Wieder einmal versteht es Jonathan Kellerman meisterhaft, den Leser zu fesseln. Wie schon in diversen anderen Romanen (Flüchtig, Exit, Säure...) muß sein Protege, der Kinderpsychologe Alex Delaware,aus Bruchstücken ein komplettes Mosaik zusammensetzen. Und wie immer bei Kellerman sieht das Muster am Ende ganz anders aus, als der Leser erwartet hat. Alles fängt ganz harmlos an: Eine Patientin leidet unter Alpträumen und begibt sich bei Alex Delaware in Therapie. Delaware vermutet schnell, daß hinter den Alpträumen mehr stecken könnte, als seine Patientin glaubt. Sollte das, was Lucy Lowell tagtäglich träumt, tatsächlich passiert sein? Alex Delaware beginnt mit seinen Ermittlungen. Unkonventionell und einfühlsam tastet er sich an die Wahrheit heran. Und die ist schlimm genug...
Wie kaum ein anderer versteht es Jonathan Kellerman, den Leser zu fesseln. Sachkunde und eine flotte Schreibe, verbunden mit interessanten Themen sind seine Stärken. Wer die anderen Romane des Autors kennt und schätzt, wird dieses Buch lieben.