Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Napoleon: Eine Biographie
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Napoleon: Eine Biographie [Gebundene Ausgabe]

Johannes Willms
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Gebundene Ausgabe, 25. Juli 2005 --  
Broschiert EUR 19,99  

Hinweise und Aktionen

  • Tipp für Studenten
    Ein Jahr Prime kostenlos und einen 20% erhöhten Eintauschwert auf Trade-In erhalten alle Studenten die bei Amazon Student angemeldet sind.

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation


Mehr über den Autor

Johannes Willms
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Johannes Willms auf Amazon

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"So etwas kann man heute gar nicht mehr machen", hat uns ein Verleger vor kurzem erst noch versichert. Von wegen! -- Schon bevor man das erste Kapitel dieses monumentalen Bandes gelesen hat, ist man von Freude erfüllt darüber, dass solche Bücher eben doch noch möglich sind. Mit randvollen 839 Seiten (samt der Anhang) hat der ansonsten meist für den täglichen Bedarf der Süddeutschen Zeitung schreibende Journalist und studierte Historiker Johannes Willms die bei weitem umfassendste Napoleonbiografie vorgelegt, die seit vielen Jahrzehnten im deutschsprachigen Raum im Original erschienen ist.

Doch nicht nur der schiere Umfang des überdies sehr schön ausgestatteten Buches ist beeindruckend. Der Autor überzeugt vor allem durch die Souveränität, mit der er den historischen Stoff sowohl handwerklich als auch stilistisch beherrscht. Von den korsischen Anfängen des "Zauberlehrlings" her führt uns der Autor durch das Leben des Mannes, der die Geschichte Europas so nachhaltig geprägt hat, wie nur wenige andere. Er zeigt, wie Bonaparte "Napoleon erfindet", die Französische Revolution zuerst vollendet und sich dann zum tyrannischen Imperator aufschwingt, der das Rad der Geschichte nicht zurück, sondern in eine völlig andere Richtung dreht. Willms führt uns an die Schauplätze, an denen der Feldherr seine großen Triumphe zelebrierte und seine tiefen Niederlagen erlitt. Und an der Seite des kundigen Führers erleben wir Napoleons endgültige Niederlage in Waterloo und begleiten ihn nach St. Helena, dem Ort seiner endgültigen Verbannung.

Eine grandiose Biografie, der wir von Herzen den Erfolg wünschen, den sie zweifellos verdient.-- Andreas Vierecke

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Die Zeit, 14.12.2000
Johannes Willms ist leitender Redakteur der SZ und Schüler des Historikers Reinhart Koselleck und er hat ein Buch über den Napoleonmythos "elegant" geschrieben, findet Volker Ullrich. Forschungsmäßig ist es up to date und detailreich legt es mit dem Leben auf der Insel des Verbannten, St. Helena, los: Denn Napoleon hat in seinen dort geschriebenen Erinnerungen selbst an seinem Mythos gebastelt: ein "Geniestreich" für Willms und Ullrich, bestehend aus drei Ingredenzien: Napoleon, der Vollstrecker der Revolution, Napoleon, der Einiger Europas und Napoleon, der Friedensstifter: als politisches Faszinosum im "Bonapartismus" gebündelt. Darauf rekurrierte nach zwei kläglich gescheiterten Anläufen letztlich erfolgreich Napoleon III., den Willms gegen überzogene Kritik in Schutz nimmt. Ullrich stimmt zu, weiß aber offenbar nicht, dass das unter Historikern schon länger state of the art ist. Einzige Ullrich-Kritik: Das Scheitern Napoleons III. kommt zu kurz.

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug | Stichwortverzeichnis
Hier reinlesen und suchen:

Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Man kann diese Napoleon-Biographie durchaus einem historisch interessierten Leser empfehlen. Die französische Weltgestalt Napoleon, um den sich zahlreiche Legenden ranken, wird von Willms auf gut lesbare Weise dargestellt. Dabei konzentriert er sich zu Recht auf die politischen/militärischen Belange und erwähnt das Liebesleben nur dort, wo es für diesen Bereich von Bedeutung ist. Die größtenteils schwülstigen Liebesbriefe an Josephine, die andernorts gerne breitgetreten werden, finden hier nur exemplarische Berücksichtigung.
Bei der Darstellung der politischen Karriere Napoleons fällt allerdings leider eine Einseitigkeit der Beurteilung negativ ins Gewicht. Napoleon wird zwar nicht in eine Reihe mit Stalin oder Hitler gestellt (auch wenn Willms dies einmal anzudeuten scheint), weil diesen das Genie Napoleons fehlte, doch er ist für Willms vor allem Despot, ein Diktator, der sich die Welt zum Untertan machen will. Daß seine Herrschaft zugleich die Sicherung einiger Errungenschaften der Revolution bedeutete, wird von Willms kaum thematisiert und in aller Regel als allein der Machtsicherung geschuldet dargestellt. Die sich aufdrängende Frage, wieso Napoleon noch heute von vielen verehrt wird, beantwortet Willms daher fast ausschließlich mit Hinweis auf napoleonische Propaganda.
Aufgrund des begrenzten Umfangs der dennoch umfangreichen Biographie mußte sich Willms auf die Person Bonaparte konzentrieren. Dabei fallen leider viele Begebenheiten seiner Zeit notgedrungen unter den Tisch. Dennoch hätte es der Biographie gut getan, wenn sie bspw. den ein oder anderen Weggefährten oder Kontrahenten etwas ausführlicher dargestellt hätte. Auch wäre ein Vergleich seiner Herrschaftsformen mit anderen Ländern sinnvoll gewesen, um aufzuzeigen, wo er neues geschaffen hat und wo er in den Konventionen seiner Zeit hängen geblieben ist. Diese Frage ist unausweichlich, will man die historische Größe einer Person herausarbeiten. Wie dies zu bewerkstelligen ist, hat erst vor einem Jahr Johannes Kunisch mit seiner beeindruckenden Biographie von Friedrich dem Großen unter Beweis gestellt. Auch wenn Willms an diese Meisterleistung nicht heranreicht, besteht kein Zweifel daran, daß seine Biographie trotz der skizzierten Mängel eine der besseren ihrer Gattung ist.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
In der Person Bonapartes fokussiert sich die zentraleuropäische Geschichte. Der Aufstieg des korsischen Generals zum Kaiser der Franzosen, sein Scheitern, seine Verbannung ans Ende der Welt haben im Lauf zweihundertjähriger Mythenbildung nie aufgehört, die Europäer zu beschäftigen. Seine Kriege kosteten Hunderttausende das Leben und verwüsteten Europa, doch seine Verwaltungsreform, sein Gesetzeswerk, sein Bildungssystem prägten Frankreich tief und wirken bis in unsere Zeit. Johannes Willms legt eine detailreiche und präzise recherchierte Biografie vor: Er konzentriert sich auf das Streben Napoleons zur Macht, des Siegs als Bedingung der Macht, schließlich des kontinuierlichen Kriegs als Voraussetzung des Machterhalts als wesentliche Motivation für Bonapartes Handeln. Auf diesem Hintergrund wirkt Napoleons Verpflichtung als korsischer Clanchef, der die ständig nervende Familie mit Königskronen, neu geschaffenen Staaten und Apanagen zufrieden stellen muß, auf komische Weise anachronistisch. Die Auswirkungen des Empire auf Gesetzgebung und Verwaltung Frankreichs sowie auf die deutsche Geschichte in ihrer einzigartigen Synthese von Zerstörung und Neugestaltung kommt demgegenüber in Willms' Werk leider zu kurz. Richtig störend fand ich die oft unangemessen saloppe Sprache des Buches, die eher einem Zeitungsartikel angemessen wäre. Ein besseres Lektorat wäre dem Buch gut bekommen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Darüber, dass es den Historikern schwer fallen würde, ihn ganz aus der Geschichte verschwinden zu lassen, war sich Napoleon bereits am Ende seines Lebens im Klaren. Das er darin Recht behalten hat, beweist heute auch der Berg von geschätzten 80.000 Publikation die seine Person zum Thema haben. Einem an

der Person des korsischen Eroberers Interessierten steht also ausreichend Material zur Verfügung, seinen Wissensdurst zu stillen. Angesichts dieser ganze Bibliotheken füllenden Menge von Büchern und der Tatsache, dass die Zusammenhänge um Napoleon und die wesentlich von ihm geprägte Epoche der

europäischen Geschichte jedem historisch Interessierten sowieso mehr oder weniger geläufig sind, stellt sich wohl bei jeder Neuerscheinung zu diesem Thema wieder die Frage: Braucht die Welt dieses Buch nun auch noch? Wo selbst Untersuchungen zu einzelnen speziellen Aspekten seiner Zeit kaum noch wirklich

Neues anzubieten haben, erschließt sich der Sinn einer x-ten Erzählung seines Lebens nur schwer.

Lässt man sich jedoch auf das voluminöse Produkt aus dem C.H.Beck-Verlag ein, vergisst man diese Fragen bereits nach ein paar Seiten. Bereitwillig folgt man dem Autor Johannes Willms auf seiner rasanten Fahrt durch Napoleons Leben. In kurzen pointierten Schritten folgt er seinem" Napoleon von Korsika über die Kriegsschauplätze in Italien und Ägypten, auf denen der junge General der Revolution das Fundament für seine Karriere im Heimatland legt. Begleitet ihn durch die Wirren seiner Machtergreifung und auf den nicht enden wollenden

Kriegszügen durch Europa, auf denen sein Held" das Gesicht des Kontinents nach seinem Gusto zu ändern suchte. Er folgt dem vermeintlich vom Schicksal Getriebenen in sein erstes Exil und bei seiner kurzen Rückkehr auf die politische Weltbühne, um ihm dann dabei zu beobachten wie er auf St. Helena an

der eigenen Legende strickt, wohl ahnend, dass sich Generationen von Autoren an seiner Person abarbeiten werden. Willms gelingt es dabei, aus einer Unmenge von Quellen einen anschaulichen und fesselnden Erzählstrom herauszudestillieren.

Leider stellt er dabei der von Napoleon initiierten Verklärung seiner Person lediglich ausgesuchte Briefquellen und Erinnerungen entgegen, ohne sich jedoch je die Frage nach deren Zuverlässigkeit zu stellen. Diesen Mangel an Quellenkritik versucht er auszugleichen indem er die Person und deren Handeln

selbst ständig kritisiert. Kaum eine Leistung lässt Wilms seinem" Napoleon durchgehen. Politisches Geschick und militärisches Talent werden ihm so oft abgesprochen, dass man sich bereits zur Hälfte des Buches fragt wie der kleine Korse" seine Zeit so nachhaltig prägen konnte. Ein zweiter Wermutstropfen ist

die Eindimensionalität des Buches. So wunderbar süffig man dieses Buch am Stück weglesen kann, stellt sich doch einige Male das Gefühl ein, dass man über bestimmte (heute durch die Forschung hinreichend erschlossene) Themenbereiche

am Rande gern noch mehr erfahren hätte. Willms beschränkt sich jedoch zugunsten des Leseflusses weitestgehend auf die militärischen und politischen Großtaten seines Helden.

Wer sich ernsthaft mit Geschichte und besonders der des französischen Imperators auseinandersetzen will, muss weiter auf die vielen anderen (modernen) Werke vor allem französischer Historiker zurückgreifen (oder sich doch besser gleich zu

den heute weitestgehend erschlossenen Quellen begeben). Der historisch Interessierte jedoch, der sich ohne Magisterabschluss und Kenntnissen in Quellenkritik und Theoriediskussion einfach nur über die Person Napoleons informieren will ohne sich dabei zu langweilen, sollte ohne Zögern zu diesem Buch greifen.

Denn nach der Lektüre dieses Wälzers kann man abschließend zufrieden feststellen: Willms erzählt uns hier nichts Neues, dass aber auf sehr unterhaltsame Weise.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
akademisch - journalistisch hochtrabende Biografie
Eine akademisch-journalistische aufbereitete Biografie,
die zwar wissenschaftlich akribisch recherchiert wurde,
aber alles in allem nichts Neues im Leben Napoleons... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von majok veröffentlicht
Fleißarbeit mit kleinen Defiziten
Arbeitsscheu ist der Autor keineswegs gewesen. Die Biographie ist mehr als umfangreich und wertvoll sind die vielen Originalzitate - lobenswerter Weise auch mit den... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Siggi veröffentlicht
Aufstieg und Fall des kleinen Korsen
Neben Alexander den Großen und Cäsar gilt Napoleon Bonaparte als einer der größten Feldherren der europäischen Geschichte und hat dabei mit Cäsar... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Mario Pf. veröffentlicht
Geschwätzige Tendenzliteratur
Das Buch, angeblich eine Biographie über Napoleon Bonaparte, ist ein einziges Ärgernis. Der Stil ist qualvoll um Originalität bemüht, die Darstellung der... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von foxfoxfox veröffentlicht
Herrvoragend
Die Biographie ist erstklassig, verständlich und fesselnd. Es gibt weder am Quellenverständnis noch an der literarischen Aufarbeitung erkennbare Mängel.
Veröffentlicht am 15. Juni 2009 von Reinhard Nellen
positivistische Fleißarbeit - mehr nicht.
Muss eine Biographie über eine bedeutende Persönlichkeit wie Napoleon dick sein? Bei Willms sind es etwa 800 Seiten Text, was z. B. für den Leser bedeutet, sich z. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. November 2008 von digitalis
Viel Buch fürs Geld
Sehr ausführliches Buch mit kleiner Schrift, man erhält sehr sehr viel Lesestoff fürs Geld.
Interessant und unterhaltsam geschrieben, viele Querverweise. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. März 2008 von Johnny B.
nicht vorbehaltlos zu empfehlen
Zum Inhalt

Johannes Willms versucht erzählerisch mittels zahlreicher Aufnahmen von Zeitgenossen, der internen Briefe und Selbsterzeugnisse Bonapartes die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Januar 2007 von Fodor, Lajos
Tendenziöse Darstellung
Das dickleibige Werk, sicherlich eine ungeheure Fleißarbeit, zeichnet den Kaiser sehr einseitig als machtbesessenen Gewaltmenschen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Mai 2005 von Michaela Krauss
Von Schlacht zu Schlacht
Willms hat sicherlich eine schön geschriebene Biographie vorgelegt, die umfassend und gut lesbar ist. Allerdings wirkt sie verstaubt - von Strukturgeschichte keine Spur. Lesen Sie weiter...
Am 24. März 2005 veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar