrenturm (Niezalezna Oficyna Wydawnicza NOWA Sp.z.o.o., Warschau 2003)
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 5,1 x 21 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 637.821 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Sein Beruf scheint so gar nicht zu einem Fantasyautor zu passen: Andrzej Sapkowski ließ sich für den Außenhandel ausbilden und war in dieser Branche mehr als zwanzig Jahre lang für polnische Firmen tätig. Aber ganz erfüllt hat ihn dieser Job offenbar nicht, denn bereits 1986 wurde in einer Zeitschrift seine Erzählung "Der Hexer" veröffentlicht. In Deutschland waren es vor allem die "Narrenturm"-Trilogie und die "Geralt-Saga", die seinen Namen in der Szene zum Begriff werden ließen. Geboren wurde der Autor 1948 in Łódź. Er lebt weiterhin in seiner Heimatstadt, als deren Ehrenbürger er sich seit 2008 bezeichnen darf.

Produktbeschreibungen

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Eigentlich ist das Ende der Zeiten schon lange gekommen. Im zweiten Monat des Jahres 1420 sollte es sein, an einem Montag nach dem Festtag der heiligen Scholastica, so jedenfalls hatten es die Chiliasten mit ihrer Lehre vom Tausendjährigen Reich prophezeit. Dafür geht es aber zwei Jahre später noch überaus munter zu auf unserer Erde, auch wenn das Morden, Sterben und Wehklagen aus der Perspektive des inquisitorischen Narrenturms schon wie der Kampf der Mächte des Bösen am Vortag des Jüngsten Gerichts erscheint. So jedenfalls erscheint es dem jungen Abenteurer und Medicus Reinmar von Bielau, der durch seine Wanderschaft auf der Flucht vor Verfolgern und der Suche nach der Liebe durch die mittelalterliche Landschaft streift. Durch seine Begegnungen und Erlebnisse entwirft der Erzähler vor dem Leser ein Panorama der Zeit, das nicht zuletzt auch auf überaus gekonnte Art und Weise mit den Versatzstücken des historischen, des Ritterromans und der Fantasy-Literatur zu spielen versteht!

In Polen ist der Schriftsteller und Literaturkritiker Andrzej Sapkowski ein Star. Vor allem seine Fantasy-Reihe um den Zauberheiler und Hexer Geralt, den Barden Rittersporn und die Zauberin Yennefer verkaufte sich inzwischen mehrere Millionen mal. Hierzulande ging ein Teil der ebenso düstren wie humorvoll geschriebenen Werke im übergroßen Programm des Heyne-Taschenbuch-Verlages unter, so die Geralt-Bücher Der letzte Wunsch und Das Schwert der Vorsehung. Nun hat sich der Deutsche Taschenbuch Verlag in seiner Reihe „dtv premium“ des Narrenturms angenommen und damit erreicht, dass der Autor aus einem eher Eingeweihten bekannten Umfeld ins Licht „hoher“ Literatur gehoben wird. Der bereits in einem neuen Abenteuer fortgesetzte historische Roman hat das verdient. Denn Sapkowski kann opulent, anschaulich, prägnant und episch schön erzählen. Ein Schmöker über ein der Apokalypse geweihtes 15. Jahrhundert, den man von der ersten bis zur letzten Seite verschlingen kann. Der Name der Rose war gestern. Jetzt kommt der Narrenturm. --Stefan Kellerer

Pressestimmen

»Dem Leser wird bis zur letzten der 708 Seiten eine fesselnde Geschichte präsentiert.«
grimoires.de 30.03.2007

»In seiner Komik und seinem Ereignisreichtum der Tradition des europäischen Schelmenromans folgend, wird ›Narrenturm‹ von einem Erzähler gestaltet, der sich souverän alle Freiheiten nimmt: Reale und fiktive Gestalten reichen sich die Hand, kenntnisreich werden Werke von der Antike bis zur Gegenwart in gelehrt-humorvollen Dialogen und feinen Anspielungen zitiert.«
Nordbayerischer Kurier 20.01.2007

»›Narrenturm‹ ist der Anfang einer Trilogie, die Sie begeistern wird, wenn Sie richtig gute und intelligente historische Romane lieben.«
Brigitte

»Drastisch, bildstark, spannend.«
Elle

»Prall und amüsant, phantasievoll und kenntnisreich.«
WDR Hörfunk

»Narrenturm entzieht sich den üblichen literarischen Kategorien.«
Stuttgarter Nachrichten

»Bei Sapkowski kann man süchtig werden.«
Lausitzer Rundschau

»Lehrreich, voller Wortwitz, Elan und Spannung.«
Bild am Sonntag

»Sehr feine Schmöker-Kunst.«
stern

»Sapkowksi erzählt mit Witz und Wissen eine pralle Geschichte aus dem Mittelalter, ein bisschen so, als hätten sich Tolkien und Eco zusammengetan.«
Generalanzeiger Bonn

»Sapkowski versucht eindeutig, seine Leser zu verzaubern, meiner Ansicht nach erfolgreich: Durch seine Belesenheit, durch seine Sprache, wobei er sich bewusst an den Romanen Umberto Ecos misst. ›Baudolino‹ und ›Der Name der Rose‹ gehören zweifellos zu seiner Lieblingslektüre, und zu Recht darauf hoffend, dass seine Leser diese Bücher ebenfalls kennen, geht er spielerisch einen ›Dialog‹ mit dem Meister ein. Diese Polemik mit Eco zieht sich durch den gesamten Roman, von der Stilisierung der erotischen Szenen an, die das Buch eröffnen, bis hin zum mittelalterlichen Karneval, den Eco so liebt. […] Sapkowskis Helden kennen das Tun eines Bernard de Gui, des ›schwarzen Charakters‹ bei Eco, und die Untersuchungsmethoden aus dem ›Buch der Inquisition‹ wenden sie praktisch an. Das, was Sapkowski aber von seinem großen Vorgänger Eco unterscheidet, ist die Tatsache, dass Magie bei ihm nicht zum Aberglauben, sondern zur Praxis gehört, und dass die Hexen nicht nur unschuldige Dorfbewohnerinnen sind. Einige von ihnen sind direkt aus den Seiten von ›Macbeth‹ entsprungen, mittelbar aus dem englischen Volksglauben. Sie besitzen die Gabe der Vorsehung, mit der sie verirrte Reisende einlullen, denen sie eine Wahrheit verkünden, die keine Wahrheit ist. Aber alles, was sie vorhersagen, trifft ein.«
Nowa Fantastyka

»Wäre dies Kino, könnte man schreiben, dies sei ein teures mittelalterliches Roadmovie, das über viele Wege führt, auf denen dem Medikus zahlreiche Abenteuer begegnen. Der Leser verliert nie die Hoffnung, dass Reinmar und seine beiden Gefährten jede ausweglose Situation mit List, Kraft und Glück meistern. [...] Erst in der Schlussszene, im titelgebenden Narrenturm, der vorübergehend als Arrest für die der Häresie Verdächtigen dient, sieht die Situation gar nicht lustig aus. Doch die Konvention des Schelmenromans lässt erahnen, dass Reynevan auch diesmal Körper und Geist retten wird. Der Autor […] schreibt seinen ›Narrenturm‹ mit Beredsamkeit und Humor und spielt mit seinen Lesern literarische Spielchen. Vom Narrenturm aus geht der Blick auf das im Chaos versinkende XV. Jhd., aber auch auf die Gegenwart.«
Polytika

»Die literarische Werkstatt des Autors, seine Sprache und sein Humor, lassen Bewunderung aufkommen. Beachtung verdient auch die Beibehaltung der Realita – das mittelalterliche Schlesien wurde hier genau porträtiert, aber die historischen Einzelheiten drosseln keineswegs das Aktionstempo, sie geben dem Roman seine plastische Farbe. Dabei fungieren fiktive Gestalten gleichberechtigt neben historischen. Der Anklang an die Romane Umberto Ecos drängt sich auf - wir haben es hier mit einem gleichermaßen belesenen Autor zu tun, der ebenso mit seinen Lesern spielt. Und: Reinmars Geschichte ist letztlich nur ein Vorwand, um sich über die heutige Gestalt der Welt auszulassen. Die Überlegung liegt nahe, dass, entgegen allem Anschein, wir uns in den letzten 600 Jahren nur sehr wenig verändert haben und weiterhin die gleichen Fehler begehen.«
Magazyn Literacki, Nr. 11/2202, Buch des Monats

»Sapkowski weiß nicht nur spannend, phantasievoll, intelligent und abenteuerlich, sondern auch lustig und amüsant und auf eine köstliche Weise unterhaltsam zu erzählen.«
Der Bund (Bern)

»Eine handwerklich gut geschriebene Erzählung mit einem Reichtum an Informationen und Einzelheiten von Land und Leuten. So muss ein historischer Roman in meinen Augen geschrieben sein.«
Der phantastische Bücherbrief November 2007

»Die literarische Werkstatt des Autors, seine Sprache und sein Humor, lassen Bewunderung aufkommen. Beachtung verdient auch die Beibehaltung der Realita – das mittelalterliche Schlesien wurde hier genau porträtiert, aber die historischen Einzelheiten drosseln keineswegs das Aktionstempo, sie geben dem Roman seine plastische Farbe. Dabei fungieren fiktive Gestalten gleichberechtigt neben historischen. Der Anklang an die Romane Umberto Ecos drängt sich auf - wir haben es hier mit einem gleichermaßen belesenen Autor zu tun, der ebenso mit seinen Lesern spielt. Und: Reinmars Geschichte ist letztlich nur ein Vorwand, um sich über die heutige Gestalt der Welt auszulassen. Die Überlegung liegt nahe, dass, entgegen allem Anschein, wir uns in den letzten 600 Jahren nur sehr wenig verändert haben und weiterhin die gleichen Fehler begehen.«
Magazyn Literacki, Buch des Monats Nr. 11/2202

»Die Figuren und der Roman sind erstklassig, häufig witzig und immer spannend.«
buffed 03-04/2011

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Anne Dahm am 18. Dezember 2006
Format: Taschenbuch
Vorab: Wer prall mit einfach nachvollziehbarer Handlung gefüllte, historische Unterhaltung à la 'Der Medicus' oder 'Die Päpstin' sucht, sollte um Andrzeij Sapkowski einen weiten Bogen machen.

Sapkowskis Trilogie bietet, was Fans aus seiner Hexerreihe kennen: Ironische, witzige, detailgenaue Betrachtungen zum mittelalterlichen Leben, brilliante Dialoge und einen Stil, der dem durchschnittlicher Fantasy- oder historischer Literatur haushoch überlegen ist. Sapkowski geht es nicht um gleichmäßige Erzählstrukturen oder stilistische Vorhersehbarkeit; der Autor spielt mit Sprache und lebt sie/sich aus, glücklicherweise, ohne auf den Leser oder historische Genauigkeiten, was Begriffe oder möglichen Wissensstand der Protagonisten angeht, sonderliche Rücksicht zu nehmen.

Der Vergleich mit Eco ist unsinnig. Sapkowski zitiert Eco mehrmals und ohne die geringste Zurückhaltung, was lediglich als ironische oder respektvolle Reverenz gelten kann.

Wer sich an gelegentlich eingestreuten, modernen Begriffen, Passagen mit inflationärer Namensdichte und augenzwinkernden Begebenheiten nicht stört, wer also keinen bierernsten historischen Schmöker sucht, wird an 'Narrenturm' und 'Gottesstreiter' sicherlich seine helle Freude haben.

Sapkwoski rettet den historischen Roman vor der Mittelmäßigkeit.
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bartosz Bartkowski am 16. Oktober 2005
Format: Taschenbuch
Eines der besten Fantasy-Bücher, die ich je gelesen habe! Das Buch ist "international", man kann daraus viel über die Geschichte Tschechiens, Polens und Deutschlands erfahren... Und es sind meistens ziemlich interessante Fakten. Aber was noch besser ist und das Buch noch attraktiver für den Leser macht, ist die eigentliche Handlung - alles passiert schnell, die Witze sind der Perfektion nahe... Man fängt ziemlich schnell an, sich mit den Helden zu identifizieren. Und dazu kommt noch die sehr gute Übersetzung. Ich habe das Glück, das polnische Original gelesen zu haben (bin auch Pole) und kann deswegen sagen - es ist nichts verloren gegangen weder vom Witz noch vom Stil Sapkowskis, wie es oft passiert bei Übersetzungen. Ein großer Lob an die Übersetzerin... Und ein Hinweis - die Fortsetzung ist keineswegs schlechter;)
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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von anne von blomberg am 20. September 2005
Format: Taschenbuch
Andrzej Sapkowski, Literaturkritiker und Schriftsteller, hat früher Fantasy geschrieben. Sein im Spetember 2005 erschienener "Narrenturm" ist etwas wirklich Neues: die dramatische, witzige, grausame, zärtliche Wiedererweckung einer alten Realzeit, in der die Menschen wirlklich noch an Fledermausdämonen glaubten, zum Hexensabbat flogen und sich von Waldgeistern die Zukunft voraussagen ließen - im 15. Jahrhundert, in der Zeit der Hussitenkriege und Baueraufstände in Böhmen und Schlesien.
Rund um den jungen, immer verliebten Medicus und Magier Reinhard von Bielau, eine Mischung aus Simplicius Simplicissimus, dem braven Soldaten Schwejk und Zorro, lässt der polnische Autor den Umbruch zwischen Mittelalter und Neuzeit lebendig werden - mit seiner Raubritterbrutalität und den Scheiterhaufen der Inquisition, mit den Zaubereien der Hexen, seiner Dämonenfurcht und dem neuen Glauben an die Freiheit jedes Einzelnen und die Wissenschaft, mit innger Liebe der Troubadoure zum schönen Burgfräulein und rücksichtlosen Machtkämpfen.
Das Besondere an Sapkowskis "Narrenturm": eine heiße Sprache, die Schlachten ebenso eindringlich erlebbar macht wie erste Liebe, ein mit leichter Hand vermitteltes, historisch sehr exaktes Wissen über die damalige Zeit, die großartige Mixtur aus Zauberglauben und Christentum, die damals so aktuell war wie heute unsere Lust an Feng Shui oder Ayurveda.
Das Ergebnis: Der Fanatsy-Anteil am "Narrenturm" klingt absolut real und hat einen höheren Thrill-Faktor als der neueste Harry Potter. Die History fasziniert und macht gleichzeitig klüger. Zusammen mit dem fantastisch guten Stil ergeben alle drei Zutaten einen Cocktail, der süchtig macht auf die Fortsetzung, aber an der schreibt der Autor noch ...
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Regina Karolyi am 16. Oktober 2005
Format: Taschenbuch
Der junge schlesische Medicus und Magier Reinmar von Bielau hat eigentlich nur eines im Sinn: seine leidenschaftliche Liebe zur (leider nicht mit ihm) verheirateten Adele von Sterz. Als ihn ihre Schwäger in flagranti erwischen, gelingt ihm zwar die Flucht, aber die drei und ein paar von ihnen angeheuerte Raubritter jagen ihn nun gnadenlos. Als würde das nicht genügen, wird im Zuge der Ermittlungen wegen Ehebruchs die Inquisition auf ihn aufmerksam. Auf seiner verzweifelten Flucht kreuz und quer durch das von Glaubenskriegen und Raubrittertum gebeutelte Niederschlesien zieht er das Unheil sowie allerlei seltsame Zeitgenossen förmlich an - und die Aufmerksamkeit eines weiteren, übernatürlichen Feindes auf sich. Es gelingt ihm, aus dem Narrenturm und den Fängen der Inquisition zu entkommen, aber für wie lange?
Dies ist der erste Band einer Trilogie, die in Polen Bestsellerstatus erreicht hat. Daher ist das Ende offen und verweist schon auf die in deutscher Übersetzung noch ausstehende Fortsetzung.
Der lebendige, originelle und nicht selten mittelalterlich-deftige Erzählstil fesselt und macht es schwer, das Buch vor dem Schluss aus der Hand zu legen. Zudem fasziniert der durchaus etwas verrückte Mix aus historischem, phantastischem und Schelmen-Roman. Sapkowskis teils hintergründiger, teils von Situationskomik geprägter Humor und die bewussten, amüsanten Anachronismen lassen den Leser nicht selten lachen. Ein wirklich ausgefallenes, "intelligentes" und höchst unterhaltsames Buch, das zudem unsere Aufmerksamkeit auf ein halbwegs in Vergessenheit geratenes und in der Geschichte doch so oft umkämpftes Stück Europa lenkt. Auf die Fortsetzung darf man gespannt sein.
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