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Naqoyqatsi
 
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Naqoyqatsi

Philip Glass Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (17. Februar 2003)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Sony Classical (Sony Music)
  • ASIN: B00006IRLI
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 21.998 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Naqoyqatsi
2. Primacy of number
3. Massman
4. New world
5. Religion
6. Media weather
7. Old world
8. Intensive time
9. Point blank
10. The vivid unknown
11. Definition

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Marat
Format:Audio CD
Lange wurde auf den Abschluss der -Qatsi Trilogie gewartet. Die Erwartungshaltungen sind dementsprechend groß. Auf den ersten Blick erscheint Naqoyqatsi als der symphonischste Soundtrack im gesamten Schaffen von Glass. Soundtrack ist meiner Ansicht nach auch der falsche Begriff für dieses Werk, dass vielmehr den Titel Symphonie verdient. Die Kernstücke von Naqoyqatsi sind acht längere Sätze, von denen kaum einer unter 7 Minuten dauert. Dies resultiert in einer perfekten Basis zum Erzählen des Filmes durch die Musik. Musikalische Ideen und Stilmittel können nicht nur angedeutet werden, sondern auch in wunderschönen Melodie- und Rhythmusentwicklungen perfekt auskomponiert und -gepielt werden. Für mich besonders beeindruckend waren die Sätze „Massman" und „Point Blank", die durch kompositorische Überraschungen und Wendungen glänzen. Zwischen den längeren Sätzen gibt 3 kleinere Sätze, die wohl teils als Überleitung oder in einem Fall als Abschluss des Werkes fungieren. Reminiszenzen an die Vorgänger-Soundtracks gibt es nur vereinzelt. Wie immer wird das -Qatsi-Wort mantraartig von einer Bassstimme im ersten Satz gesungen. Im späteren Verlauf des Werkes tauchen vereinzelt musikalische Facetten auf, die zurück nach Powaaqatsi weisen, diese sind jedoch nur hintergründig in den einzelnen Sätzen wahrzunehmen, jedoch machen sie durch die kompositorische Integration in den „Minimalismus" von Glass das Hörerlebnis deutlich vielschichtiger. Naqoyqatsi steht somit als völlig eigenständiges Werk in der Trilogie da. Nach mehrmaligem Hören wird sehr deutlich, dass Naqoyqatsi den Weg zum „Concert Cinema" eindeutig perfektioniert hat. Dies hat auch viel damit zu tun, wie Glass die Stimme von Yo-Yo Ma's Cello kompositorisch eingebunden hat. Das Cellospiel von Ma ist als Stimme der alten Natur eingesetzt, die gegen die Technisierung im Krieg steht. Bei manchen Cellopassagen kann man sich durchaus vorstellen, wie diese von einem Chor gesungen werden könnten, hier fühlt man sich manchmal stimmungsmäßig an Glass' großartige 5. Symphonie erinnert. Dennoch transportiert das Cello als Stimme ohne Worte in diesem Konflikt die Botschaft besser, als dies ein geschriebenes Wort je könnte. Und das ist wahrlich sicherlich der beeindruckendste Aspekt dieses Werkes. Aus dieser Warte kann es von mir nur die Höchstnote geben.
Ich persönlich hoffe, dass dieses Werk auch konzertante Aufführungen von Symphonieorchestern erfahren wird. Für Deutschland wäre Dirigent Steven Sloane mit den Bochumer Symphonikern geradezu eine perfekte Wahl, zumal Sloane auch Dirigent des American Composers Orchestra ist.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Einfach nur großartig 8. Juli 2003
Format:Audio CD
Für "Naqoyqatsi" hat sich Glass auf eine viel subtilere, emotionalere Ebene begeben, als wir es von den Vorgänger-"qatsis" gewohnt waren. Insofern wirkt der Soundtrack, obwohl weniger wuchtig und tragend, wesentlich reifer und spiegelt wohl auch die persönliche Entwicklung des Komponisten wider.
Gerade durch die unglaublich vielfältige Melodiösität, die jedoch niemals kitschig wirkt, verkörpert diese Komposition eine Art von "Klang gewordener Nachdenklichkeit", die auch optisch vom Film perfekt in Szene gesetzt wird. Obwohl zusammen mit dem Film wie aus einem Guß, macht der Soundtrack auch alleine eine glänzende Figur und garantiert viele Stunden Hörvergnügen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Wer bisher von den Klängen der beiden vorangegangenen Qatsi-Soundtracks beeindruckt gewesen ist, muss bei Naqoyqatsi leider ein paar Abstriche machen. Denn die neueste Glass-Scheibe bietet leider nicht durchgängig jene geradezu hypnotischen Klänge, die er einst für die Trilogie komponiert hat. Doch dies tut dem Hörgenuss keinerlei Abbruch. Denn Philip Glass hat es dieses Mal ein wenig mehr "melodisch" werden lassen. Das mag zwar ein Schritt hin zu mehr konventioneller Musik sein, wie man sie sonst bei Soundtracks findet. Doch die Unverkennbarkeit von Glass bleibt erhalten.
Besonders schön gelungen sind die immer wiederkehrenden Themen, die durch das Cello sehr stark an "Mishima" erinnern und von Yo-Yo Ma hervorragend in Szene werden.
Dazu muss man es Philip Glass ja lassen, dass er auch nach so langer Zeit noch Lust zum Experimentieren hat. So findet man doch tatsächlich bei "Point Blank" am Ende ein famoses Digeridoo-Solo.
Mit Naqoyqatsi setzt Philip Glass der Quatsi-Trilogie ein gebührendes Ende. Selbst wer von den Minimal-Thematiken Glass's bisher eher abgeschreckt worden ist, sollte hier zugreifen. Es lohnt sich!
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