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Rubahns Bestreben, das Feld in seiner ganzen Breite abzudecken, von der Physik über die Mikroelektronik bis zur Biologie, ist löblich. Auch aktuell ist sein Werk: Oft berichtet er über Arbeiten aus den Jahren 2001 und 2002. Doch hierin liegt zugleich eine Gefahr, der Rubahn nicht entrinnt. Überwiegend werden Einzelbefunde präsentiert, die für sich genommen oft interessante Wissenschaft darstellen. Doch nur selten gelingt es ihm, übergeordnete Prinzipien aufzuzeigen, die für das gesamte Feld wegweisend sind. Auch auf ein zusammenfassendes Kapitel, das eine Gesamtschau bietet und einen Ausblick wagt, verzichtet Rubahn. Wer hofft, einen flüssig lesbaren Überblick zu erhalten, wird enttäuscht. Im Bereich der Nanotechnologie tätige Wissenschaftler könnten sich hiermit abfinden, denn sie werden aus der Masse von Information die für sie relevanten Ergebnisse herausfiltern - allerdings dürfte das mit einer Suche in einer wissenschaftlichen Datenbank schneller und vollständiger gelingen. Manchem Studenten wird es jedoch schwer fallen, Wichtiges von Nebensächlichem zu unterscheiden und zu erkennen, was das Feld spannend macht.
Leider folgt Rubahn der in der Kapiteleinteilung vorgesehenen Trennung zwischen Strukturen, Messmethoden und Anwendungen nur unzureichend. Immer wieder führt er neue und oft sehr spezielle Spektroskopieverfahren ein, vor allem aus dem Gebiet der nichtlinearen Optik. Weshalb etwa muss im ansonsten recht spannenden Anwendungskapitel 26 Seiten lang über fundamentale Fragen zur Elektronendynamik in Nanostrukturen und über Ultrakurzzeitspektroskopien referiert werden, wenn diese Abschnitte schon in früheren Kapiteln Platz gefunden hätten? Zur Übersichtlichkeit trägt das nicht bei und erschwert das schnelle Auffinden von Information. Geschmälert wird der Lesespaß auch durch mangelhafte Rechtschreibung (so erfährt man immer wieder Neues über das Element "Kobald") und einen unsauberen Ausdruck. Der Verlag hat anscheinend am Lektorat gespart.
Erfreulich ist die grosse Zahl von Literaturverweisen, sie regen zum Nachlesen an. Fazit: Die Aufgabe, viel Information aus einem Wissensgebiet in stürmischer Entwicklung zwischen zwei Buchdeckel zu pressen, hat Rubahn erfüllt. Sie zu ordnen und daraus echtes Wissen zu machen, bleibt dem Leser überlassen.
Rezensent: Dr. Martin Frank -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Der 2te Grund war das mir persönlich der Aufbau zu trocken war - zum einen die Schreibmethode, zum anderen die vielen mathematischen Formeln.
Dennoch gebe ich dem Buch 3 Sterne und zwar aus dem folgenden Grund - zumindest ist das Buch sehr aktuell, und Hort-Günter geht z. Bsp. auf NanoPinzetten und Manipulation von Ionenkanälen ein. Als Nachschlagewerk kann ich es auf jeden Fall weiter empfehlen, und da ich eine kleine persönliche Bibliothek aufbauen will kann ich es so gesehen jeden empfehlen, dessen Hobby oder Beruf mit Nanotechnology zu tun hat!
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