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Nana: Roman. Die Rougon-Macquart, Band 9
 
 
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Nana: Roman. Die Rougon-Macquart, Band 9 [Taschenbuch]

Émile Zola , Rita Schober , Gerhard Krüger
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 473 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (1. August 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746611091
  • ISBN-13: 978-3746611099
  • Größe und/oder Gewicht: 19,3 x 11,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Emile Zola
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Aufstieg und Niedergang einer "Grande Cocotte".
Nana, eine hübsche Prostituierte in Paris Mitte des 18. Jahrhunderts, bekommt eine Rolle als Venus in einem kleinen Varietétheater, in dem sie erstmalig fast nackt, nur mit einem durchsichtigen Schleier bekleidet, auftritt. Ein Raunen geht durch die Zuschauerreihen, und das Publikum starrt erregt auf den Körper dieser Frau, die sich aufreizend mit ihren langen, rotblonden Haaren auf der Bühne bewegt. Nicht ihr Talent macht sie so anziehend, sondern ihre sinnliche Ausstrahlung, die unwiderstehlich den Trieb der Männer anspricht. Die reichen Männer, mit denen sie schläft, beginnen ihr zu verfallen, und Nana nutzt diese Chance, um sich einen Platz in der Gesellschaft zu erobern. Ihre eigene Raffinesse und die Besessenheit der Männer verhelfen ihr zum Luxus. Leichtsinn und Übermut bringen sie schließlich zu Fall.

Die französische Gesellschaft in dieser Zeit, mit ihren Schichten, und der Mensch, der seinen Trieben unterworfen ist, spiegeln sich in diesem Buch wieder. Die Not der Armen in den Gassen, und die Langeweile der Reichen in ihren Salons, zu denen Nana aufsteigt, werden gegenübergestellt. Durch diese Gegenüberstellung wirft der Autor soziale Fragen auf, die auch das Thema Prostitution betreffen. Besonders faszinierte mich, wie Emile Zola es verstand, die Atmosphäre im Verlauf des Romans immer dichter werden zu lassen, bis am Ende die unersättliche Nana die Männer ausbeutet, in den Ruin treibt und sich dabei selbst mehr und mehr verstrickt.

Stilistisch manchmal grob, herb, dann wieder ästhetisch und poetisch, unnachahmlich in seiner Plastizität, läßt der Autor je nach Erfordernis die Charaktere sprechen. Leidenschaft, die Leiden schafft! --Claudia Berg -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

Flaubert schrieb an den Verleger Charpentier: "Welche Lektüre! Wirklich ein tolles Buch! Zola ist ein Mann von Genie!"

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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von eds1970 HALL OF FAME REZENSENT
Format:Taschenbuch
Bei diesem Werk, welches 1880 erschien, handelt es sich um den neunten und wohl berühmtesten Band des 20bändigen Romanzyklus „Die Rougon-Macquart". Erzählt wird die Geschichte der Hure Nana, mit der Zola dem Leser Sittenverfall, Korruption und Laster in der Pariser Gesellschaft unter Napoleon III. vor Augen führt. Die Titelheldin gehört dem Macquartschen Zweig der Familie an, bei der sich der in der Familie erbliche Alkoholismus und Geisteskrankheit nach Zolas Stammbaum auswirken. Sie wird, der Pariser Gosse entkommen, Schauspielerin. Nicht begabt, aber wunderschön, tritt sie in einer Operette auf, wo sie die Möglichkeit bekommt, diese Schönheit herausfordernd zur Schau zu stellen. Bald ist sie die große Hure, der Mythos Nana, mit der am Vorabend des Untergangs des Zweiten Kaiserreiches die Machthaber und Reichen buhlen. Sie steht dafür als Symbol wie auch für sittliche Verderbnis. Nana spielt ihre Kunden geschickt gegeneinander aus, lässt sich kostbare Geschenke machen, erniedrigt sie, intrigiert, verdirbt alles, was sie berührt. Zola schildert uns diese Ereignisse mit der ihm eigenen farbigen und kräftigen Sprache, intensiv, packend und mitreißend. Ein wunderbares Buch, was nach über 120 Jahren noch magische Anziehungskraft besitzt.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Nana ist die Verkörperung der Gesellschaft in Frankreich! Ihr Aufstieg von der unbegabten Kleinschauspielerin und einfachen Dirne zur von allen männlichen Wesen begehrte und deshalb reich werdenden Edelkurtisane wird von Zola ausführlich unter der Deutung auf sämtliche Charakterzüge beschrieben. Während des Lesens verurteilt und bemitleidet man diese Frau,wie auch Zola sie verurteilt und bemitleide; Nana wird zum Einen als "Spatzenhirn",zum Anderen auch als "armes Geschöpf" tituliert. Sie steigert sich in ihre Gier und Gelüstbefriedigung immer mehr hinein,saugt die Freier reihenweise aus und wird dazu durch die glücklose Ehe mit einem kleinen Schauspieler im Endeffekt bestätigt,während ganze Existenzen durch sie zugrunde gehen,in dieser Gesellschaft,in der einzige die Frage zählt:Wer schläft mit wem? Sie stirbt einen rätselhaften Tod,während ganz Frankreich in den Krieg zieht!
Dieses Buch sollte man wirklich gelesen haben,es ist packend!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
In diesem Roman, der zu einer ganzen Reihe- der Rougon- Maquart- Reihe- gehört, geht es um den steilen Aufstieg der Tochter Gervaises und Lantiers, Nana. Entsprossen einem Geschlechte von Trinkern, gelingt es Nana, in die höchsten Kreise der Pariser Gesellschaft einzudringen und deren Verderbtheit zu beschleunigen. Es gelingt Zola, ein ungeheuer vielschichtiges und facettenreiches Bild der Pariser Gesellschaft des neunzehnten Jahrhunderts zu entwerfen, das seinesgleichen sucht. Die in der gesamten Reihe wirksamen Vererbungsgesetze, die Zola mitunter konstruiert, wirken gleichwohl bedrückend. Die gesamte Reihe ist für mich ein unverzichtbarer Teil der französichen Literaturgeschichte, die in der Weltliteratur ihren festen Platz hat.
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Es macht also jemand Fotos (wohl in Anspielung auf Zolas Begesiterung für die Fotografie). Aber dass sich das "Klick-Zisch" des Fotoapparats nach jeder Szene wiederholt, ging... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von AFRI veröffentlicht
Fischer Verlag - gute Übersetzung, leider viele Fehler
Zum Inhalt möchte ich nichts sagen, das wurde bereits getan. Aber ich will etwas zu zwei Übersetzungen des Romans anmerken: Nana von dtv ist eine, wie ich finde,... Lesen Sie weiter...
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Puh....
Lange lange lag das Buch hier herum und ich bin drum rum geschlichen und hab mich nicht ran getraut. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Mai 2006 von Janie
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