Dieser elfte Band der Romanreihe um Richard Bolitho von Alexander Kent ist meiner Meinung nach das bisherige Highlight.
Kapitän Richard Bolitho und sein Bootssteuerer John Allday, als Passagiere mit der Fregatte Harvester 1793 in Gibraltar angekommen, übernimmt hier den alten Zweidecker Hyperion, ein Linienschiff mit 74 Kanonen.
Während die britische Flotte vor Toulon liegt, erhält Bolitho von Admiral Lord Hood den Auftrag, die Insel Cozar im Mittelmeer zu erobern.
Beim Angriff auf Cozar findet Vizeadmiral Moresby, der das Geschwader, bestehend aus britischen und spanischen Kriegsschiffen befehligt, an Bord der Hyperion den Tod.
Nach der Eroberung von Cozar kommt Bolitho unter das Kommando von Konteradmiral Sir Edmund Pomfret, Ritter des Bath-Ordens, von dem er seinerzeit die Fregatte Phalarope übernommen hatte.
Auf Befehl von Konteradmiral Pomfret eskortiert Bolitho von Gibraltar aus Handelsschiffe mit Sträflingen an Bord nach Cozar, die hier als Arbeitskräfte benötigt werden, und lernt dabei die Braut von Pomfret, Cheney Seton kennen und lieben.
Als ein französisches Geschwader von Toulon aus durchgebrochen war, konnte Richard Bolitho in einem schweren Seegefecht seine Tapferkeit und außergewöhnlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen.
Mein Fazit: Dieses an Spannung kaum zu überbietende Buch ist auf jeden Fall für alle Freunde der Bolitho-Reihe sehr zu empfehlen.