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Nano
 
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Nano [Taschenbuch]

Jeff Carlson , Andreas Decker
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Piper (September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492266762
  • ISBN-13: 978-3492266765
  • Originaltitel: Plague Year
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 70.969 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Nanotechnologie ist die größte Hoffnung in der modernen Medizin – doch was, wenn die winzigen Maschinen außer Kontrolle geraten? Nach einem Ausbruch von Nanoviren überzieht ein Strom der Vernichtung die Welt. Fünf Milliarden Menschen sterben. Cameron Najarro und Albert Sawyer zählen zu den letzten Überlebenden, die sich in den Bergen Kaliforniens verschanzt haben. In dieser Höhe können die Nanoviren nicht existieren. Doch als die Nachricht von weiteren Überlebenden umgeht, müssen Cameron und Albert ins Tal aufbrechen – in die Welt eines unsichtbaren, todbringenden Feindes, der anscheinend durch nichts zu besiegen ist … Nach diesem Buch erzeugt das Wort Nano Gänsehaut! – Zum Originalbuchtrailer: http://www.jverse.com/trailer.html.

Über den Autor

1969 in Kalifornien geboren, schrieb schon früh seine ersten Kurzgeschichten. Sein Vater, der bei der NASA arbeitete, inspirierte ihn zu phantastischen Settings. Das Romandebüt »Nano« wurde in den USA zu einem großen Erfolg. Nach »Nano« und »Plasma« ist »Infekt« der dritte Band über unsere Welt nach der Katastrophe. Weiteres zum Autor: www.jverse.com

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
"Schonungslos" ist schon das richtige Stichwort für den Science-Fiction-Reißer von Jeff Carlson. Wenn der erste Satz des Buches lautet, "Jorgensen war der erste, den sie aßen", dann wird klar, dass ein Buch vielleicht nicht jedermanns Sache ist.
Trostlos geht es zu in der Welt nach der Katastrophe, und Carlson beschreibt sie erschreckend realistisch: Die wenigen verbliebenen Menschen, die sich vor der Nanobot-Seuche in die Berge geflüchtet haben, kämpfen verzweifelt ums Überleben, während Forscher nach einem Gegenmittel suchen und eine skrupellose US-Regierung sich in Kämpfe mit Aufständischen verstrickt.
"Nano" ist ein gutes, temporeiches Buch, zumal für einen Erstling. Die Idee ist sehr intelligent umgesetzt, die Beschreibungen der Welt nach der Katastrophe sind glaubhaft und eindringlich, die Psychologie der Charaktere ist spannend - und es sind alles andere als strahlende "Heldenfiguren". Das Buch hat aber auch kleine Schwächen in der Dramaturgie, und die Drastik mancher Geschehnisse sowie der trostlose Grundton dürften nicht jedermanns Geschmack treffen.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von K. Wahl
Format:Taschenbuch
Nichts für zartbesaitete Gemüter: Jeff Carlson beschreibt schonungslos eine Welt, in der alle Säugetiere und Menschen, die sich unterhalb einer Höhe von ca. 3.000 Metern aufhalten, von Nanobots langsam zersetzt werden. Die letzten Überlebenden gehen auch nicht gerade zimperlich miteinander um - die wenigen Ressourcen werden heftig umkämpft. Auf der Suche nach dem letzten Nano-Lab versucht eine Gruppe Wissenschaftler einen Anti-Nanobot zu entwickeln.

Wer es also spannend mag, auf Endzeitstimmung steht und schon immer wissen wollte, was die Menschheit mit Nanobots so alles anstellen könnte, wird hier fündig.

Das Buch ist keine wissenschaftliche Abhandlung der Nanotechnologie sondern verknüpft kurzweilig Science Fiction mit Endzeit-Abenteuer. Der zweite Teil ist seit Mitte 2008 in Englisch verfübar (Plague War) und Teil drei wird folgen.

Die deutsche Übersetzung ist erfreulich gut gelungen und angenehm zu lesen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gute Unterhaltung 24. November 2009
Von Wux Iapan
Format:Taschenbuch
1 Jahr nach Ausbruch einer Nano-Seuche leben noch vereinzelte Überlebende in den Bergen, während sämtliche Insekten und sonstigen Kleintiere - und eben Nanos - das Tiefland bevölkern. Nanos, das sind kleinstmikroskopische, mit blossem Auge unsichtbare Maschinen, die wie künstliche, zweckmässig programmierte Zellen agieren. Und weil sie Maschinen sind, benötigen sie Energie. Diese findet sich in sämtlichen Warmblütern: durch Wunden gelingt ihnen der instinktive Eintritt ins organische Gewebe, wo sie sich verteilen und vermehren, und somit den Körper des Wirts unaufhaltsam zerstören. Sie wurden aber mit einer Art Sicherung versehen, die sie ab einem gewissen Luftdruck in Stasis versetzt. Sobald Infizierte die Bergspitze verlassen, werden die bereits eingefangenen Nanos wieder aktiv.
Die Geschichte beginnt in einer Kommune, die gerade einen aus ihrer Reihe verseist haben. Denn in jener Höhe gibt's praktisch keine Vegetation mehr. Das unausweichliche Ende rückt näher - bis ein Überlebender aus dem Tiefland auftaucht, der aus einer Kommune stammt, die gegenüber auf der benachbarten Bergspitze lebt. Man hat sich gegenseitig bereits vor langer Zeit gesichtet.

Gleichzeitig lechzt eine gewisse Ruth danach, den Orbit zu verlassen, um endlich wieder Luft zu atmen. Seit über 1 Jahr lebt sie mit ihrer Crew in einer orbitalen Raumstation. Sie ist u.a. Nano-Expertin und sieht für sich die Chance, für die Welt ein bedeutsames Nano-Pflaster herzustellen. Im hochgelegenen Leadville, wo sich die letzten Regierungsleute unter ständiger Bedrohung einer Rebellengruppierung in einer post-apokalyptischen Festung aus Autos und Schrott zurückgezogen haben, tüftelt man an Möglichkeiten zur Bekämpfung des Nanoviruses.

Die Parallelgeschichten werden nach und nach zusammengeführt und schildern das Aufspüren und die Suche nach jenem Nanolabor, von wo die Epidemie ausgebrochen ist, sowie den Kampf um das mögliche Gegenmittel.

Carlson pflegt einen direkten Schreibstil, der recht viel Aufmerksamkeit erfordert. Selten wiederholt er frühere Fakten und Begebenheiten, um eine Zusammenhang zu späteren Dingen herzustellen, er verlässt sich voll auf die Aufmerksamkeit des Lesers. In meinem Falle war sie durchschnittlich, da ich das Buch mit geteiltem Interesse gelesen habe, womit sich dann und wann einige Unklarheiten ergaben. Ein Plotpoint wird selten komplett dargelegt, nur beispielsweise ein Blick und ein halber Kommentar ("Du meinst... das...?!") deuten auf eine neue Erkenntnis hin. Der Realitätsgrad seiner Geschichte ist beachtlich, Wunden und Verletzunge werden nicht beschönigt und jeder Triumph wird von einer ernüchternden Niederlage begleitet, wie wenn ein halb Verhungerter einen Haufen Dosenfrüchte findet, aber über keinen Dosenöffner verfügt.
Auch hinsichtlich der Beziehungen geht Carlson sehr weit. Gewisse Überlebende verlieben sich, doch die Situation lässt sie zweifeln: sind wir nun verliebt, oder sind wir in dieser Endzeit unseren Illusionen und Bedürfnissen nach Liebe und Wärme ausgeliefert? Wie echt kann diese Liebe sein? Ruth wird nebenbei auch von ihrer Rolle als mögliche Weltretterin unter starken Druck gesetzt, was sämtliche Zwischenmenschlichkeiten ebenso erschwert.

Die letzte Phase des Buches ist sehr spannend, wartet aber tatsächlich mit einer etwas unrealistischen Wendung auf sich. Fand ich allerdings nicht so störend wie scheinbar viele andere. Vermutlich deswegen, weil auch bei diesem scheinbaren "Happy-End" nicht alles so vielversprechend ist. Zuviele Zweifel, zuviele unsichere Spekulationen lassen Zweifel hochkommen, ob die Happy-End-Leute längerfristig auch wirklich besser dran sind als die Infizierten.

In Sachen Nanotechnologie wird man soweit 'belehrt', dass man den ungefähren Hergang der Krankheit grad noch versteht (siehe oben). Ob dies realistisch ist oder nicht, kann ich nicht sagen, doch Carlson ist definitiv kein Hard-SciFi-Autor. Gerade jedoch durch diese gewissen "Laien-Lücken" entwirft Carlson vor allem im Nachfolgeband einige sehr unglaubwürdige, geradezu an Magie angelehnte Möglichkeiten. Ein (sanftes) Beispiel: Nanos, die geographische Grenzen "erkennen", also ausserhalb eines Landes nicht funktionieren.

Am Ende bleibt eine nüchterne, realistische Endzeit-Geschichte, sanft gewürzt mit Action und Spannung, die sich zu 95 % im Hochland abspielt. Man soll also kein FALLOUT3 erwarten. Im Nachfolgeband wird die Endzeit-Stimmung vor allem Anfangs stark in den Vordergrund gerückt.
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Vor 19 Monaten von soulseeker veröffentlicht
Klassisches Aktionsabenteuer
Wer Cormac McCarthy's Die Strasse gut fand, wird Nano lieben. Es ist das gleiche post-apokalyptische Abendteuer - sehr gut gemacht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. April 2010 von Joanna L.
Schade um die Zeit ...
Mir ist es bis zum Schluss nicht gelungen, mich in das Buch einzufinden und einzulesen. Die Handlung ist langweilig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. April 2010 von Krümel
(Fast) ausgereiftes Endzeit-Szenario
Jeff Carlson präsentiert mit Nano ein durchaus sehr durchdachtes, in weiten Strecken auch spannendes und Wendungsreiches Endzeitszenario: Mit Viren versehene Nano-Partikel, so... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Dezember 2009 von Charles the Bookeater
Nano's nur Mittel zum Zweck
Ein Jahr nach der Katastrophe beginnt dieser Endzeitroman.
Nano-Roboter haben in kürzester Zeit jedes menschliche Lebewesen bis zu einer Höhe von 3000 Metern... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juli 2009 von chrisp
Nanos statt biologische Viren
Wer sich hier einen Sci-Fi Roman erhofft, wo die technologische Seite der Nanos beleuchtet wird, der sollte dieses Buch nicht lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Januar 2009 von gp
Bestenfalls Durchschnitt
Ich kann "Nano" nicht wirklich empfehlen. Das Buch ist keinesfalls langweilig oder öde, es ist aber garantiert auch nicht der (von mir) erwartete Schocker der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Dezember 2008 von Destiny89
Knallharter Science-Fiction-Thriller
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Veröffentlicht am 29. Dezember 2008 von Media-Mania
Kurzrezension
Kurz und Bündig:
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Veröffentlicht am 29. November 2008 von S. Reinhard
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