Unumwunden zugeben: Was Vulis hier macht, ist "reine" Pornografie - in einem recht einfachen, fast anatomischen Sinn.
Das Konzept ist simpel. Man nehme 100 junge Frauen, posiere sie nacheinander auf einen Stuhl und zeige sie von ihrer "besten" Seite. Das ist die, bei der Gesicht, primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale dem Betrachter offen zugewandt sind.
Der Farben sind schwarz-weiß, der Hintergrund hell und neutral. So kann der (männliche) Blick ohne Ablenkung ganz auf den Mädchen ruhen. Wohl wird er wandern - von den Gesichtern über die Torsi, hinunter zu den magischen Dreiecken, an den Schenkeln entlang bis fast zu den Knien.
Wem solche Anschnitte gefallen, der wird hier gut bedient. Langeweile kommt keine auf. Die Modells sind weniger Hochglanzschönheiten, als vielmehr ausdrucksstarke junge Frauen. Unbekümmert, lebhaft und fröhlich lachen sie in die Kamera, jede auf ihre eigene, unnachahmliche Art. Kein schlafzimmerblickendes Pornostarlächeln lenkt ab von ihrem individuellen Ausdruck, der ihren Körper darstellt, wie er ist - natürlich, einzigartig und schön.