Mit Nana schrieb Zola den zehnten von 20 Bändern der Reihe ''Les Rougon-Macquart''. Er schließt sich als Romanciere fast nahtlos an Honore de Balzac an. Mit dieser Reihe bekundet Zola seine sozialkritischen Ansichten der Gesellschaft während des zweiten Kaiserreiches, zwischen 1860-1870.
Nana, die wunderschöne Straßendirne, die dank ihres nakten Körpers als Schauspielerin in einem billigen Pariser Theater arbeitet, lebt davon andere zugrunde zu richten. Sie ist sowohl Opfer wie auch Scharfrichter der wohlhabenden Männerwelt. Sie schafft es den Grafen Muffat, ein tiefreligiöser Mann, in ihren Bann zu ziehen, um sich so ein Leben im Wohlstand zu ermöglichen. Gleichzeitig betrügt sie ihn aber, teilweise aus Lust aber auch aus Habgier. Sie verabscheut wieder arm zu sein, kann aber das Geld welches ihr die Männer geben nicht zusammenhalten.
Nana ist nicht klug, kann aber die Männer um ihre Finger wickeln - sie werden von ihr magisch angezogen.
Letztendlich von Allen verlassen, stirbt Nana an den Pocken in einem schäbigen Hotelzimmer. Für Frankreich beginnt gleichzeitig der Krieg.