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Im Namen Europas. Deutschland und der geteilte Kontinent.
 
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Im Namen Europas. Deutschland und der geteilte Kontinent. [Taschenbuch]

Timothy Garton Ash , Timothy Garton Ash
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 855 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 15 bis 16 Tausend (1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596125677
  • ISBN-13: 978-3596125678
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 954.702 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mit seinem Buch »Ein Jahrhundert wird abgewählt« ist der britische Zeithistoriker und Publizist Timothy Garton Ash 1990 in Deutschland bekannt geworden. Mit »Im Namen Europas« wurde er 1993 weltberühmt.
Gunter Hofmann (DIE ZEIT) begrüßte das vorliegende Buch sogleich nach Erscheinen als »ein wahres Politikum«, und viele Fachleute versahen das Werk in ausführlichen Besprechungen mit höchstem Lob.
Garton Ash hat ein halbes Jahrhundert deutscher Außenpolitik dargestellt - im gesamtdeutschen Kontext der Ost-West-Auseinandersetzung, in der Zwiespältigkeit zwischen machtpolitischem Kalkül und demokratischer Moral, im Zwielicht ideologischer Kämpfe und im Spiegel der veröffentlichten Meinung.
Der Autor benutzte für sein monumentales Werk alle erreichbaren Materialien bis hin zu den Geheimakten, die er in den SED- und Stasi-Archiven gefunden hatte; er konnte Einblick nehmen in die persönlichen Aufzeichnungen und Korrespondenzen von Brandt, Schmidt, Bahr, Kohl, Genscher sowie von Breschnew und Gorbatschow. Außerdem führte der Autor ausführliche Gespräche mit fast allen damals beteiligten Persönlichkeiten - auch mit Honecker im Moabiter Gefängnis.
Immer ging es um die entscheidende Frage: Hat die deutsche Ostpolitik - die »im Namen Europas« betrieben wurde - die Vereinigung und die Wende im Osten mit herbeigeführt? Ja, weil sie geholfen hat, die monolithische Teilung der Welt zu lockern. Nein, weil sie stabilitätsorientiert bis zum Schluß vieles getan hat, um den sicheren Status quo zu erhalten; die »Bewegung von unten«, der Aufstand der Osteuropäer und der Ostdeutschen, hat diese Politik überrannt.

Der Verlag über das Buch

Timothy Garton Ash, einer der prominentesten jüngeren Historiker unserer Zeit, hat die erste vollständige Darstellung der deutschen Ostpolitik im europäischen Kontext von der Nachkriegszeit bis heute geschrieben. Aus historischen Dokumenten, noch nicht erschlossenen Quellen wie Geheimprotokollen in SED- und Stasi-Archiven, persönlichen Aufzeichnungen und Korrespondenzen prominenter Politiker sowie eigens geführten Interviews ist ein wissenschaftlich erstrangiges Werk entstanden, das Chancen und Herausforderung der Zukunft aufzeigt. »Ein bemerkenswerter Wissenschaftler, dessen Werk Journalismus, Geschichtsschreibung und Literatur in seltener Qualität vereint.« George F. Kennan -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ostpolitik und ihre Geschichte, 26. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Im Namen Europas. Deutschland und der geteilte Kontinent. (Taschenbuch)
Timothy Garton Ash ist wohl einer der bekanntesten ausländischen Forscher, der sich mit Deutschland beschäftigt. Im vorliegenden Band schaut er noch einmal auf die Geschichte der Ostpolitik zurück. Dabei sind sowohl das Verhältnis zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR Thema, als auch die Beziehungen zu den östlichen Nachbarn. Auch widmet er sich detailliert der Entwicklung des Diskurses über „Nation" und „Deutschland", der die westdeutsche Politik über Jahrzehnte geprägt hat. Das Buch geht grundsätzlich chronologisch vor, beginnend mit den Vereinbarungen von Jalta, welche die Teilung Deutschlands festlegte. Der nächste Schwerpunkt ist dann bereits die Ostpolitik der Regierungen Brandt, die eine damals völlig neue Strategie darstellte. In diesem Zusammenhang widmet der Autor auch dem komplizierten Verhältnis der SPD zur Nation ein eigenes Kapitel. Die Partei schwankte stets zwischen dem Wunsch nach Wiedervereinigung, der Hoffnung auf einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz" in der DDR und einer generellen Ablehnung, in der DDR etwas anderes zu sehen als einfach einen weiteren europäischen Staat. Einen weiteren Traditionskonflikt gab es vor allem in der CDU, einer der heute schon anachronistisch anmutet: Die Frage nach den ehemals deutschen Gebieten, die nach 1945 auf dem Staatsgebiet Polens lagen. Lange Zeit - angetrieben nicht zuletzt durch die CSU und ihre enge Verbindung zu den sogenannten Vertriebenenverbänden - galt eine Anerkennung der Oder-Neiße-Linie als deutsche Ostgrenze als so etwas wie Verrat. Und selbst 1989 hatte Helmut Kohl große Probleme, zunächst sich selbst und dann seine Partei davon zu überzeugen. Das Buch ist insgesamt eines der besten zu diesem Thema: Detailliert recherchiert, gut strukturiert und nicht zuletzt auch hervorragend lesbar. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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