Dieses Buch der Lebensdeutung stützt sich auf zwei uralte Weisheitslehren:
Die jüdische Kabbala und die Bibel.
Aus der Kabbala hat die Autorin die Zuordnung von Buchstaben und Lebenskräften mit Ziffern übernommen.
In der Bibel findet sich der Hinweis, dass Namen nicht dem Zufall überlassen bleiben, sondern von Höheren Mächten gegeben werden (Du wirst einen Sohn gebären und seinen Namen Jesus nennen. Matthäus 1,21)
Aus beiden Quellen hat Angelika Hoefler ein System der Namensanalyse entwickelt, welches das ausgesprochene Geheimnis entziffert. Damit interpretiert sie im Namen den Lebensplan mit seinen Chancen und Herausforderungen. Themen sind Denken und Handeln, Partnerschaft, Beruf, die Lebensphasen Kindheit, Jugend, Reifezeit und Alter. Bezogen auf die Quelle der Kabbala und mit der Deutung des Lebensplans, des Karma (Sanskrit = Tun), bezeichnet Angelika Hoefler ihr Analysesystem als Karma-Kabbalistik.
Interpretiert wird immer der ganze Name aus Vor- und Familienname. Es gibt aber auch Einschränkungen: nach Hoefler macht der Mensch nur Erfahrungen mit dem Namen, der auch gesprochen wird. So treten nicht benutzte Namensteile in den Hintergrund. Auch ein langer Vorname, zu Kosenamen oder Kürzeln verwandelt, z.B. Bärbel an Stelle von Barbara, enthält zwar die Anlagen von Barbara, wird aber von Bärbel nicht gelebt.
Natürlich bleiben auch kritische Fragen nicht außen vor: ob Vater und Sohn mit gleichem Namen das gleiche tun, wie sich die Namensänderung bei Heirat oder in Pseudonymen auswirkt - für alles bietet Angelika Hoefler schlüssige Erklärungen.
Nach etwas Einarbeitung erschließt sich die Karma-Kabbalistik als ein umfassendes Deutungsinstrument, für mich von gleicher Aussagequalität wie die Astrologie, allerdings mit einer wesentlich leichter zugänglichen Quelle: eben dem Namen, den jede/r als ausgesprochenes Geheimnis von sich preisgibt.