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Breakdown
 
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Breakdown

von Electronic Arts
Xbox  USK ab 16 freigegeben
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktmerkmale

  • kompatibel zu X-Box360, Dual Shock Controller, 1 Spieler

Produktinformation

  • ASIN: B0001GQS86
  • Erscheinungsdatum: 18. Juni 2004
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.746 in Games (Siehe Top 100 in Games)

Produktbeschreibungen

GamesMarkt

Bei Namcos Xbox-Abenteuer schlägt sich der Spieler als von Amnesie und Halluzinationen geplagter Jüngling Derrick Cole aus der Egoperspektive durch die düsteren Gänge und Räume eines Forschungskomplexes. Ihm zur Seite steht für gewöhnlich die mysteriöse Alex, die Derrick zu Beginn des Spiels vor der sicheren Exekution rettet. Den beiden auf den Fersen sind nicht nur militärische Spezialeinheiten, sondern auch seelenlose Muskelpakete, denen nur mit Faust und Fuß beizukommen ist. Neben seinen halbwegs ausgefeilten Karatekünsten vertraut Derrick auf schwere Waffen, die dank Autoaiming ohne Anstrengung ihr Ziel erreichen. Ähnlich einfach gestalten sich die gewaltlosen Aufgaben: Via Knopfdruck werden Leichen durchsucht, mit Key-Karten Türen geöffnet oder stärkende Müsliriegel und Hamburger eingeschoben. All dies geschieht aus realistisch gestalteter Egoperspektive. Selbst wie Derrick sein erstes Mahl auf unschöne Weise wieder loswird, darf der Spieler "erleben". Ein unappetitlicher, aber höchst atmosphärischer und überraschender Moment - so wie etliche andere, oft surreale Sequenzen.

Produktbeschreibungen

Derrick Cole findet sich in einem mysteriösen Labor wieder, kann sich aber an nichts aus seiner Vergangenheit mehr erinnern. Nun entdeckt er außergewöhnliche Kräfte in sich, während er gegen eine militärische Splittergruppe und eine Truppe von scheinbar unbesiegbaren übermenschlichen Kriegern ums pure Überleben kämpfen muss. Breakdown liefert jede Menge Action aus der Ich-Perspektive, indem hier Kämpfe Mann gegen Mann mit neuesten Waffen sowie eine umfangreiche Storyline und überwältigende Grafiken miteinander verbunden werden. Daraus entstanden ist eine Nerven aufreibende Suche nach der Wahrheit. Das Spiel bietet darüber hinaus herausfordernde Puzzles, surreale Traumsequenzen, eine hoch entwickelte KI sowie detaillierte Umgebungen, die es zu erkunden gilt.


Features:

  • Eine atemberaubende Science Fiction Handlung lässt die Welt des Spielers aus den Fugen geraten

  • Eine revolutionäre Mischung aus Hand- und Feuergefechten

  • Entdecke neue Tritt- und Schlagtechniken

  • Tritt gegen eine Legion aus übermenschlichen Soldaten an.

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    4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    Von S.Schulz
    Der japanische Softwareriese Namco („Ridge Racer", „Tekken", „Soul Calibur") zeigt sich ähnlich wie Konkurrent Capcom („Resident Evil 4", „Killer 7") gern ein wenig experimentierfreudig. Vor allem suchte man im Rahmen der schwer im Trend liegenden Survival-Horror-Spielschwemme nach neuen Konzepten, um einen eigenen innovativen „Resident Evil"-Clone auf den Markt zu bringen.

    Namco entdeckte die XBOX als ideale Hardwareplattform und rief das so genannten `Breakdown Project' ins Leben. 2003 präsentierte man dann sein erstes eigenes Adventure der neuen Generation - das Ego-Horror-Action-Adventure-Spiel „Breakdown".

    Und tatsächlich, nach den ersten Minuten hat man tatsächlich das Gefühl mittendrin, statt nur dabei zu sein ! Die Ego-Sicht, aus welcher Türen geöffnet und Waffen bedient werden, aber auch Nahrung aufgenommen wird, erinnert an das Horror-Film-Spiel „D" (1996) - nur dass diesmal keine vorgerenderten Filmchen abgespult werden, sondern alles in Echtzeit passiert.

    Etwas problematisch gestaltet sich die Ego-Perspektive allerdings schon. Die Steuerung der Blickrichtung reagiert - trotz vorhandener Einstellmöglichkeit - etwas zu sensibel, der Blickpunkt selbst wirkt niedrig und auch sonst hat man (besonders anfangs) das Gefühl nicht alles optimal im Griff zu haben. Die Idee, neben den vier verfügbaren Schusswaffen auch diverse Schlag- und Trittkombinationen zu Verteidigungszwecken anzuwenden ist ganz gut gelungen, aber nicht hundertprozentig ausgereift. Zwar können alle konventionellen Beat'em Up-Kombinationen (einschließlich Uppercut, Salti und später auch der Abschuss von Energiewellen) angewandt werden, doch die Orientierung fällt nach jedem eigenen Bodengang schwer.

    Interessanter Weise scheint die „Matrix"-Trilogie eine Inspirationsquelle der Programmierer gewesen zu sein. Ein paar Animationen und auch Teile des Sounds erinnern dezent an das Zelluloidvorbild. Musikalisch hält sich der Titel insgesamt aber eher zurück, sodass oftmals nur der Atem des Protagonisten zu hören sind. Erst zum Ende hin spielt sich der treibende Soundtrack in den Vordergrund.

    Der große Kritikpunkt des Spiels dürft die Grafik sein. Oberflächlich betrachtet könnte man von einem PlayStation 2 - Spiel der ersten Generation sprechen. Viele triste Gänge, grau als Hauptfarbton des Spiels und auch sonst hat man selten das Gefühl ein XBOX-Spiel zu spielen.

    Doch man mag es kaum glauben, aber die kargen Grau-in-grau-Texturen haben storytechnisch einen Sinn ! Das gilt sogar für die vielen leeren und tristen Gänge. Allerdings rechtfertigen diese Elemente noch lange nicht die teils erschreckend niedrige Auflösung der Texturen und den mangelnden Anti-Aliasing-Einsatz zwecks Kantenglättung.

    Wer jedoch nicht nur auf die Äußerlichkeiten schaut, der bekommt mit „Breakdown" eines der Spiele präsentiert, die man wohl nicht mehr so schnell vergisst. Die mysteriöse Geschichte, die zwar scheinbar als belanglose „Ich-kann-mich-an-nichts-erinnern-aber-ich-muss-hier-raus-Story" beginnt , entpuppt sich nach und nach als kinoreifes, gänzlich unvorhersehbares Abenteuer ! Viele Elemente, die grafisch ansprechend aufgepeppt wurden, sorgen für ein grandioses, enorm spannendes Videospielerlebnis.

    Hier ein Beispiel : Nichts ahnend schleicht man allein durch einen langen leeren Korridor. Plötzlich verzerrt das Bild und die eigene Hand beginnt zu mutieren. Eine Katze taucht aus dem Nichts aus und verschwindet um eine Ecke. Wir folgen ihr und stehen plötzlich im Freien, auf dem postapokalyptischen Feld einer atomaren Verwüstung. Mehrere Autowracks ragen aus Sandbergen, eine Ampel hängt schräg über dem Gelände. Häuserruinen und aufgetürmte Leichen zeichnen das Bild eines verlorenen Krieges. Ein Sandsturm erschwert die Sicht. Als wir eine Tür mitten im Nichts durchschreiten, verzerrt das Bild abermals und wir stehen wieder in einem langen, leeren Korridor.

    Noch ein Beispiel ? OK ! Wir treffen einen Wissenschaftler, der versucht Licht in das Dunkel der verzwickten Geschehnisse zu bringen. Doch seine Erklärungen verwirren uns. Wir fahren mit ihm eine lange Rolltreppe hinab in die Tiefe. Ein anderer Wissenschaftler gesellt sich hinzu und beginnt eine Konversation. Am unteren Ende erreichen wir eine Tür und gehen hindurch. Wieder sind wir allein und das Bild hellt stark auf. Wir rennen Gänge entlang, eine Treppe hinauf und sehen uns kurz in einem Spiegel. Merkwürdiger Weise haben wir einen weißen Kittel an. Dann durchschreiten wir eine Tür und sehen uns plötzlich selbst die Rolltreppe hinunter fahren. Dann beobachten wir die beiden Wissenschaftler, wie sie abermals das selbe Gespräch führen. Eine Zeitverschiebung ? Einbildung ?

    Diese Beispiele sind nur ein Bruchteil der vielen innovativen Ideen, welche sich die Programmier für „Breakdown" haben einfallen lassen. Zwar lassen einige Hinweise den wahren Hintergrund der Geschehnisse (und der verwendeten Optik) vorab erahnen, aber daran soll das einmalige Erlebnis nicht scheitern. Viele Charaktere, die einem während der fortschreitenden Geschichte begegnen, geben sich sehr geheimnisvoll und es gibt wahrlich viel zu entdecken. Da wäre z.B. eine gigantische Mumienhand, die den gesamten Lagerraum eines Forschungslabors füllt oder merkwürdige organische Portale - doch was davon ist auch wirklich real ?

    Verschiedene Actioneinlagen, Kletterpartien, Fahren mit einer unterirdischen Bahn oder der Sprung mit einem Auto über eine zerstörte Brücke halten die Motivation stets auf einem gehobenen Niveau. Abenteurer kommen ebenso auf ihre Kosten wie auch actionverwöhnte Ego-Shooter-Fans !

    Während des Spiels werden nach und nach diverse Bilder von Spielszenen und Konzeptzeichnungen sowie der gesamte Soundtrack freigeschaltet. Zwar gibt es auch zum Ende hin einige spielerische Längen, frustrierende Sprungpassagen und ein paar nervige Kämpfe, doch fair platzierte Checkpoints lassen nur in sehr wenigen Situationen kurzzeitig Frust aufkommen.

    Insgesamt hat Namco mit „Breakdown" eines der b e s t e n Spiele für die XBOX abgeliefert !

    STÄRKEN UND SCHWÄCHEN

    P O S I T I V
    + einmaliger Genre-Mix
    + innovative Ego-Perspektive
    + spannende, atmosphärische Story
    + beinhaltet noch nie gezeigte Ideen
    + eigenständiger Grafikstil
    + interessante Charaktere
    + fair platzierte Checkpoints
    + 5 Schwierigkeitsgrade
    + Bonusgalerie und Soundtrackmenü

    N E G A T I V

    - grafisch äußerst durchwachsen
    - niedrige Auflösung der Texturen
    - keine Kantenglättung
    - gewöhnungsbedürftige Steuerung
    - ein paar spielerische Längen
    - sehr nervige Sprungpassagen

    BEWERTUNG

    Grafik : 71 % Sound : 74 % Story : 90 % Spaß : 84 %

    Schwierigkeitsgrad : mittel

    Spielzeit : ca. 10 - 15 Stunden

    Andere Umsetzungen : keine

    Alternativen : „D" (PlayStation, Saturn, PC) / „Half Life" (PlayStation 2, PC)

    FAZIT

    „Breakdown" ist trotz seiner Macken ein lohnendes Erlebnis ! Man könnte sagen es ist das „Killer 7" für die XBOX - quasi eines der innovativsten und mutigsten Videospielprojekte der letzten Zeit.

    Was mir persönlich allerdings des öfteren auffällt, ist die Tatsache, dass die 'echten' Videospieler zwar immer wieder nach innovativen Spielen verlangen, letztendlich aber dann doch Abstand halten, weil das jeweilige Produkt die grafischen Fähigkeiten ihrer Konsole nicht ausgenutzt, oder ihnen das andersartige Gameplay nicht Mainstream-lastig genug erscheint. Innovationen sind selten und sollten daher rentabel sein, ansonsten wird es in Zukunft nur noch 08/15-Shooter, simple Baukastenadventures und die jährlichen Sportspielupdates geben. Also, nur Mut zum Antesten - es lohnt sich wirklich !

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    6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    Von Tarath
    Bei Breakdown muss man sagen: Ja!
    ALLES ist in Ego-Perspektive. Munition muss man aufnehmen in dem man sich per Knopf duckt, und die Munitionstreifen dann mit einem weiteren Knopfdruck wegsteckt.
    Die Ego-Perspektive ist sehr dynamisch und voller Bewegung, und die ständige Schaukelei zerrt an den Nerven. Im Nahkampf ist die Ego-Perspektive problematisch, da der Charakter nach hinten kippt, an die Decke starrt rappelt sich hoch und bekommt gleich wieder einen Schlag ab - das Nahkampfsystem ist nicht ausgreift, da man nicht weiss, welche Tastenkombination zu welchen Ergebnis führt, deswegen muss man auf unkontrolliertes Tastendrücken setzen - gegen einzelne Gegner mag das funktionieren, gegen mehere wird's problematisch.
    Das Leveldesign ist öde und langweilig: Man läuft und kämpft durch trostlose, graue Gänge abundzu gibt es mal einen Blick durch ein Fester auf einen ebenso grauen und trostlosen Himmel. Viele Gänge sind Sackgassen und die Türen sind verschlossen und dienen nur der Zierde der trostlosen Gänge, die Gegner sind ebenfalls grau.
    Das Spiel erinnert ein bisschen an den Ego-Shoter Klassiker Half-Life, erreicht aber nicht desen hohen Qualitätsstandard.
    Es gibt keine deutsche Sprachausgabe, nur deutsche Untertitel. Die Musik ist aber sehr gut, die Soundeffekt der Waffen (Ego-Shooter-Standard mit 1 oder 2 neuen Ideen) gut gemacht - Namco braucht einfach nochmal etwas Erfahrung in diesem Genre.
    Es gibt keinen Multiplayer.
    +gelungener Gere-Mix
    +neue Ideen

    +eine Atmospähre, als wäre man wirklich Teil des Spiels
    -einige Gamedesign-Schwächen
    -keine dt. Sprachausgabe

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    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    Spaß:   
    Im Fall von Breakdown für die X-Box fällt die Bestimmung des Genres leicht: wir befinden uns mittendrin in einem Egoshooterspektakel. Dies hat zur Folge, dass die zu definierende Zielgruppe ebenso wenig Kopfzerbrechen bereiten dürfte, so dass völlig klar ist, wer sich von Anfang an für dieses Game interessieren könnte und wer sogleich dankend ablehnt. Damit haben wir dann auch sogleich geklärt, dass eine Beurteilung dieses Ballerspiels fernab jeglicher Subjektivität liegen muss, was im Klartext heißen soll: es wird nicht durch die rosarote Brille eines Egoshooter-Veteranen geschaut. Sind wir demzufolge grundehrlich bzw. möglichst objektiv, so müssen wir leider festhalten, dass es sich mitnichten um ein sonderlich beeindruckendes Ballerspiel handelt, sondern vielmehr um ein solches, dass sich  wenn überhaupt  nur mit Hängen und Würgen im oberen Mittelfeld festsetzen kann. Ein Grund für diese Einschätzung ist zweifelsohne unter anderem auch die komplette Nichtberücksichtigung des Mehrspielerspaßes, lediglich Solisten dürfen sich in dieses Abenteuer stürzen. Doch es gibt noch ein paar Dinge mehr, die missfallen, allerdings auch das ein oder andere gute Element, was letztlich dazu führt, dass ausschließlich ausgehungerte (oder nimmersatte) Genre-Fans zugreifen.

    Unser Held hört auf den Namen Derrick Cole und ist gleich zu Beginn des Abenteuers übelster Laune. Unter erheblichen Kopf- und Gliederschmerzen leidend, fragt er sich kurz nach dem Aufwachen zudem, wo er sich denn überhaupt befinde. Die nähere Umgebung kommt ihm nämlich gänzlich unbekannt vor und das ist noch nicht alles: er weiß noch nicht einmal, wer er selber ist. Totale Amnesie, so oder so ähnlich sieht es aus, was für unseren Protagonisten verständlicherweise einen horrenden Alptraum bedeutet, der leider für ihn  und somit auch uns  bittere Realität geworden zu sein scheint. Alles um uns herum sieht erschreckend düster aus, offensichtlich scheinen wir uns in einem groß angelegten Forschungszentrum bzw. Laboratorium zu finden, was uns aber grundsätzlich egal ist, Hauptsache nichts wie weg. Dass dieses Bestreben nicht kinderleicht in die Tat umgesetzt werden kann, merken wir nach wenigen Minuten, denn zu allem Unglück scheinen die Ausmaße des Horrors noch größer zu sein als ursprünglich befürchtet, denn Heerscharen an Söldnern scheinen es auf uns abgesehen zu haben, soll heißen, dass diese bei Kontakt keine Sekunde zögern, das Feuer auf uns zu eröffnen. Dass es hier primär um Action geht und eigentlich um sehr wenig andere Dinge, registrieren wir spätestens gegen Ende der ersten Stunde: labyrinthartig angelegte Gebäudekomplexe mit kleinen Schalterrätseln und unentwegten Ballereinlagen in Egoansicht, damit wäre die Beschreibung des gesamten Spielverlaufs nahezu komplett.

    Dies soll im Grunde ja nicht weiter schlimm sein, denn schließlich soll es im Actiongenre derbe zugehen, so dass der Schwerpunkt auf Level- und Gegnerdesign, Waffenarsenal und Präsentation liegen dürfte, nicht zu vergessen eine möglichst intelligente und saubere Handhabung, versteht sich. Hierbei gibt es reichlich Licht und Schatten, so dass es nicht immer leicht fällt, eine bestimmte Rubrik abschließend zu beurteilen. Konsequent durchgeführt wird jedenfalls die Egoperspektive und dies in einer interessanten Art und Weise: jedes Mal, wenn wir Leitern erklimmen, Felsvorsprünge hochkraxeln, niederknien, Munition aufsammeln oder eine 180-Grad-Drehung vollziehen: die Perspektive schwingt förmlich mit und sorgt somit für ein erstaunlich realistisches Gefühl und eine nicht zu verachtende dichte Spielatmosphäre. Darüber hinaus sehen wir des Öfteren die Gliedmaßen unserer Hauptfigur, so insbesondere auch beim Betätigen der Waffe, bei dem wir nicht nur die Waffen, sondern regelmäßig auch Hände oder sogar Unterarme erkennen. Letzteres ist speziell bei den Verteidigungsmanövern sehr deutlich zu erkennen, denn nicht selten reißt Mr.Cole beide Arme zur Deckung hoch. Das Gefühl, mittendrin in der Action zu sein, ist hier bei Breakdown auf jeden Fall allgegenwärtig und somit durchweg positiv anzusehen. Lästig und größtenteils auch überflüssig sind die nervigen Sprungeinlagen, die  wie so oft  ungenau und somit haarig ausfallen, hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen, aber anscheinend war man auf Seiten des Entwicklerteams Namco krampfhaft bemüht, möglichst viele verschiedene Elemente ins Gameplay mit einzubauen, um für ein abwechslungsreiches Gameplay sorgen zu können. In dem Fall ging der Schuss leider eindeutig nach hinten los, denn die Hüpferei ist nahezu durchweg ein echtes Ärgernis.

    Den erwähnten Söldner-Truppen, die uns durch die Bank weg feindlich gesinnt sind, geben wir per Pistole, MG und Laserwumme ordentlich Saures, bei den sich uns später in den Weg stellenden Aliens sieht die Sache da schon ganz anders aus: mit den eben erwähnten Knarren ist kein Blumentopf zu gewinnen, vielmehr ist echte Handarbeit gefragt, soll heißen Kung-Fu-Fighting. Es liegt in erster Linie am Schutzschild der außerirdischen Kreaturen, welches uns das Leben schwer macht und welches per blitzschnellem Faustschlag und nicht minder flottem Tritt zum Bersten gebracht werden muss, um dann zur Exekution des Gesocks voranschreiten zu können. Der Steuerung gebührt hierbei ein Sonderlob, denn die Tastenbelegung ist gut durchdacht, erlaubt eine automatische Anvisierung des Feindes und bequemes Auslösen des anschließenden Manövers. Große Mängel sind mir in diesem Zusammenhang jedenfalls nicht aufgefallen, sowohl Kollisionsabfrage als auch Tempo stimmen bei der Ausführung der Eingabebefehle. Schließlich kommt als ein den Spielverlauf belebendes Element hinzu, dass unser guter Derrick Cole offensichtlich doch ein paar kleine aber feine extraterrestrische Gene in sich zu tragen scheint: anders sind die Spezialmanöver basierend auf geheimnisvollen Superkräften nicht zu erklären, welche allerdings erst nach und nach erlernt werden müssen: das Versprühen von Energiekugeln, beherzte Doppelsprungattacke sowie das Auslösen von Schockwellen gehören später zu unserem Standardrepertoire. Jene Specials benötigen allerdings einen nicht geringen Vorrat an Magiepunkten, diesen wieder aufzufrischen, ist allerdings nicht sonderlich schwer, denn besiegte Gegner hinterlassen brav magische Energiequellen. Etwas mit jenem Vorrat haushalten sollten wir natürlich trotzdem, versteht sich.

    Wie bereits erwähnt, belästigen uns leider Hüpfsequenzen, wobei die Ursache das Bestreben der Vermengung zahlreicher unterschiedlicher Spielelemente zu gewesen sein scheint. Bei der Verwendung der anderen Zutaten kommen wir glimpflicher davon, auch wenn ich zugeben muss, dass die Rätsel und Suchereien nach bestimmten Objekten nicht sonderlich anspruchsvoll ausgefallen sind. Aber immerhin erfüllen sie insofern ihren Zweck, als dass sie uns vom normalen Actionprügel-Alltag ablenken. Zu begrüßen sind hingegen ausdrücklichen die mitunter geführten Gespräche mit den uns freundlich gesinnten Charakteren in diesem Abenteuer. Ganz besonders die junge Amazone Alex kommt dabei stark zur Geltung, sie hilft uns nicht selten aus der Patsche, ist nicht selten über einen längeren Zeitraum unsere treue Weggefährtin, startet von ganz alleine Angriffe auf Feinde in der Nähe und zeigt sich uns in vereinzelten Zwischensequenzen von ihrer romantischen Seite, was der Handlung bitter benötigtes Leben einhaucht. Überhaupt ist es fast schon überraschend, dass ausgerechnet in diesem Genre die Story nicht zu den Negativpunkten zählt, ganz im Gegenteil, sie ist interessant und kommt regelmäßig mysteriös rüber. Ein überraschender Pluspunkt sozusagen.

    Bitter benötigt werden die Sequenzen im Übrigen in erster Linie deswegen, weil vieles doch sehr steril wirkt, allen voran die sehr detailarme Umgebung, durch die wir stapfen. Mögen die Größe der Figuren, auch deren Modellierung, die netten Zwischensequenzen und nicht zuletzt nette Spezialeffekte (imposante Schutzschilder der Aliens, leuchtende Energiekugeln unseres Helden) die Optik insgesamt aufwerten, so missfallen vor allem die Hintergrundtexturen, welche eine triste Atmosphäre verbreiten. Langweiliges Fabrikgelände, Lagerhallen, ewig lange Labyrinthgänge und unzählige Büroräume sind langweilig gestaltet, etwas besser sieht es in den groß angelegten Außenbereichen aus. Dass das 16:9-Breitbildformat keine Berücksichtigung fand, ist nicht ganz so tragisch, immerhin finden wir deutsche Bildschirmtexte und einen 60-Hertz-Modus vor, auch wenn letzterer die Grafik nicht so richtig auf Touren zu bringen scheint. Solide und durchschnittlich, so in etwas darf man die grafische Darstellung in Breakdown bezeichnen, was für einen X-Box-Actiontitel, dann doch eine zumindest leichte Enttäuschung darstellen dürfte, schätze ich. Bei der Soundkulisse sieht es etwas besser aus, denn die Beats im Hintergrund und auch angenehm abwechslungsreichen Soundeffekte in Digi-Qualität können sich wirklich hören lassen, sie verstärken das futuristische Ambiente spürbar. Echte Ohrwürmer oder über alle Maßen mitreißende Melodien sind aber nicht mit von der Partie. Lesen Sie weiter... ›
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