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Naqoyqatsi
 
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Naqoyqatsi

Godfrey Reggio    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 33,30 Kostenlose Lieferung. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Regisseur(e): Godfrey Reggio
  • Komponist: Philip Glass
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Touchstone
  • Erscheinungstermin: 22. April 2004
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 85 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0001VQRCS
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 43.025 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

DVD & Video Report

Abschluss der von Steven Soderbergh produzierten dreiteiligen Dokumentation über die künstlerische Verschmelzung von Musik und Bild.

Produktbeschreibungen

Nach "Koyaanisqatsi" und "Powaqqatsi" schließt der renommierte, vielfach preisgekrönte Autor, Regisseur und Produzent Godfrey Reggio nun mit "Naqoyqatsi" seine künstlerische Trilogie ab. Sein finales Werk behandelt die Gewalt und Zerstörung, die in manchen Fassetten unserer technisierten Welt geradezu kultiviert werden. Godfrey Reggio bearbeitet dieses Thema allerdings nicht auf eine vorwiegend moralisierende Weise, sondern mit Hilfe einer stark verfremdeten Bilderflut, deren Ästhetik allein die Formen des Handels, nicht aber deren Schrecken vermittelt. Unterlegt mit der eindringlichen Musik des Elektronikminimalisten Philip Glass und des Cellovirtuosen Yo-Yo Ma verdunkeln Atompilze den Himmel, rasen Sternschnuppen über das dunkle Firmament und erscheinen die Gesichter von Adolf Hitler, Elton John, Osama bin Laden, Yassir Arafat, Nelson Mandela, George W. Bush sowie namenlosen Erdenbürgern, die milde und in Zeitlupe auf den Zuschauer herablächeln. Ein eindringliches Kunstwerk

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
75 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Grandios 27. Juli 2005
Von Ein Kunde
Format:DVD
Geschlagene 15 Jahre hat man an diesem Film gearbeitet. Ganz hobbymäßig, entspannt und bastlerisch.
Man hatte sich die Zeit genommen, keinen finanziellen Ruhm erwartet, sondern darauf vertraut
ein Lebenswerk schaffen zu wollen und einen würdigen Abschluss zu kreieren, indem Bilder
und Musik wieder miteinander verschmelzen können. Diesmal berief man sich auf Archivmaterial,
drehte nur wenige Sequenzen extra neu, im Gegensatz zu Koyaanisqatsi und Powaqqatsi, wo jedesmal
Kameraleute am Werk waren, die bis heute bahnbrechende und unglaublich einflussreiche Arbeiten
ablieferten. Jediglich das Kommentarlose und Dialoglose seiner Vorgänger hatte man übernommen.

Keinesfalls machten Philip Glass und Regisseur Godfrey Reggio sich die Arbeit dadurch leichter;
hunderte Stunden Filmmaterials wurden gesichtet und mussten auf Tauglichkeit bezüglich der Thematik
geprüft werden. Werbefachmann Jon Kane stand dabei zu Rate und half bei der Gliederung des
Films. Man einigte sich darauf Naqoyqatsi eine ganz eigene Sprache zu geben, indem man einfache
und für jeden bekannte Photoshop-Effekte über die Bilder legte. Fertige Abschnitte wurden dann
dem Komponisten Glass vorgelegt, um die Musik direkt zu den Abfolgen schreiben zu können.
Dabei wurde lange experimentiert, diskutiert und wieder verworfen, bis man schließlich mit den
Ergebnissen zufrieden war. Als Musiker konnte man den Cellist und Virtuose Yo-Yo Ma
gewinnen, dem es zu verdanken ist, das der Film eine Stimme hat, die zwar nicht spricht, aber
dafür einen durch den Film begleitet und einen an die Hand nimmt. Ganz kraftvoll und emotional
zieht er seine Melodien und da wo es erschreckend wir verpasst Ma Naqoyqatsi die nötige Tragik.

Das Thema dieses Filmes ist die Eroberung des Menschen durch die Technik, und auf wunderbare
Weise kann er seine These beweisen. Wir sind bereits so umzingelt und in Beschlag genommen,
dass sich wohl viele Zuschauer vor den Kopf gestoßen fühlen. Dennoch muss jemand dieses Experiment
riskieren, sich dort hinauswagen, wie Soderbergh sagt, der diesen Film produziert hat und für die
finanzielle Unterstützung gesorgt hatte. Gar metaphysische Anklänge, virtuelle Welten,
Simulationen, ein Brei aus Formeln und binarischen Zahlenkodes fliegen dem Betrachter
entgegen, machen vor nichts halt, selbst der menschliche Körper ist vollkommen in seine
Einzelteile zerlegt und durchleuchtet. Wir atmen Technik, vergöttern sie und vertrauen ihr unser
Leben an. Ein Brutkasten, allerdings ein kalter, illusionärer.

Klar polarisiert dieser letzte Teil mehr als seine beiden Vorgänger und man kann wohl auch
behaupten, dass mit einmaligem Ansehen es nicht getan ist, zu komplex ist die Bildersprache.
Ich habe diesen Film bereits über 50 Mal gesehen und jedes Mal wieder entdecke ich
neue Interpretationsmöglichkeiten. Gerade die Vielschichtigkeit in Bezug auf die Deutung
macht diesen Film so interessant und immer wieder sehenswert. Die Bilder werden zu
suggestiven Toren und ganzen Landschaften in denen man sich verliert, wie Reggio ja selbst sagt.

Naqoyqatsi ist klar thematisch untergliedert. Er beginnt mit Klassizismus, den Möglichkeiten
der Computer Animationstechnik, zeigt die Hast der Zahlen, die Digitalisierung unserer
Welt. Dann kommt Medizin und Sport, der Massenmensch, schließlich Mediengewitter,
bedeutungslos gewordener Bildermatsch der Werbeindustrie und immer wieder die Destruktivität,
das, was uns die Errungenschaft der Technik genommen hat, besonders eindrucksvoll erkennbar
gemacht beim Rückblick in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts, wo Bilder noch was neues waren,
wo die Medien noch in den Kinderschuhen steckten.

Im vorletzten Kapitel werden wir mit Atomkrieg und Apokalypse konfrontiert, die erst durch
Wissenschaftswahn in den Bereich des Möglichen gerückt wurde. Da sieht man Atompilze, Druck-
wellen die Häuser zerstören und einen Kinderbus umwerfen. Nuklearer Winter wird angedeutet.
Es liegt in der Hand des Menschen durch die Technik unseren Globus vollkommen vernichten zu
können. So weit haben wir es also gebracht.

Das verträumte, zeitlose Ende des Films ist das Beste, was die gesamte Trilogie zu bieten hat.
Gänsehaut pur, wenn da in roten Farbtönen ein Fallschirmspringer seine Pirouetten dreht und
Philip Glass einer seiner schönsten Melodieläufe anstimmt, die er je geschrieben hat, bekommt
der Film einen sehr hohen Kunstgehalt und alles scheint verstanden; wir sind virtuelle Wesen
in einer virtuellen Welt.

Man kann diesen Film nicht empfehlen, da man ihn entweder hasst oder sich, wie ich, in ihn
ganz vehement verliebt. Das Risiko muss man eingehen. Nur eine Chance sollte man ihm geben,
sich auf das Experiment Technik mit Technik zu kritisieren, einzulassen. Dann sind die Bilder
nämlich nicht sperrig und entstellt, sondern perfekt entlarvend.

Es gibt keine bessere Gelegenheit unsere Medienwelt von einer höheren Ebene zu betrachten, als
mit Naqoyqatsi, da dieser Film so äußerst mutig und selbstbewusst daherkommt.
Reggio hält uns noch einmal den Spiegel vor; wir leben bereits in einer utopischen,
verkabelten und völlig futuristischen Welt, aus der wir nicht mehr entfliehen können, da jede
Ameise gezählt, jeder Stern vermessen und jeder menschliche Knochen benannt ist.

Ja, die Technik hat uns erobert und wie haben diesen Krieg verloren.

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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Die Bedeutung des Wortes "Naqoyqatsi" wird im Abspann bezeichnet als "civilized violence" "war as way of life" und "a life of killing each other" So war meine Erwartung dementsprechend düster. Aber abgesehen von einer kurzen Wanderung durch ein Wachsfigurenkabinett mit politischen Köpfen aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts und einer kleinen Ansammlung von Bildern von Waffen erfährt der Zuschauer einen gigantischen Videoclip im Hochglanzformat dessen Inhalt von Werbung, Schönheit, Lifestyle und Pop geprägt ist. Das Thema von Naqoyqatsi scheint das Bild des Menschen in der Medienwelt von heute zu sein. Der Film ist für sich gesehen sehr sehenswert, nur der Titel ist falsch, leider. In meiner Rangliste der drei Teile steht er auf Platz 2 nach Koyaanisqatsi, zum Einen deshalb, weil die Bildkomposition sehr gut gelungen ist und einen unerreichten Standard an Ästhetik vermittelt, zum Anderen, weil die Musik nicht so grell und überdreht wie bei Powaqqatsi daherkommt, Philip Glass hat eine sehr "schöne" Musik geschrieben, in der das Cello den roten Faden bildet und quasi den "Menschen" verkörpert. Der Soundtrack allein ist schon den Kauf Wert.

Doch auch wenn man sich von der Erwartung aufgrund des Titels lossagt, bleibt am Ende des Films eine Frage offen: "Warum wurde dieser Film gedreht, welche Botschaft hat er?" Ich weiß es nicht und so könnte Naqoyqatsi ein Opfer dessen geworden sein, was dieser Filme eigentlich anprangern wollte: Die Technisierung und Abhängigkeit des Menschen von ihr. Hier wurde die Machart des Films zum Selbstzweck und nicht zum entlarvenden Werkzeug. Schade. Trotzdem 4 Sterne, auch wegen der von den Vorrednern schon erwähnten Specials.

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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Naqoyqatsi bildet den letzten Teil in Godfrey Reggios Trilogie. Wie auch schon bei Koyanisqatsi und Powaqqatsi hält er an seinem Konzept fest, nur Bilderfolgen ohne eine konventionelle Handlung mit der Musik des Minimalisten Philip Glass zu verbinden. Während die beiden ersten Teile der Trilogie noch durch atemberaubende Bilder und Naturaufnahmen bestachen und relativ leicht erschließbar waren, handelt es sich bei Naqoyqatsi um den anspruchsvollsten und sperrigsten Teil. Reggio meint zu seinem dritten Film (in einem Interview, das sich auch auf der DVD befindet), dass dieser vermitteln soll, dass wir nicht nur in einer Welt voller Technik leben, sondern dass unsere Welt und unser Leben Technik IST und durch diese bestimmt wird, was er einen totalitären Krieg nennt. Trotz dieser Kritik an Technik, besteht die Machart des Films beinahe gänzlich aus technischen Mitteln: So wird man hier vergeblich nach den eindrucksvollen und schönen Bildern der ersten beiden Teile suchen. Die Bilder des dritten Teils sind durch technische Mittel stark verfremdet, und es kommen zahlreiche Computeranimationen vor. Im Gegensatz zu den Bildern ist Philip Glass' Musik sehr konventionell. Erwähnenswert ist, dass der bekannte Cellist Yo Yo Ma die Solocellostimme spielt.
Meine Empfehlung: Wer die beiden ersten Teile noch nicht kennt, sollte sich zuerst diese anschauen (vor allen Dingen Koyanisqatsi). Wem diese gut gefallen, der dürfte auch Naqoyqatsi mögen. Zudem bietet der dritte Teil noch ca. 60 Minuten langes Bonus-Material, mit einer interessanten Podiums-Diskussion über den Film.
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Trilogie? Quatsch - Bilderwurst!
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Ein Kunstwerk
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Veröffentlicht am 28. März 2010 von HDS
Schlechte Fortsetzung
Dieser Film hat nicht mehr viel mit Koyanisqatsi und Powaqatsi zu tun. Ist eher "moderne Kunst" als ein Film.
Veröffentlicht am 22. Mai 2009 von Christian Schmied
hätte mehr erwartet
leider kein vergleich mehr zu den ersten beiden teilen.
aber es gibt einen geheimtip, baraka von ron fricke ein geniales kunstwerk dieser film zieht einen in seinen bann und... Lesen Sie weiter...
Am 19. Oktober 2005 veröffentlicht
naqoyqatsi
ich fand den film bei weitem nicht so gelungen wie den ersten teil
koyaanisqatsi er ist immer noch der beste
Am 19. Oktober 2005 veröffentlicht
sperrig
dieser film ist sperrig ... aber man kann reggio durchaus absicht unterstellen ... er bleibt sich und seinem vorgehen treu, indem er nie das gleiche konzept zweimal nutzt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Januar 2005 von Andreas Lau
Enttäuschender Abschluß der Trilogie
Der erste Teil "Koyaanisqatsi" ist für mich einer der wichtigsten Filme überhaupt,"Powaqqatsi" eine stimmungsvolle und sehenswerte Fortsetzung und von "Naqoyqatsi" bin... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2004 von O. Herrmann
uninspiriert, platt und spannunglos
eine sinnlose aneinanderreihung von abgegriffenen, kitschigen, stock-katalogartigen bildern, die sich zu keinem zeitpunkt zu längeren, passenden verläufen fügen, mit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Oktober 2004 von kyjoi
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