Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spektakulärer Klosterthriller - mittelmäßige DVD!, 12. März 2007
Bernd Eichingers Film "Der Name der Rose" gilt schon heute als ein Meisterwerk der Filmgeschichte. Dieser Auffassung kann ich mich nur anschließen: Zum Inhalt: Franziskanermönch William von Baskerville reist 1327 mit seinem Novizen Adson von Melk zu einer Benediktinerabtei in den italienischen Apenninen. William möchte dort an einem Treffen zwischen Franziskanern und Vertretern des Papstes teilnehmen. Den Franziskanern wird Ketzerei vorgeworfen, da sie an die Armut Christi glauben und daher selbst in Armut leben. Dies passt den Reichen Bischöfen nicht. Eine mysteriöse Mordserie stört den klösterlichen Frieden und weckt Bruder Williams detektivische Ader. Eine heiße Spur führt zu dem achteckigen Turm, hinter dessen wuchtigen Mauern sich die sagenumwobene Bibliothek der Abtei befindet... Durch die düstere Atmosphäre, welche sich durch den ganzen Film zieht, eine bis ins Letzte perfektionierte Detailverliebtheit und durch eine großartige Kulisse, zieht dieser Film die Zuschauer von der ersten Minute an in seinen Bann. Für den Film wurde die Abtei komplett nachgebaut - und es entstand das zweitgrößte Außenset der damaligen Filmgeschichte! Zur DVD: Positiv anzumerken ist, dass das Bild im Vergleich zu früheren Veröffentlichungen restauriert wurde und etwas besser (wenn auch nicht überragend gut) auf den Bildschirm kommt. Lobenswert ist ebenfalls, dass der Film zum ersten Mal ungeschnitten zu sehen ist, was allerdings zur Folge hat, dass die nicht deutschen Schauspieler an diesen Stellen andere Synchronstimmen haben. Wenig liebe hat Warner bei den Zwangsuntertiteln bewiesen. Diese kommen bei gut gemachten DVDs immer dann vor, wenn ausländische Texte zu sehen sind, die für das Verständnis des Filmes notwendig sind, also zum Beispiel Schilder, Zeitungsausschnitte etc. In "Der Name der Rose" kommen einige dieser Szenen mit Zwangsuntertitel vor und zwar immer, wenn lateinisch gesprochen wird oder lateinische Texte zu sehen sind. Allerdings wird eine englische Übersetzung eingeblendet - etwas Blöderes habe ich auf einer DVD noch nicht gesehen! Extras: In der Special Edition befindet eine Bonus Disc, welche vor allem Dokumentationen über die Schauspieler und das Leben im Kloster zeigt. Fazit: Großartiges Meisterwerk - ordentliche Bild und Tonqualität - durchschnittliche DVD Umsetzung!
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Großartige Romanverfilmung, 6. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Name der Rose (DVD)
Im Gegensatz zur Special Edition ist in dieser älteren Version der DVD noch Gert-Günther Hoffmanns vertraute Synchronstimme von Sean Connery zu hören. Nachdem Hoffmann Ende der 90er verstorben ist, wurde in der Special Edition ein neuer Synchronsprecher gewählt, der irgendwie unpassend wirkt. Zwar ist auf dieser DVD die Bildqualität nicht optimal, was mir aber lieber ist, als die Unstimmigkeit im Ton. Mit der Verfilmung ansich ist Jean-Jacques Annaud der Wurf seines Lebens gelungen. Zwar weicht er an einigen Stellen, insbesondere was das Happy End anbelangt, von der Romanvorlage ab, doch insgesamt ist es ihm tatsächlich gelungen, die Stimmung von Ecos Meisterwerk einzufangen. Besonders die Charaktäre neben Connery wie F. Muray Abraham als gnadenloser Inquisitor, Helmut Qualtinger als lüsterner Celerar, Ron Pearlman als schwachsinniger Salvatore, Michael Lonsdale als arroganter Abt, Volker Prechtel als verstockter Bibliothekar und Feodor Chaliapin als diabolischer Jorge de Burgos haben mich zutiefst beeindruckt. Das zusammen mit der phantastischen Architektur und der Musik von James Horner heben den Film auf Kultniveau.
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45 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
...leider nicht perfekt..., 31. Mai 2005
Von Ein Kunde
Der Film ist zweifelsohne sehr gut, darüber braucht man sich auch nicht mehr zu äußern. Die "neuen" Szenen fallen nicht weiter auf, nur die Syncro passt nicht ganz, aber dies ist zu verschmerzen. Das Bonusmaterial ist auch gut gewählt und am Preis gibts nichts zu meckern. Es gibt nur einen Kritikpunkt der mich an diesem Film stört und zwar wurde in mehreren Szenen englische Untertitel fest ins Bild "gebrannt" (zB wenn die Mönche Latein sprechen), dies stößt mir immer wieder übel auf, da man: 1. keine Möglichkeiten hat diese Untertitel auszublenden (es handelt sich hierbei nicht um gewöhnliche Zwangsuntertitel) und 2. wenn man sich diese lateinisch gesprochenen Szenen mit deutschen Untertiteln ansehen möchte ist der ganze Bildschirm mit Untertiteln übersäht (unten im Bild die englischen und darüber dann die deutschen). Warum wird so ein Mist überhaupt noch gemacht? So ein guter Film und dann wird selbst in einer Special Ed. nicht sorgfältig gearbeitet.
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