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Nana: Roman Taschenbuch – 1. Februar 1999


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 592 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Februar 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423126035
  • ISBN-13: 978-3423126038
  • Größe und/oder Gewicht: 19,3 x 11,9 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 730.893 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Aufstieg und Niedergang einer "Grande Cocotte".
Nana, eine hübsche Prostituierte in Paris Mitte des 18. Jahrhunderts, bekommt eine Rolle als Venus in einem kleinen Varietétheater, in dem sie erstmalig fast nackt, nur mit einem durchsichtigen Schleier bekleidet, auftritt. Ein Raunen geht durch die Zuschauerreihen, und das Publikum starrt erregt auf den Körper dieser Frau, die sich aufreizend mit ihren langen, rotblonden Haaren auf der Bühne bewegt. Nicht ihr Talent macht sie so anziehend, sondern ihre sinnliche Ausstrahlung, die unwiderstehlich den Trieb der Männer anspricht. Die reichen Männer, mit denen sie schläft, beginnen ihr zu verfallen, und Nana nutzt diese Chance, um sich einen Platz in der Gesellschaft zu erobern. Ihre eigene Raffinesse und die Besessenheit der Männer verhelfen ihr zum Luxus. Leichtsinn und Übermut bringen sie schließlich zu Fall.

Die französische Gesellschaft in dieser Zeit, mit ihren Schichten, und der Mensch, der seinen Trieben unterworfen ist, spiegeln sich in diesem Buch wieder. Die Not der Armen in den Gassen, und die Langeweile der Reichen in ihren Salons, zu denen Nana aufsteigt, werden gegenübergestellt. Durch diese Gegenüberstellung wirft der Autor soziale Fragen auf, die auch das Thema Prostitution betreffen. Besonders faszinierte mich, wie Emile Zola es verstand, die Atmosphäre im Verlauf des Romans immer dichter werden zu lassen, bis am Ende die unersättliche Nana die Männer ausbeutet, in den Ruin treibt und sich dabei selbst mehr und mehr verstrickt.

Stilistisch manchmal grob, herb, dann wieder ästhetisch und poetisch, unnachahmlich in seiner Plastizität, läßt der Autor je nach Erfordernis die Charaktere sprechen. Leidenschaft, die Leiden schafft! --Claudia Berg

Pressestimmen

Flaubert schrieb an den Verleger Charpentier: "Welche Lektüre! Wirklich ein tolles Buch! Zola ist ein Mann von Genie!"
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Der Kritiker HALL OF FAME REZENSENT am 2. Januar 2003
Format: Taschenbuch
Bei diesem Werk, welches 1880 erschien, handelt es sich um den neunten und wohl berühmtesten Band des 20bändigen Romanzyklus „Die Rougon-Macquart". Erzählt wird die Geschichte der Hure Nana, mit der Zola dem Leser Sittenverfall, Korruption und Laster in der Pariser Gesellschaft unter Napoleon III. vor Augen führt. Die Titelheldin gehört dem Macquartschen Zweig der Familie an, bei der sich der in der Familie erbliche Alkoholismus und Geisteskrankheit nach Zolas Stammbaum auswirken. Sie wird, der Pariser Gosse entkommen, Schauspielerin. Nicht begabt, aber wunderschön, tritt sie in einer Operette auf, wo sie die Möglichkeit bekommt, diese Schönheit herausfordernd zur Schau zu stellen. Bald ist sie die große Hure, der Mythos Nana, mit der am Vorabend des Untergangs des Zweiten Kaiserreiches die Machthaber und Reichen buhlen. Sie steht dafür als Symbol wie auch für sittliche Verderbnis. Nana spielt ihre Kunden geschickt gegeneinander aus, lässt sich kostbare Geschenke machen, erniedrigt sie, intrigiert, verdirbt alles, was sie berührt. Zola schildert uns diese Ereignisse mit der ihm eigenen farbigen und kräftigen Sprache, intensiv, packend und mitreißend. Ein wunderbares Buch, was nach über 120 Jahren noch magische Anziehungskraft besitzt.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 10. Juli 1999
Format: Broschiert
In diesem Roman, der zu einer ganzen Reihe- der Rougon- Maquart- Reihe- gehört, geht es um den steilen Aufstieg der Tochter Gervaises und Lantiers, Nana. Entsprossen einem Geschlechte von Trinkern, gelingt es Nana, in die höchsten Kreise der Pariser Gesellschaft einzudringen und deren Verderbtheit zu beschleunigen. Es gelingt Zola, ein ungeheuer vielschichtiges und facettenreiches Bild der Pariser Gesellschaft des neunzehnten Jahrhunderts zu entwerfen, das seinesgleichen sucht. Die in der gesamten Reihe wirksamen Vererbungsgesetze, die Zola mitunter konstruiert, wirken gleichwohl bedrückend. Die gesamte Reihe ist für mich ein unverzichtbarer Teil der französichen Literaturgeschichte, die in der Weltliteratur ihren festen Platz hat.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 2. November 2009
Format: Taschenbuch
Selten hatte trockene Kunsttheorie derart unterhaltsame Folgen. Als führender Vertreter des literarischen Naturalismus forderte Émile Zola den mit wissenschaftlicher Strenge geschriebenen Roman: Die Figuren sollten als Verkörperungen ihrer Erbanlagen erscheinen und das soziale Milieu mit analytischer Genauigkeit dargestellt werden. Zum Glück besaß Zola selbst zu viel schriftstellerisches Temperament, um sich in ein derart starres Konzept zu zwängen. Seine Nana ist ein außerordentlich lebendiges und fesselndes Buch. Mit der Geschichte einer einfachen Straßendirne, die als Schauspielerin am Varieté landet und mit ihrer Freizügigkeit die ganze Pariser Oberschicht um den Verstand bringt, kommentiert der Autor die Dekadenz im Frankreich des Zweiten Kaiserreichs. Nana lässt sich aushalten und verschlingt genau jene Gelder, die skrupellose Bankiers und Politiker der ärmeren Bevölkerung abzwingen. Die verschiedenen sozialen Schichten werden in opulenter Ausführlichkeit und anhand eindrucksvoller Massenszenen beschrieben. Ein packendes Gesellschaftsporträt, ebenso erhellend wie erschreckend.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Pietrucha am 28. Januar 2005
Format: Taschenbuch
Nana ist die Verkörperung der Gesellschaft in Frankreich! Ihr Aufstieg von der unbegabten Kleinschauspielerin und einfachen Dirne zur von allen männlichen Wesen begehrte und deshalb reich werdenden Edelkurtisane wird von Zola ausführlich unter der Deutung auf sämtliche Charakterzüge beschrieben. Während des Lesens verurteilt und bemitleidet man diese Frau,wie auch Zola sie verurteilt und bemitleide; Nana wird zum Einen als "Spatzenhirn",zum Anderen auch als "armes Geschöpf" tituliert. Sie steigert sich in ihre Gier und Gelüstbefriedigung immer mehr hinein,saugt die Freier reihenweise aus und wird dazu durch die glücklose Ehe mit einem kleinen Schauspieler im Endeffekt bestätigt,während ganze Existenzen durch sie zugrunde gehen,in dieser Gesellschaft,in der einzige die Frage zählt:Wer schläft mit wem? Sie stirbt einen rätselhaften Tod,während ganz Frankreich in den Krieg zieht!
Dieses Buch sollte man wirklich gelesen haben,es ist packend!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kiepura am 2. Juli 2011
Format: Taschenbuch
Die Geschichte eines Mädchens, das sich im Paris zwischen 1867 und 1870 von einer schäbigen Straßendirne zur schönsten Kurtisane der Stadt entwickelt und beharrlich immer wieder zwischen beiden Welten pendelt. Dabei ruiniert sie unzählige Männer, besonders den Grafen Muffat, der ihr vollkommen verfällt und sich ihr erst entziehen kann, als er wirklich am Boden liegt. Als der deutsch-französische Krieg beginnt, stirbt Nana an den Pocken und der Körper der ehemals begehrten Frau verwest in beängstigender Geschwindigkeit. Nana zerstört alles, Menschen und Dinge, sobald sie sie in den Fingern hat. Trotzdem ist die Figur sympathisch und liebenswert, vor allem in ihrer Unbeständigkeit, in ihrem abrupten Wechsel von schnippischer und menschenverachtender Kokotte zu liebender Frau und Mutter. Der Roman beleuchtet eines der brennendsten sozialen Probleme seiner Zeit mit der für die Zeit typisch französischen Frivolität, aber auch Derbheit - ohne ordinär zu werden (was man von vielen zeitgenössischen Autoren leider nicht behaupten kann). Zola hat dankenswerterweise der Versuchung widerstanden, seinen Roman mit sexuellen Einzelheiten 'aufzupeppen' (die kann ich mir selber vorstellen). Ganz nebenbei: mir ist bewußt geworden ' und das hat weniger mit der literarischen Qualität als mit dem historischen Bezug zu tun -, daß eine Frau in der Gesellschaft Frankreichs des 19. Jahrhunderts (und wohl auch in anderer Ländern) offensichtlich nur die Möglichkeit hatte, sich entweder als Prostituierte an viele Männer oder als Ehefrau an einen Mann zu verkaufen, wobei mir nicht ganz klar ist, welches die schlimmere Option war'
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