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Nakedself
 
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Nakedself

The The Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (28. Februar 2000)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Universal (Universal)
  • ASIN: B00004NHBF
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 33.989 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Boiling Point 5:48EUR 0,99
Anhören  2. Shrunken Man 4:55EUR 0,99
Anhören  3. The Whisperers 3:20EUR 0,99
Anhören  4. Soul Catcher 3:15EUR 0,99
Anhören  5. Global Eyes 4:10EUR 0,99
Anhören  6. December Sunlight 3:18EUR 0,99
Anhören  7. Swine Fever 3:39EUR 0,99
Anhören  8. Diesel Breeze 2:51EUR 0,99
Anhören  9. Weather Belle 3:47EUR 0,99
Anhören10. Voidy Numbness 4:04EUR 0,99
Anhören11. Phantom Walls 4:17EUR 0,99
Anhören12. Salt Water 2:14EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Schon bei den ersten Takten macht der Opener "Boiling Point" dem eventuell nicht vorbelasteten Hörer glasklar, dass The The alles andere als eine O8/15-Band sind: Trommelwirbel, irrlichternd mäandernde, schräge Sounds --- dann taucht eine verzerrte Stimme aus dem Off auf, das Stück verdichtet sich zu kompakteren Strukturen und bleibt doch alles andere als ein konventionelles Rock-Stück. Nur wenige Bands können (oder wollen) sich einen derart irritierenden Albumauftakt leisten. Aber Matt Johnson, in New Yorks Chinatown lebender Brite und Kopf des Quartetts, hat sich noch nie gescheut, Konventionen zu biegen und zu brechen, seit er vor zwei Jahrzehnten im heimischen England The The als Studioprojekt ins Leben rief. Hochgelobte und auch mit respektablen bis hohen Chartsnotierungen belohnte, exquisite Alben wie Soul Mining (1983), Mind Bomb (1989) oder Dusk (1993) hinderten ihn nicht daran, immer wieder längere Auszeiten zu nehmen.

So ließ das jüngste Werk nach Hanky Panky (1995) auch schon wieder fünf Jahre auf sich warten, entschädigt dafür aber mit einem Dutzend praller, in allen möglichen stilistischen und atmosphärischen Nuancen schillernder Poprock-Songs. Denn nach dem leicht irritierenden Auftakt wenden sich Johnson und Gitarrist Eric Schermerhorn, früher bei Iggy Pop, Bassist Spencer Campbell, der für Softie Kenny Rogers zupfte sowie Drummer Earl Harvin (ex-MC900 Ft. Jesus) der hohen Kunst des sophisticated poprock zu. Will heißen: Songs, die irgendwie glatt ins Ohr gehen, aber durch einen überraschenden Sound-Effekt hier, seltsam fremd wirkende Instrumentenparts da oder einen angeschrägten Chorus dort um konzentrierte Aufmerksamkeit heischen. Ob bei "Soul Catcher" leichte Reminiszenzen an Marc Bolans T. Rex durchscheinen oder der Up-tempo-Rocker "Voidy Numbness" schraddelige Riffs und Blubber-Sounds vereint und "Phantom Walls" angstdurchsetzten Text und liebliche Akustikmelodie kontrastiert --- bei The The ist immer wieder Neues zu entdecken. --Claus Böhm

HIFI Test (02/00)

Es heißt Matt Johnson, Kopf und Stimme von The The, sei so frustriert gewesen, dass man seine musikalischere Annäherung an das Songwriter-Phänomen Hank Williams ("Hanky Panky") nicht goutierte, dass er kurz davor war, das Handtuch zu werfen. Nun kommt nach fünf Jahren Pause ein neues Album des Mannes, der mit "Soul Mining" und "Dusk" echte Klassiker schuf, in die Läden. "Nakedself" (nomen est omen) ist ein Wechselbad der Gefühle. Schrille Sounds, Sirenen, ein verzerrt-verfremdeter Gesang im Selbstgespräch zu schweren, schleppenden Beats, so beginnt "Nakedself", eine CD, die auch wunderschön-entspannten, akustischen Momente hat und in einem punkigen, schnellen, krachigen Song dynamisch endet. Kaum einer vermag Ausweglosigkeit musikalisch so umzusetzen wie The The.

© HIFI-Test - Detlef Kinsler


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thomas Czypionka VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Tja, leider ist es nun schon fast zehn Jahre her, als Matt Johnson mit "Nakedself" sein bis jetzt (hoffentlich nicht) letztes Werk herausgebracht hat.
Nach dem vor der Kritik nicht erwähnten Hank Williams Cover "Hanky Panky" und dem nicht veröffentlichten "Gun Sluts" ist der gute Johnson bei dem Indie-Label Nothing gelandet. Fast keine Erwähnung wert, wenn nicht genau dahinter niemand geringeres als Trent Reznor (NIN) stand. Ein gleichgearteter Querkopf mit gleichem Konzept wie TheThe. Nur ein klein bischen heftiger...
Das Album beginnt mit den leisen Straßengeräuschen Chinatowns, so daß man fast lauter drehen möchte, wüßte man es nicht besser. Denn unvermittelt beginnen lärmende Gitarrenriffs, der sich aber zum dem mit überraschendem coolen Rythmus untermaltem "Boiling Piont" - Siedepunkt - vermischt. Johnsons Stimme dabei mal vor und zurück. "Shrunken Man" und "The Whisperes" sind eher die ruhigen TheThe Kreationen. Versönlich in Stile von Dusk lassen sie aber das sehr Gittarrenlastige an diesem Albeum erkennen. Erstes richtiges Highlight ist "Global Eyes", sehr fließend mit den so aktuellen Sequenzen untermalt. Während sonst löblicher Weise klassische Drums zum Einsatz kommen, die auf dem gesamten Album besonderer Aufmerksamkeit verdienen.
Hier ist die Besetztung anzumerken, für die Drums ist Earl Harvin zuständig, ein neuer Name in der schier endlosen Liste Matt Johnsons Mitmusiker. Während der Name Eric Schemmerhorn auch schon auf den letzten drei Alben zu finden war. Fast Stammbesetztung...
Das nächste Highlight ist mit "Swine Fever" wieder ein Stück in perfektem Tempo, absolut cool durch Megafon gesungen. Die Gitarrenriffs erinnern ein wenig an die erste Filter Scheibe! Es kommen aber auch mit "December Sunlight" und "Phantom Walls" Freunde von Straßenmusik, ohne Schlagzeug, pur mit Gitarre, voll auf ihre Kosten. Und "Diesel Breezer" ist eines der krassesten Kurz-Musik-Stücke, die ich seit langem gehört habe. Und bei "Saltwater" erkennt man nach dem Lärm des drangsalierten Basses an den Möven gegen Ende, daß es sich wohl um einen Surfsong handeln könnte.
Ich könnte noch so weiter schwärmen von toll gemischten Sorgs, geschickt eingesetzten Gitarren bis hin zum Benjo, und natürlich Matt Johnsons einmaligem Gesang. Ein böser Geist könnte auch meinen: Verklärung alter Zeiten. Denn wie erwähnt, zehn Jahre alt ist die Scheibe schon. Selbst das Plattenlabel gibt es nicht mehr. Nur leider ist bis auf zwei Single-Samples nichts weiter von TheThe herausgekommen!
Bis jetzt. Denn es bleibt zu hoffen, daß es nicht das Letzte von Johnson und Co. war!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Ja, "NakedSelf" klingt lange nicht so poppig wie Infected und nicht so erleuchtet wie Mind Bomb. Aber was soll die Vergleicherei? Johnson und seine (wechselnden) Bandkollegen haben sich MIT der Zeit entwickelt und bieten eine wütende, gitarrenschrammelnde Sicht auf die Welt. Und, keine Angst, es gibt auch Lieder, die sofort Dein Freund sind (The Whisperers), alte The The-Genialitäts-Gesellschaftskritik-kann-hörbar-sein(Global Eyes). Gitarren sind herrlich brutal, kristallklarer Sound, bitterböse Texte - halt The The! Kaufen! Nachts hören!
Meine Faves: DieselBreeze, SwineFever, GlobalEyes
Hilfe, ich kann nicht mit dieser SchreibWeise aufHören!

"Only the paranoid really know the score!"
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Roher Rock-Pop 21. Dezember 2003
Format:Audio CD
Als ich das erste mal "Naked Self" hörte, war mir klar, dass dieses Werk wohl kaum die anderen Werke Matt Johnson's erreicht. ABER das "Aber" kommt noch!
Denn ich hörte die CD einfach 3 mal und mir wurde klar, dass Melodien durchaus vorhanden sind und eine Eingewöhnungszeit nötig ist.
Matt Johnson ist hier in gewisser Weise "down to earth" und nicht "abgespaced" (wir mögen beides) und daher ist die (CD) Scheibe richtig "honest" und auch komisch geworden.
Weitere Eigenschaft: Bei Weitem härteste (CD) Scheibe. Es ist glaube ich, Grunge.
Nachdem ich 3 mal gehört hatte, unter Überwindung von Gruseln, denn die Stücke können beim ersten mal auch Angst machen, wurde diese (CD) Scheibe meine Lieblings Scheibe von the the (ich kenne fast alle).
Für alle Hardrocker und Grunge Fans "tasty".
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