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Naokos Lächeln: Nur eine Liebesgeschichte Gebundene Ausgabe – 9. Februar 2004


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Gebundene Ausgabe, 9. Februar 2004
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 428 Seiten
  • Verlag: DuMont Buchverlag; Auflage: 4 (9. Februar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832156097
  • ISBN-13: 978-3832156091
  • Originaltitel: Norwegian Wood
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 15 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (122 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 225.917 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Haruki Murakamis Karriere begann 1974 an einem warmen Frühlingstag: Während eines Baseballspiels kam ihm die Inspiration zu seinem ersten Roman. Es war der Start einer beeindruckenden literarischen Laufbahn des 1949 in Kyoto geborenen Autors. Nach seinem Abschluss an der Waseda-Universität in Tokio betrieb er zunächst eine kleine Jazzbar. Später verbrachte er mehrere Jahre als freier Schriftsteller und Dozent in Princeton, USA. Murakamis Leidenschaft für die Literatur kennt, im wahrsten Sinne des Wortes, keine Grenzen - übersetzt er doch auch berühmte Kollegen wie John Irving ins Japanische.

Produktbeschreibungen

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Über den Staffellauf, der Leben heißt
Haruki Murakamis Liebesroman Naokos Lächeln ist ein schöner Kinoabend.

In den Büchern von Haruki Murakami geht es zu wie in den Filmen von Eric Rohmer. Schöne Menschen plaudern in angenehmer Umgebung ununterbrochen über Leben, Sex, Liebe und Tod und haben dabei keine Mühe, die richtigen Worte zu finden. Dabei halten sie sich alle für etwas ganz Besonderes.

Nur der Protagonist Watanabe glaubt, er sei ein Durchschnittsmensch mit Durchschnittsintellekt und Durchschnittskörper und merkt gar nicht, welche abstrusen Charaktere er um sich versammelt. Zum Beispiel Nagasawa, eine Art japanischer Casanova, der Nacht für Nacht losziehen muss, um Mädchen aufzureißen, während die schönste Frau zu Hause auf ihn wartet. Oder seine Kommilitonin Midori, die beide Eltern bis zum Krebstod pflegte und die sich nun nackt vor das Foto ihres Vaters setzt, um ihm zu zeigen, dass sie inzwischen eine Frau geworden ist. Midori würde sich nichts lieber wünschen, als dass Watanabe beim Onanieren an sie denke.

Die schöne Naoko dagegen hat andere Probleme. Freiwillig eingeschlossen in eine Nervenklinik versucht sie, den frühen Tod ihres Freundes Kizuki loszuwerden. Beide sind zusammen aufgewachsen und haben alles gemeinsam gelebt. Es war nie eine Frage gewesen, mit einem anderen Menschen zu leben. Doch plötzlich hatte sich Kizuki umgebracht, und sie war übrig geblieben. Wie einen Staffelstab gibt sie ihr Schicksal an Watanabe weiter, der Naoko liebt und den sie dennoch auf dieselbe Art verlassen wird, wie sie es einst wurde.

Der Leser merkt bei allem sehr schnell, dass zwischen der Entscheidung, beim Onanieren an jemanden zu denken und miteinander das Leben zu verbringen, kein großer Unterschied besteht. Dass es immer nur darum geht, dass man sich in der Welt versichert und jemanden findet, der einem die eigene Existenz abnimmt.

Haruki Murakami, der in Japan Millionenauflagen verkauft, schreibt darüber ein leichtes und gleichzeitig trauriges Buch, todernst und mit einem guten Schuss klugen Kitsches. Aber das hätte man eigentlich nicht anders erwartet. --Jana Hensel -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Haruki Murakami wurde 1949 in Kyoto, Japan geboren und wuchs in Kobe auf. Nach abgeschlossenem Studium verließ er 1975 die Waseda-Universität in Tokio, wo er anschließend sieben Jahre lang Eigentümer einer kleinen Jazz-Bar war. Sein erster Roman, „Hear the Wind sing“ (1979), brachte ihm den Gunzou-Förderpreis ein. Zusammen mit „Pinball“, 1973 (1980, beide wurden nur ins Englische übersetzt) und „Wilde Schafsjagd“ (1982, dt. 1991), für den er mit dem Norma-Förderpreis ausgezeichnet wurde, bildet dieser Roman die sogenannte „Trilogie der Ratte“. Zu Murakamis weiteren Veröffentlichungen zählen „Hard-Boiled Wonderland und das Ende der Welt“ (1984, dt. 1995), „Naokos Lächeln“ (1987, dt. 2001), „Tanz mit dem Schafsmann“ (1988, dt. 2002), „Gefährliche Geliebte“ (1992, dt. 2000), „Der Elefant verschwindet“ (1993, dt. 1995) und „Wie ich eines Tages im April das 100%ige Mädchen sah“ (dt. 1996). Von 1991 an lebten Murakami und seine Ehefrau vier Jahre lang in den USA, wo er in Princeton lehrte und den Roman „Mister Aufziehvogel“ verfasste (1994–95, dt. 1998), für den er den Yomiuri-Literaturpreis erhielt. Nach dem Erdbeben von Hanshin und dem Gas-Attentat auf die Tokioter U-Bahn von 1995 kehrte Murakami nach Japan zurück, wo er zunächst Opfer des Attentats und schließlich auch Mitglieder der Aum-Shinrikyo-Sekte interviewte. Die Interviews erschienen in Japan in zwei Bänden; der zweite, „The Place that was promised“ (1998), wurde mit dem Preis der Kuwabara Takeo-Akademie ausgezeichnet. Eine Auswahl aus beiden Büchern wurde 2002 als deutschsprachige Ausgabe unter dem Titel „Untergrundkrieg“ veröffentlicht. Von Haruki Murakami erschienen seitdem „Sputnik Sweetheart“ (1999, dt. 2002), „Nach dem Beben“ (1997, dt. 2003), „Kafka am Strand“ (2002, dt. 2004), die Kurzgeschichtensammlung „Blinde Weide, schlafende Frau“ (dt. 2006), der Roman „Afterdark“ (dt. 2005) und das Sachbuch „Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede" (dt. 2007). Zu den jüngsten Veröffentlichungen zählen die „1Q84“-Trilogie (2010–2011), die von Kat Menschik illustrierten Erzählungen „Schlaf“, „Die Bäckereiüberfälle“ und „Die unheimliche Bibliothek“ (2009 – 2013) sowie die Neuübersetzung von Murakamis literarischem Durchbruch „Gefährliche Geliebte“ unter dem neuen Titel „Südlich der Grenze, westlich der Sonne“ (2013). Zuletzt erschien der Nummer-1-Bestseller „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ (2014). Zu den Preisen, die Murakami in jüngerer Zeit erhielt, gehören der Frank O’Connor Internationale Kurzgeschichtenpreis (Irland, 2006) der Franz-Kafka-Preis (Tschechien, 2006) und der Asahi-Preis (Japan, 2006). Zudem hat Murakami Werke diverser amerikanischer Autoren ins Japanische übertragen, darunter Bücher von F. Scott Fitzgerald, Raymond Carver, John Irving und Raymond Chandler. Seine eigenen Werke wurden bislang in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Ursula Gräfe, geboren 1956, hat in Frankfurt a. M. Japanologie und Anglistik studiert. Aus dem Japanischen übersetzte sie u. a. den Nobelpreisträger Kenzaburo Oe, Yoko Ogawa, Hikaru Okuizumi und Haruki Murakami.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

66 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Curak al'Kar am 28. März 2006
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
In "Naokos Lächeln" erzählt ein junger Student, names Toru, seine Geschichte. Sein Leben wurde durch den Selbstmord seines besten Freundes aus der Bahn geworfen, genauso wie das der Freundin seines Freundes, Naoko. Als die beiden Schicksalsgenossen sich Jahre später in Tokyo wiedertreffen, entsteht eine ganz besondere Beziehung zwischen den beiden, und Toru fängt an sich für Naoko verantwortlich zu fühlen, bis dahin dass er sich in sie zu verlieben glaubt. Wenn die beiden zusammen sind führen sie ein Leben abseits der Gesellschaft, zu der sie sich auch nicht zugehörig fühlen.
Zeitgleich lernt Toru noch eine weitere Studentin kennen, die ihn durch ihre seltsame Art in ihren Bann zieht und mit der er gerne zusammen ist. Oder er zieht mit seinem ebenso eigenartigen Freund abends um die Häuser um mit Frauen ins Bett zu kommen.
So lebt Toru vor sich hin, ohne zu wissen wo sein Leben überhaupt hinsteuert, wird nur von Schicksalsschlägen hin- und hergeschleudert.
Obwohl Klappentext und inhaltliche Darstellungen zu der Vermutung Anlass geben, dass sich die Geschichte um eine typische Dreiecksbeziehung dreht, ist dem absolut nicht der Fall. Die Frage, für welche der beiden Frauen sich der Protagonist entscheiden wird, kommt im Grunde nie wirklich auf. Vielmehr erlebt man hier voneinander getrennt verlaufende Liebesgeschichten.
Murakami versucht auch nicht irgendeinen Spannungsbogen aufzubauen, welcher dann in einem dramatischen Moment seinen Höhepunkt erreicht. Nein, er sorgt von Anfang an für Klarheit.
Der Reiz des Romans ist nicht so leicht zu erfassen. Er manifestiert sich auf sehr subtile Weise.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martin Stauder am 5. März 2001
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
"Naokos Lächeln" ist eine Liebesgeschichte, eine ganz eisige. Während der Lektüre werden anfängliche Hoffnungen zerschlagen. Toru Watanabe erinnert sich rückblickend an seine schmerzvollen Studentenjahre - unerfüllte Liebe und Einsamkeit.
Naoko, die Eine, wird psychotisch, zieht sich in ihre eigene Innenwelt zurück, Midori, die Andere, kann über Sex nur reden, und Toru Watanabe hat Naoko im Kopf, die ihr Dasein in einem abgeschiedenen Erholungsheim fristet. Anhand dieses Beziehungsgeflechts schildert Haruki Murakami von den Schwierigkeiten des Erwachsenenwerdens. Weil sie Lebenskrisen nicht lösen können, stürzen einige in Selbstmord, andere schaffen den Sprung ins Leben. In Kapitel 1 wird von einem Brunnen erzählt, der sich genau zwischen einer Wiese und einem Wald befindet. Anhand dieses Bildes können wir den Sinn des Romans entschlüsseln: Die Wiese mit dem duftenden Gras soll die Kindheit sein, in den Brunnen stürzen einige, andere schauen nur in den Abgrund und springen herüber in den Wald. Der Wald ist die Welt der Erwachsenen. Es ist dort dunkel, aber wenn wir stark werden wie ein Baum, können wir die Schattenseiten überwinden, und zur Baumkrone aufblicken, dort ist es hell. Der Roman ist also nur zweitrangig eine Liebesgeschichte. In der Erinnerung sieht Toru Watanabe seine Naoko auf der Wiese.
Ein Rätsel bleibt Murakamis Sprache. Sie ist einfach oder nur scheinbar einfach. Der Autor meistert die Geschichte mit einer verblüffenden Leichtigkeit und schaut dabei tief in menschliche Seelen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Iris Kammerer am 24. Juni 2006
Format: Taschenbuch
Dem Fazit aus den verschiedenen Rezensionen ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen; die Geschichte einer Entscheidung zwischen "himmlischer" (unerreichbarer) und "irdischer" Liebe ist vor allem eine Geschichte über das Erwachsenwerden in den späten 1960er Jahren.

Murakami hat einen überaus schönen, sensiblen Roman geschrieben. Liebevoll und bedächtig erzählt er von jungen Menschen, die versuchen, mit den Wunden zu leben, die das Leben ihnen schlägt. Zugleich ist die Geschichte ein leiser Abgesang auf eine Kultur, die sich in einem tiefgreifenden Wandel befindet.

Eine wunderschöne Lektüre, die einem das ferne Japan und seine Menschen näher bringt.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Alpha30 am 23. Mai 2007
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
... ist tatsächlich "nur eine Liebesgeschichte." Aber eine ganz besonders schöne, traurige Liebesgeschichte. Haruki Murakami, entführt uns in die Welt des Studenten Toru Watanabe. Man taucht schon nach wenigen Zeilen, ganz tief in diese Welt ein und vergisst alles um sich existierende. Man sieht diese Welt, durch die Augen von Toru Watanabe. Man fühlt mit ihm, wenn er traurig ist, man lacht mit ihm, wenn er fröhlich ist und man verliebt sich mit ihm, in die Mädchen Naoko und Midori. Dieser Roman, steckt voller Poesie und Schönheit. An vielen Stellen, hat man das Gefühl, dass Murakami sich die schönsten Worte ausgedacht hat, die ihm eingefallen sind, um mit ihnen wunderschöne Sätze zu bilden. Er beschreibt alles so genau und detailgetreu, dass für den Leser alles zum greifen nahe scheint. Es ist so sinnlich, wenn er beschreibt, wie das Mondlicht auf den nackten Körper der zierlichen Naoko fällt. Es ist so lustig, wenn Midori den armen Toru mit ihren ständigen Fragen übers Masturbieren löchert oder mit ihm einen S/M Film ansehen will. Und es ist so traurig, wenn...

Aber lesen Sie selbst. In diesem Sinne, viel Spaß mit "Naokos Lächeln."
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