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Naked as a Jaybird (Photobook) [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

Dian Hanson
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 263 Seiten
  • Verlag: Taschen Verlag; Auflage: 1 (28. Februar 2003)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 8526504274
  • ISBN-13: 978-8526504271
  • ASIN: 3822819565
  • Größe und/oder Gewicht: 26,2 x 21,3 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.033.580 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Frei von allen bürgerlichen Zwängen wollten sie sein, die Hippies, die Mitte der 1960er-Jahre von Kalifornien aus die Welt auf den Kopf stellten. Für viele von ihnen hieß das nicht nur Befreiung von der herrschenden miefigen Sexualmoral, die sie im "Summer of Love" einfach wegwischten, sondern auch Befreiung von Hemd und Hose: Bekleidung war die Zwangsjacke einer verklemmten Gesellschaft, und so entstand aus der sexuellen Revolution eine neue Freikörperkultur -- die Jaybirds, wie sich die Nudisten mit den "good vibrations" nannten, überschwemmten das Land.

Es entstanden nicht nur zahllose Nudisten-Camps, in denen sich die Hippies frei, wie Gott sie schuf, tummelten, sondern es spross auch eine Vielzahl an "Fachzeitschriften" aus dem Boden: Titel wie Jaybird Journal, Jaybird Safari, Amateur Jaybird, Campus Jaybird, Metropolitan Jaybird, International Jaybird, Jaybird Scene oder auch Woman's Home Jaybird verbreiteten sich rasch über ganz Amerika. Der Grund für diesen Boom an Nudisten-Zeitschriften war allerdings nicht, dass die FKK-Bewegung so viele Anhänger hinzugewonnen hätte -- nein, es war nur so, dass diese Blätter per Gerichtsbeschluss als "nicht obszön" eingestuft wurden und daher ganz offiziell etwas tun durften, was Magazinen in den USA sonst verboten war: nackte Körper von vorne zeigen. Und so war der Jaybird-Boom -- auch wenn die Macher der Hefte das stets entrüstet von sich wiesen -- im Grunde nichts anderes als ein dickes kommerzielles (und vor allem legales) Geschäft mit Pornografie.

Das Buch aus dem Taschen Verlag zeigt auf über 250 Seiten eine reiche Auswahl an Fotos aus den Jaybird-Magazinen, bunt und wild zusammencollagiert und mit Slogans der Bewegung garniert. Man kann sich einen guten Eindruck von der relativ großen Unschuld dieser Nacktfotografie machen -- denn auch wenn einem auf jeder Seite wohlgeformte Brüste, weit geöffnete Vaginen und (freilich unerigierte) Penisse entgegenstarren, erotisch ist das Ganze nicht. Die Versuche, nackte Körper irgendwie natürlich in originellen Posen zur Geltung zu bringen (etwa indem ein Playmobil-Zoo um den dicht bewachsenen Schamhügel einer Frau aufgebaut oder bei einer Modelleisenbahn ein schlaffes Glied als Schranke verwendet wird), sollen einen ungehemmten und spielerischen Umgang mit Nacktheit demonstrieren, wirken aber -- zumindest aus heutiger Sicht -- vergleichsweise lächerlich.

So hinterlässt das Buch einen zwiespältigen Eindruck, denn für den Voyeur oder Erotik-Freund unserer Tage sind die Fotos zu altbacken, um eine Gefühls- (oder eine andere) Regung hervorzurufen. Eine wirklich interessante Dokumentation ist das Buch aber auch nicht, denn abgesehen von einem zehnseitigen Einführungstext der Herausgeberin Dian Hanson (dreisprachig auf Englisch, Deutsch und Französisch) bleiben die -- sich schnell wiederholenden und daher etwas ermüdenden -- Fotos und Jaybird-Cover völlig unkommentiert. So ist dieses Buch bestenfalls etwas für Nudisten-Nostalgiker, die verträumt durch die bunten Seiten blättern, sich einen der beigefügten Aufkleber ("Join the Jaybird Nation", "Under My Clothes I'm Nothing" etc.) aufs Auto pappen und von der guten alten Zeit träumen. --Christoph Nettersheim

Synopsis

The year was 1965, the place was southern California. Public nudity was illegal and nude photography was, in the eyes of the government, pornography (unless practiced in the conservative confines of a nudist camp or tastefully displayed on the pages of a nudist magazine). A new brand of nudism, however, was on the rise among hippies and other free-spirited individuals who loved nothing more than to peel off their clothes in public and do their own thing. Jaybird magazine, a celebration of the groovy new nudism, was born out of this tumultuous climate, hovering in a gray area somewhere between the decent nudist magazines and porn. Over its eight-year life span, Jaybird (appearing under many titles, such as Jaybird Happening and Women's Home Jaybird) grew from a journal essentially showing men and women lounging about in nudist camps to a far-out, psychedelic happening of naked hippies frolicking in wacky settings - preferably showing as much pubic hair as possible. Though the tone of the magazine evolved, the philosophy stayed the same: nudity is natural and fun for all.

These days, issues of Jaybird are hard-to-find collectors' items, Technicolor testaments of a bygone era of free-love and pubic pride. But not to worry - TASCHEN has resurrected Jaybird with this highly amusing, lavishly illustrated, sweeping retrospective of the magazine that let it all hang out.


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pussy Galore! 18. September 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Naja, es war nicht ganz das was ich erwartet hatte.
Ich hatte auf mehr Originalmaterial, ausser den Fotos, aus der Zeit gehofft und hätte mich über ein spannnenderes Layout gefreut. Bei den Bildern hatte ich weniger das Gefühl, dass es hier einfach um FKK geht, sondern eher darum endlich mal seine Genitalien abdrucken zu können. Aus irgendeinem Grund bemühen sich die abgebildeten Frauen dann auch immer die Beine zu spreizen und ihre Vagina in den Vordergrund zu bringen. Noch eine Warnung: Schamhaare en masse, von rasieren war bei den Naturliebhabern noch keine Rede. Mir ist es recht, aber viele ekeln sich ja heute davor.
Gut ist auf jeden Fall, dass die abgebildeten Personen anscheinend alle mächtig Spass dabei hatten und so kommt alles sehr locker und komisch rüber, also ein willkommene Abwechslung zu den sonst fast sterilen inszenierten Bildern der heutigen Erotikfotografie.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Back into future 2. August 2005
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Die vorigen Einträge lassen darauf schliessen das es sich wahrscheinlich um jüngere Leser handelt.Klar der Geschmack entwickelt sich weiter und trotzdem bleiben einige konstante Werte die jemanden durchs Leben begleiten.Dazu gehören gewiss auch wie man sich eine Frau vorstellt.Dieses Buch zeigt sehr deutlich wie Frauen in den 60er und 70er Jahren aussahen, dabei spielt es keine Rolle ob hübsch oder nicht. Das bemängelte oft explizite spreizen der Beine ist ein Ausdruck dafür das es nun erlaubt war solche Fotos legal zu publizieren. Es hat meiner Meinung nichts dem dem vulgären zurschaustellen der weiblichen Vagina zu tun die man nun, durch die Bank, bei Magazinen bzw DVDs sieht. Da ich leider selbst nur 4 Orginal Hefte besitze kann ich kein Urteil über die Qualität der ausgesuchten Bilder treffen wünsche mir jedoch das der Taschen Verlag eine 2. Kollektion herrausbringt. Allen interessierten Lesern sei zudem noch die 6 teilige Retrospektive von Mens Magazines (Taschen) an Herz gelegt. Obwohl recht teuerein Meilenstein in erotischer Photographie. Und als Sammler kann ich sagen das es noch sehr viel alte Schätze zu heben gilt. Leider darf ich die nicht veröffentlichen da ich nicht das "Copyright" habe. Ich hoffe aber das der Verlag sich mal an diese Sachen heran wagt und mal Standardwerke von "CCC"; "Swedish Erotica"; "70s Hustler" etc herausgibt. P.S. Falls jemand sich mal von alten Magazinen Filmen oder ähnlichen Material trennen möchte möge mir die E-mail Adresse zukommen lassen.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Voll witzig! 24. Mai 2003
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Wieso soll das Buch schlecht sein, weil die Fotos altbacken sind und nichts für Voyeure??? Die Bilder sind voll witzig und amüsant. So in etwa wie die Postkarten vom Harenberg-Kalender "Pudelnackert"... Tiefschürfendes darf man da nicht erwarten. Ein Glas Rotwein, nette CD einlegen und dann mal schauen wie es in den Sixties so war - FKK-mäßig betrachtet...
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