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Nana: Roman (insel taschenbuch) [Taschenbuch]

Emile Zola , Erich Marx
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

28. Januar 2008 insel taschenbuch (Buch 3519)
Das Buch war bei Erscheinen ein Skandal: Nana arbeitet sich von einem armseligen Dasein als Straßendirne empor in die vornehme Pariser Gesellschaft. Die »blonde Venus« ist so verführerisch, daß sie Macht über alle Repräsentanten der Regierung und der Presse gewinnt und Einsicht in die Lasterhaftigkeit und Verlogenheit der höheren Stände. Der außerordentlich spannende und lebendig geschriebene Roman ist Zolas schonungslose Abrechnung mit einer korrupten Gesellschaft und ein Hauptwerk des Naturalismus’.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 492 Seiten
  • Verlag: Insel Verlag; Auflage: 1 (28. Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3458352198
  • ISBN-13: 978-3458352198
  • Originaltitel: Nana
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 10,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 223.989 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Aufstieg und Niedergang einer "Grande Cocotte".
Nana, eine hübsche Prostituierte in Paris Mitte des 18. Jahrhunderts, bekommt eine Rolle als Venus in einem kleinen Varietétheater, in dem sie erstmalig fast nackt, nur mit einem durchsichtigen Schleier bekleidet, auftritt. Ein Raunen geht durch die Zuschauerreihen, und das Publikum starrt erregt auf den Körper dieser Frau, die sich aufreizend mit ihren langen, rotblonden Haaren auf der Bühne bewegt. Nicht ihr Talent macht sie so anziehend, sondern ihre sinnliche Ausstrahlung, die unwiderstehlich den Trieb der Männer anspricht. Die reichen Männer, mit denen sie schläft, beginnen ihr zu verfallen, und Nana nutzt diese Chance, um sich einen Platz in der Gesellschaft zu erobern. Ihre eigene Raffinesse und die Besessenheit der Männer verhelfen ihr zum Luxus. Leichtsinn und Übermut bringen sie schließlich zu Fall.

Die französische Gesellschaft in dieser Zeit, mit ihren Schichten, und der Mensch, der seinen Trieben unterworfen ist, spiegeln sich in diesem Buch wieder. Die Not der Armen in den Gassen, und die Langeweile der Reichen in ihren Salons, zu denen Nana aufsteigt, werden gegenübergestellt. Durch diese Gegenüberstellung wirft der Autor soziale Fragen auf, die auch das Thema Prostitution betreffen. Besonders faszinierte mich, wie Emile Zola es verstand, die Atmosphäre im Verlauf des Romans immer dichter werden zu lassen, bis am Ende die unersättliche Nana die Männer ausbeutet, in den Ruin treibt und sich dabei selbst mehr und mehr verstrickt.

Stilistisch manchmal grob, herb, dann wieder ästhetisch und poetisch, unnachahmlich in seiner Plastizität, läßt der Autor je nach Erfordernis die Charaktere sprechen. Leidenschaft, die Leiden schafft! --Claudia Berg -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

Flaubert schrieb an den Verleger Charpentier: "Welche Lektüre! Wirklich ein tolles Buch! Zola ist ein Mann von Genie!"

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einzigartiges Sittengemälde 2. Januar 2003
Von Der Kritiker HALL OF FAME REZENSENT
Format:Taschenbuch
Bei diesem Werk, welches 1880 erschien, handelt es sich um den neunten und wohl berühmtesten Band des 20bändigen Romanzyklus „Die Rougon-Macquart". Erzählt wird die Geschichte der Hure Nana, mit der Zola dem Leser Sittenverfall, Korruption und Laster in der Pariser Gesellschaft unter Napoleon III. vor Augen führt. Die Titelheldin gehört dem Macquartschen Zweig der Familie an, bei der sich der in der Familie erbliche Alkoholismus und Geisteskrankheit nach Zolas Stammbaum auswirken. Sie wird, der Pariser Gosse entkommen, Schauspielerin. Nicht begabt, aber wunderschön, tritt sie in einer Operette auf, wo sie die Möglichkeit bekommt, diese Schönheit herausfordernd zur Schau zu stellen. Bald ist sie die große Hure, der Mythos Nana, mit der am Vorabend des Untergangs des Zweiten Kaiserreiches die Machthaber und Reichen buhlen. Sie steht dafür als Symbol wie auch für sittliche Verderbnis. Nana spielt ihre Kunden geschickt gegeneinander aus, lässt sich kostbare Geschenke machen, erniedrigt sie, intrigiert, verdirbt alles, was sie berührt. Zola schildert uns diese Ereignisse mit der ihm eigenen farbigen und kräftigen Sprache, intensiv, packend und mitreißend. Ein wunderbares Buch, was nach über 120 Jahren noch magische Anziehungskraft besitzt.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
In diesem Roman, der zu einer ganzen Reihe- der Rougon- Maquart- Reihe- gehört, geht es um den steilen Aufstieg der Tochter Gervaises und Lantiers, Nana. Entsprossen einem Geschlechte von Trinkern, gelingt es Nana, in die höchsten Kreise der Pariser Gesellschaft einzudringen und deren Verderbtheit zu beschleunigen. Es gelingt Zola, ein ungeheuer vielschichtiges und facettenreiches Bild der Pariser Gesellschaft des neunzehnten Jahrhunderts zu entwerfen, das seinesgleichen sucht. Die in der gesamten Reihe wirksamen Vererbungsgesetze, die Zola mitunter konstruiert, wirken gleichwohl bedrückend. Die gesamte Reihe ist für mich ein unverzichtbarer Teil der französichen Literaturgeschichte, die in der Weltliteratur ihren festen Platz hat.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen UMWERFEND,positiv und negativ!! 28. Januar 2005
Format:Taschenbuch
Nana ist die Verkörperung der Gesellschaft in Frankreich! Ihr Aufstieg von der unbegabten Kleinschauspielerin und einfachen Dirne zur von allen männlichen Wesen begehrte und deshalb reich werdenden Edelkurtisane wird von Zola ausführlich unter der Deutung auf sämtliche Charakterzüge beschrieben. Während des Lesens verurteilt und bemitleidet man diese Frau,wie auch Zola sie verurteilt und bemitleide; Nana wird zum Einen als "Spatzenhirn",zum Anderen auch als "armes Geschöpf" tituliert. Sie steigert sich in ihre Gier und Gelüstbefriedigung immer mehr hinein,saugt die Freier reihenweise aus und wird dazu durch die glücklose Ehe mit einem kleinen Schauspieler im Endeffekt bestätigt,während ganze Existenzen durch sie zugrunde gehen,in dieser Gesellschaft,in der einzige die Frage zählt:Wer schläft mit wem? Sie stirbt einen rätselhaften Tod,während ganz Frankreich in den Krieg zieht!
Dieses Buch sollte man wirklich gelesen haben,es ist packend!
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Nana
Von lager Zeit habe das Buch gelesen und daher weis ich das es gute und interesante Lektüre ist. Werde wieder lesen.
Vor 2 Monaten von Jolana Halzl veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Nana
spannend ,unterhaltsam umd gut zu lesen.
kann für lebhafte unterhaltung sorgen und fesselt bis zum Schluss.

kann man nur weiterempfehlen
Vor 4 Monaten von Günther Kainz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super
Für Fans von Zola ein wirklicher Genuß. Vor vielen Jahren habe ich dieses und weitere Bücher von Zola gelesen und stelle fest, dass ich heute noch viel mehr Freude... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Monika Bilz veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Zerstörerisch...
Die Geschichte eines Mädchens, das sich im Paris zwischen 1867 und 1870 von einer schäbigen Straßendirne zur schönsten Kurtisane der Stadt entwickelt und... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Kiepura veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Fischer Verlag - gute Übersetzung, leider viele Fehler
Zum Inhalt möchte ich nichts sagen, das wurde bereits getan. Aber ich will etwas zu zwei Übersetzungen des Romans anmerken: Nana von dtv ist eine, wie ich finde,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. November 2010 von Andre Wagner
5.0 von 5 Sternen Die Lust am Naturalismus
Selten hatte trockene Kunsttheorie derart unterhaltsame Folgen. Als führender Vertreter des literarischen Naturalismus forderte Émile Zola den mit wissenschaftlicher... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. November 2009 von Rolf Dobelli
5.0 von 5 Sternen Die Gesellschaft als unersättliche Hure
Émile Zola erschafft mit seinem Roman Nana eine sehr dichte und atmosphärische Darstellung der Pariser Gesellschaft des 19. Jahrhundert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. September 2009 von Nocturne
5.0 von 5 Sternen Emile Zola: in meinen Augen einer der größten...
Emile Zola hat mit Nana ein wahres Meisterwerk geschaffen. Nana, mit einem Wort von Zola als die Sexbombe schlechthin beschrieben, spielt mit den Männerherzen des... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. April 2008 von Mondstein Glaspalast
5.0 von 5 Sternen fesselnd
Fesselndes Sittengemälde heißt es aus den Reihen der Kritik. Aber der Leser leidet, grausige Dinge geschehen, Menschen benutzen einander, keine Liebe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juli 2007 von Rezensentin/Rezensent
5.0 von 5 Sternen Ein Sittengemälde von Gestern und heute!
Ich habe diese Buch mitlerweile 4 mal gelesen und bin immer wieder erstaunt mit welcher Klarheit das gezeichnete Sittengemälde sich heute immer wiederfindet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. November 2006 von Peter Schmitt
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