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Nanobiotechnologie als Wirtschaftskraft: Neue Märkte, neue Produkte, neue Chancen
 
 
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Nanobiotechnologie als Wirtschaftskraft: Neue Märkte, neue Produkte, neue Chancen [Gebundene Ausgabe]

Vlad Georgescu , Marita Vollborn
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Bis zu 25.000 (bio-)chemische Reaktionen können auf der fingernagelgroßen Fläche eines "Lab-on-a-chip", einem tragbaren Minilabor, gleichzeitig durchgeführt und ausgewertet werden. So werden etwa die Untersuchung der Wasserqualität oder von Blut- und Speichelproben in der Humanmedizin zur Erkennung von Hepatitis oder Krebszellen extrem vereinfacht. Möglich wird die Entwicklung und Produktreife eines solchen Minilabors, das bereits 2003 auf den Markt kommen soll, durch intensive Forschung in der Nanobiotechnologie. In ihrem Buch geben die Autoren einen interessanten Einblick in den Forschungsbereich und analysieren die Potenziale und Märkte der Zukunft. Denn: Auch für Investoren bietet sich hier ein interessantes neues Anlagefeld.

Nachdem die USA und Japan dank reichlicher staatlicher Fördergelder Spitzenpositionen in diesem Bereich eingenommen haben, ist in Deutschland in den vergangenen Jahren mit einer vehementen Aufholjagd begonnen worden. Mit gutem Aussichten auf einen der vorderen Ränge weltweit. Risikokapitalgeber haben die Möglichkeiten erkannt, die sich in der Bio- und Nanobiotechnologie auftun. So flossen im Jahr 2000 über 1,2 Milliarden Euro in entsprechende europäische Unternehmen. Und während High-Tech-Aktien ins Bodenlose stürzten, stiegen Biotechnologie-Aktien rasant im Wert.

In einem ausführlichen Teil werden in dem Buch 20 weltweit ansässige Unternehmen mit ihren Arbeitsbereichen, bereits einsatzklaren Produkten und Forschungsvorhaben vorgestellt. Kapitalgeber erhalten so einen fundierten Anhaltspunkt darüber, welche Firmen einer näheren Betrachtung lohnen. Aber auch für Studenten ist das Buch aufschlussreich. Sie erfahren, welche Studiengänge an welchen Universitäten sich speziell mit dieser Thematik befassen und wie die Jobaussichten für Akademiker in diesem Arbeitsfeld sind. Und Unternehmer erhalten einiges Adressmaterial zu staatlichen Förderprogrammen.

Das Buch ist ein gelungener Einstieg und Querschnitt durch die heutige Nanobiotechnologie-Szene. Lesefreundlich geschrieben und mit einem aussagekräftigen Glossar versehen, verschafft die Lektüre einen guten, allgemein verständlichen Überblick über Forschungsvorhaben, Herstellungsverfahren Einsatzbereiche und Produkte, die bereits verfügbar sind beziehungsweise kurz vor der Marktreife stehen. Ein sehr lesenswertes Buch über ein Wirtschaftssegment mit hervorragenden Zukunftsaussichten. --Horst-Joachim Hoffmann

Pressestimmen

02.10.2002 / Handelsblatt: Biotechniker erobern den Mikrokosmos "In ihrem Buch schildern die Autoren die wissenschaftlichen Meilensteine in der Geschichte dieser Technologie und beleuchten den aktuellen Stand der Entwicklung."

15.10.2002 / Frankfurter Rundschau: Mächtige Bio-Zwerge "Ein nicht nur für Laien informatives, spannendes und interessantes Buch, sondern auch ein nützlicher und hilfreicher Leitfaden für interessierte Unternehmensgründer."

03.12.2002 / Financial Times Deutschland: Geht's noch kleiner? "Die Autoren setzen auf Fakten, Fakten, Fakten."

01.01.2003 / Transkript: Zukunft im Nano-Bereich "Leserfreundlich geschrieben und mit einem aussagekräftigen Glossar versehen, verschafft die Lektüre einen guten, allgemeinverständlichen Überblick."

09.08.2003 / Neue Zürcher Zeitung: Auf dem Weg zum "Homo nanosapiens"? "In akribischer Arbeit definieren die Autoren die einzelnen Disziplinen, erklären Trends und Anwendungsbereiche für Laien verständlich, ohne auf die nötige Tiefe für Experten zu verzichten, und beschreiben die wichtigsten Märkte für Nanotechnologie."

Kurzbeschreibung

Technologische Revolutionen aus den nano- und biotechnologischen Labors verändern die Wirtschaft. Besonders spannend ist die Verknüpfung beider Felder: die Nanobiotechnologie. Ihr Potenzial entspricht dem der Computertechnologie. Das Buch erklärt, was Nanobiotechnologie ist. Es beschreibt, worin die wirtschaftliche Bedeutung der Zukunftstechnologien Nano- und Nanobiotechnologie besteht, worin die Chancen und Risiken liegen, welche Produkte, Forschungsergebnisse und Marktchancen man kennen muss, um rechtzeitig zu profitieren. An ausgesuchten Firmen zeigt es, wie faszinierend vielfältig die Geschäftsmöglichkeiten in den jungen Sparten sind. So hat etwa das Unternehmen Nanogate eine Antihaftbeschichtung entwickelt, die den Pflege- und Reinigungsaufwand enorm reduziert. Und die Firma NanoBio entwickelte ein Speiseöl, das gegen gefährliche Erreger wie Anthrax oder Ebola wirkt. Science Fiction? - Nein: Wirtschaft heute und morgen!

Der Verlag über das Buch

Die Technologien von morgen und ihr wirtschaftliches Potenzial

Die Wissenschaft ist sich einig, dass die Nanobiotechnologie eine neue technologische Epoche einleitet. Vlad Georgescu und Marita Vollborn erklären, was Nanobiotechnologie ist und worin ihre wirtschaftliche Bedeutung besteht.

Nanobiotechnologie ist das Bindeglied zwischen Nano- und Biotechnologie – verbindet also das Wissen um die Fabrikation im Nanometermaßstab (Größenbereich zwischen einem millionsten und einem tausendsten Millimeter) mit den Erkenntnissen der Biosysteme. Basis aller nanobiotechnologischen Forschung ist das Verständnis für das molekulare Verhalten auf Nanometer-Ebene, durch das lebende Systeme gesteuert werden. Ziel ist, die Mechanismen von Selbstaufbau und Selbstorganisation der Natur auf molekularer Ebene zu verstehen, um sie als funktionale Bausteine im Nanobereich kontrolliert zu erzeugen.

Die Nanobiotechnologie könnte viele Probleme unserer Zeit für immer ausmerzen: universelle wie Krebs und Umweltverschmutzung oder so spezielle wie die begrenzten Möglichkeiten der Photolithographie und die Unrentabilität von Brennstoffzellen. So verwundert es nicht, dass man sich von der Nanobiotechnologie eine enorme Wirtschaftskraft verspricht. Sie könnte eine Dynamik wie die Computertechnologie entfalten, vermutet das Bundesministerium für Forschung und Bildung und bewilligte im Juni 2002 eine Finanzspritze von rund 50 Millionen Euro.

Vlad Georgescu und Marita Vollborn stellen in ihrem Buch das eindrucksvolle wirtschaftliche Potenzial der Nanobiotechnologie dar. Sie zeigen, welche Produkte, Forschungsergebnisse und Marktchancen Unternehmensführer, Manager aller Branchen und Investoren kennen müssen, um rechtzeitig profitieren zu können. Anhand ausgesuchter Firmen beschreiben die Autoren die vielfältigen Geschäftsmöglichkeiten dieser neuen Schlüsseltechnologie – von Antihaftbeschichtungen, die Reinigungsprozeduren überflüssig machen bis zum Speiseöl, das gegen Krankheitserreger wirkt.

Über den Autor

Vlad Georgescu und Marita Vollborn sind freie Journalisten mit dem Schwerpunkt Naturwissenschaften / Nanobiotech, die u. a. für die WirtschaftsWoche, die Süddeutsche Zeitung und Focus arbeiten. Sie betreiben die Website Lifegen (www.lifegen.de), die tagesaktuelle Meldungen auch zur Nanobiotechnologie bringt.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Kaum ein Wissenschaftsfeld zuvor hat die Welt der Gelehrten derart scharf in zwei Teile gespalten wie die Nanotechnologie: dort die Phantasten vor allem in den Vereinigten Staaten, hier die Realisten besonders in Europa. Was sie eint, ist die Euphorie einer neuen technologischen Epoche. Diese Euphorie entspringt nicht allein dem Fortschrittsglauben und dem Vertrauen in die eigene Kreativität und den eigenen Wissensdrang. Sie entspringt auch der Zuversicht,am Beginn eines wirtschaftlichen Aufschwungs zu stehen, der seinesgleichen sucht - eine Zuversicht, die schon aufgrund der bisherigen Entwicklung der Nanotechnologie gerechtfertigt ist und die Forscher wie Unternehmer in Goldgräberstimmung versetzt. Keine Frage, manche der hochfliegenden Träume werden womöglich nie Realität werden. Doch welche das sind, werden erst die kommenden Jahre und Jahrzehnte zeigen. Niemand weiß heute schon, wie die Nanotechnologie das Morgen bestimmt. Bis es soweit ist, begeben sich Wissenschaftler in den USA, in Europa, Japan und in China auf bislang unerforschtes Terrain: Die Gesetzmäßigkeiten auf Nanometer-Ebene wollen untersucht sein. Noch während die Grundlagenforschung andauert, folgt, von der Öffentlichkeit oft nur am Rande bemerkt, eine praktische Anwendung der nächsten, ein Nano-Produkt dem anderen. Schon längst hat der Wettlauf um die vordersten Plätze begonnen, und Deutschland belegt eine denkbar günstige Startposition. Weltweit stehen Milliardenbeträge für die neue Technologie bereit. Sie sollen ihr helfen, Fuß zu fassen und zu zeigen, welches Maß an Wirtschaftskraft in ihr steckt. Mit 442 Millionen Dollar förderte der damalige US-Präsident Bill Clinton die Nanotechnologie im Jahr 2001. Japan legte mit 300 Millionen US-Dollar nach. Längst hat auch die Bundesregierung die Bedeutung der Nanotechnologie für die wirtschaftliche Entwicklung erkannt und entsprechend reagiert. Das Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) hat aus diesem Grund eine Initiative zur Förderung der Nanotechnologie gestartet. 15 Millionen Euro liegen jährlich für Forschungsvorhaben aus den Bereichen Physikalische und Chemische Technologien, Materialtechnologien, Informationstechnik, Biowissenschaften, Medizintechnik und Laserforschung bereit. Seit 1993 gab das BMBF insgesamt rund 110 Millionen Euro für Projekte der Nanotechnologie aus. Darüber hinaus fördert es die deutschen Kompetenzzentren der Nanotechnologie (siehe das Kapitel "Staatliche Förderung"). Doch im Gegensatz zu anderen wittern die Deutschen auf einem Teilgebiet der Nanotechnologie beste Chancen: Sie setzen auf die Nanobiotechnologie. Längst haben sich nämlich Biotechnologie und Nanotechnologie zur Liebesheirat entschlossen. Ihr Sprössling erscheint geradezu omnipotent. Die Nanobiotechnologie könnte eine Dynamik wie bei der Entwicklung der Mikroelektronik entfalten, vermutet das BMBF und bewilligte im Juni 2001 eine Finanzspritze von rund 50 Millionen Euro für die nächsten sechs Jahre. In einer ersten Auswahlrunde erhielten 21 Projekte zusammen 40 Millionen Mark,weitere Runden sollen in regelmäßigen Abständen folgen. Damit wird der Nanobiotechnologie in der Förderpolitik eine Wertschätzung zuteil, wie sie derzeit nur noch von der Biotechnologie übertroffen wird. Doch dieses Verhältnis könnte sich schon bald verkehren, denn das wirtschaftliche Potenzial der Nanobiotechnologie ist eindrucksvoll. Davon handelt dieses Buch.

Auszug aus Nanobiotechnologie als Wirtschaftskraft. Neue Märkte, neue Produkte, neue Chancen. von Vlad Georgestu, Marita Vollborn. Copyright © 2002. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Kaum ein Wissenschaftsfeld zuvor hat die Welt der
Gelehrten derart scharf in zwei Teile gespalten wie die Nanotechnologie:
dort die Phantasten vor allem in den Vereinigten Staaten, hier
die Realisten besonders in Europa. Was sie eint, ist die Euphorie
einer neuen technologischen Epoche. Diese Euphorie entspringt
nicht allein dem Fortschrittsglauben und dem Vertrauen in die
eigene Kreativität und den eigenen Wissensdrang. Sie entspringt
auch der Zuversicht,am Beginn eines wirtschaftlichen Aufschwungs
zu stehen, der seinesgleichen sucht - eine Zuversicht, die schon aufgrund
der bisherigen Entwicklung der Nanotechnologie gerechtfertigt
ist und die Forscher wie Unternehmer in Goldgräberstimmung
versetzt.
Keine Frage, manche der hochfliegenden Träume werden womöglich
nie Realität werden. Doch welche das sind, werden erst
die kommenden Jahre und Jahrzehnte zeigen. Niemand weiß heute
schon, wie die Nanotechnologie das Morgen bestimmt. Bis es soweit
ist, begeben sich Wissenschaftler in den USA, in Europa, Japan und
in China auf bislang unerforschtes Terrain: Die Gesetzmäßigkeiten
auf Nanometer-Ebene wollen untersucht sein. Noch während die
Grundlagenforschung andauert, folgt, von der Öffentlichkeit oft nur
am Rande bemerkt, eine praktische Anwendung der nächsten, ein
Nano-Produkt dem anderen. Schon längst hat der Wettlauf um die
vordersten Plätze begonnen, und Deutschland belegt eine denkbar
günstige Startposition.
Weltweit stehen Milliardenbeträge für die neue Technologie
bereit. Sie sollen ihr helfen, Fuß zu fassen und zu zeigen, welches
Maß an Wirtschaftskraft in ihr steckt. Mit 442 Millionen Dollar förderte
der damalige US-Präsident Bill Clinton die Nanotechnologie
im Jahr 2001. Japan legte mit 300 Millionen US-Dollar nach. Längst
hat auch die Bundesregierung die Bedeutung der Nanotechnologie
für die wirtschaftliche Entwicklung erkannt und entsprechend reagiert.
Das Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF)
hat aus diesem Grund eine Initiative zur Förderung der Nanotech-
nologie gestartet. 15 Millionen Euro liegen jährlich für Forschungsvorhaben
aus den Bereichen Physikalische und Chemische Technologien,
Materialtechnologien, Informationstechnik, Biowissenschaften,
Medizintechnik und Laserforschung bereit. Seit 1993 gab das
BMBF insgesamt rund 110 Millionen Euro für Projekte der Nanotechnologie
aus. Darüber hinaus fördert es die deutschen Kompetenzzentren
der Nanotechnologie (siehe das Kapitel "Staatliche
Förderung").
Doch im Gegensatz zu anderen wittern die Deutschen auf einem
Teilgebiet der Nanotechnologie beste Chancen: Sie setzen auf die
Nanobiotechnologie. Längst haben sich nämlich Biotechnologie
und Nanotechnologie zur Liebesheirat entschlossen. Ihr Sprössling
erscheint geradezu omnipotent. Die Nanobiotechnologie könnte
eine Dynamik wie bei der Entwicklung der Mikroelektronik entfalten,
vermutet das BMBF und bewilligte im Juni 2001 eine Finanzspritze
von rund 50 Millionen Euro für die nächsten sechs Jahre. In
einer ersten Auswahlrunde erhielten 21 Projekte zusammen 40 Millionen
Mark,weitere Runden sollen in regelmäßigen Abständen folgen.
Damit wird der Nanobiotechnologie in der Förderpolitik eine
Wertschätzung zuteil, wie sie derzeit nur noch von der Biotechnologie
übertroffen wird.
Doch dieses Verhältnis könnte sich schon bald verkehren, denn
das wirtschaftliche Potenzial der Nanobiotechnologie ist eindrucksvoll.
Davon handelt dieses Buch."
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