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Nahaufnahme [Hybrid SACD]

Westernhagen Audio CD
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (99 Kundenrezensionen)

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Musik

Bild des Albums von Westernhagen

Fotos

Abbildung von Westernhagen

Biografie

Hottentottenmusik

Zunächst ein Blick auf die großen Live-Werke von Marius Müller-Westernhagen: „Keine Zeit“ und „Live“ sind berauschende Dokumente jener Mega-Partys, die Westernhagen in den in den 80ern und in den 90er-Jahren mit seinen Fans in den großen Arenen und Stadien der Republik zu feiern pflegte. Es gibt diese Platten, und es ist gut, dass es sie gibt. Aber: Ihnen ist nichts hinzuzufügen,… Lesen Sie mehr im Westernhagen-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (28. Februar 2005)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Hybrid SACD
  • Label: Hcl (Warner)
  • ASIN: B0007GAF02
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (99 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 176.591 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Versuch Dich zu erinnern
2. Alles ist möglich
3. Du entkommst mir nicht
4. Schweige still
5. Georgie
6. Eins (Long Version)
7. Willst Du tanzen
8. Gejammer
9. Mit dem Rücken zur Wand
10. Daneben
11. Ich wollte nie
12. Ignoranz
13. Liebst Du mich
14. So lange wir noch leben

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

" ... ich bin völlig eins mit mir ..." singt Marius Müller-Westernhagen in "Eins", einem der vierzehn Lieder seiner neuen CD Nahaufnahme, so gelassen, als sei er derzeit bei sich angekommen. Auch dieses Album wird wieder polarisieren, aber anders als der umstrittene Vorläufer In den Wahnsinn Westernhagen vermutlich eine völlig neue Zielgruppe erschließen. Denn statt raunzigem Motzgesang, Rolling-Stones-Riffs zu hochfahrend bis arroganten Textsplittern zeigt der kühle Deutsche viel Gefühl und Mut zu eher unverstellten, zärtlichen Zeilen. Der Aufschrei im Rocklager wird ob so viel entspannter, leiser Gefühlstänzchen groß sein, auch wenn Songs wie die Western-Moritat "Georgie", der Bluegrass "Gejammer" über eine abgestandene Beziehung ein bisserl böse und sarkastisch daherkommen - und auch mal mit knalligem Rock wie "Daneben." Denn auch "Ignoranz", der einzige politische Kommentar über Denkfaulheit klingt verhalten und reflektiert.

Schwerpunkt dieses Albums jedoch sind die Gefühle, glückliche und glücklose Beziehungen, die er sanft und romantisch beschreibt, ob nun auf "Alles ist möglich", "Schweige still", der jungenhaften Entschuldigung "Willst du tanzen", mit der er männliche Unbeholfenheit in Sachen Gefühl mit einer gewissen Selbstironie auf wenige, schöne Zeilen reduziert. Oder die verletzte männliche Eitelkeit, die zwischen Lamoyanz und Rache schwankt, wenn er meint "Du entkommst mir nicht." Die exzellente Band sorgt für eine lässige, fast traumwandlerische Ruhe, gibt den Farbtupfern zwischen Latino, Barjazz, Folk und Country viel Raum, auch Bläser und Streicher schaffen unaufdringlich Atmosphäre. Nahaufnahme ist das Statement des gereiften Pfefferminzprinz-Rock‘n‘Rollers, für Frauenherzen und für Männer, die Herz zeigen wollen. -- Ingeborg Schober

Das Label über die CD

Songs über die Liebe, über Beziehungen, glückliche oder gescheiterte, über das Leben und seine Sicht darauf -- noch nie klang Marius Müller-Westernhagen so entspannt und so ganz bei sich selbst. Auf dem neuen Album Nahaufnahme gelangen seine Qualitäten als Singer / Songwriter zu ungeahnter Blüte. In vierzehn Stücken umrundet er die Welt der Gefühle und Leidenschaften, nicht im Turbo-Gang, sondern umsichtig und mit genauem Blick für die zarteren Regungen. Mit über dreißig Jahren Karriere im Rücken und ein wenig Lebenserfahrung auf dem Buckel erscheint Westernhagen auf seinem 22. Album altmeisterlich und doch vorwärtsgewandt und experimentierfreudig. Die neuen Kompositionen klingen frisch und auf kunstvolle Weise natürlich.

Nahaufnahme - der Titel wirkt wie die Ur-Idee zu diesem Album, so gut passt er zu seinem offenen , persönlichen Charakter, doch er entstand erst, als alle Aufnahmen längst auf Band waren. Der Opener Versuch Dich zu erinnern gibt die Richtung der gesamten CD vor: eine inspirierte Band sitzt zusammen und schafft, geerdet von einer swingenden Rhythm-Section, eine einnehmende Atmosphäre mit akustischer Gitarre, Fender Rhodes Piano und den warmen Tönen eines Flügelhorns. In dem funkigen Du entkommst mir nicht droht ein Verlassener, dessen Gefühle zwischen heißen Tränen und heidnischem Zorn hin und her gerissen sind.

Das hat der schon hinter sich, der in dem Lied Eins selbstbewusst sagt: "Und willst Du mich nicht verstehn / Das ist dein und nicht mein Problem / Denn ich bin eins mit mir." Ob es ums Verzeihen geht wie in "Willst du tanzen" oder um die bange Frage "Liebst du mich" - immer wieder führt Westernhagen mit seinen Musikern den Hörer in neue Klangwelten und findet eindringliche Zeilen für die verschiedenen Aggregatszustände der Liebe. Tief bewegend sind die vom Piano begleiteten Balladen "Alles ist möglich" und "Mit dem Rücken zur Wand". Im Walzertakt wird der Versager Georgie zu Grabe gelassen und im Bluegrass-Song "Gejammer" die Bilanz einer Beziehung gezogen: "mausetot die schöne Chemie". Das Album schließt mit dem Epilog Solange wir noch leben, in dem Marius Müller-Westernhagen so etwas wie sein Credo als Künstler und Mensch formuliert. (Warner Music)


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Kundenrezensionen

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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Arrogant 23. Februar 2005
Von Udo Kaube
Format:Audio CD
Klar, dass man mit 50 nicht mehr in Lederjacke rumrennt und "Dicke" singt, aber man muss deshalb nicht automatisch einen intellektuellen Höhenflug kriegen und sich selbst für den einzigen wahren Künstler zwischen hier und Peking halten.
Nimmt man Kunze seine abgehobenen Texte aufgrund seiner literarischen Bildung gerade noch als ernst gemeint ab und wirkt Grönemeyers Betroffenheitslyrik durch seinen Gutmenschen-Bonus trotz allem irgendwie anrührend, so schrammen die verquasten neuen Songs von MMW hart an der Lächerlichkeit vorbei.
Musikalisch und vor allem gesanglich ist bei ihm wie üblich nicht viel zu holen, so dass unterm Strich nur langweilige Altherrenmucke bleibt
War diese Rezension für Sie hilfreich?
27 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Leider ein Satz mit "x" ... 20. Februar 2005
Von SansEar
Format:Audio CD
Nachdem die Single mich schon -freundlich ausgedrückt- nicht vom Hocker gerissen hat, wäre man ja nicht Fan, wenn die CD nicht trotzdem gekauft würde ... in der Hoffnung, eine Überraschung zu erleben. Was für mich leider nicht geschehen ist.

Erstmal muss gesagt werden, dass man nicht zu viele schnelle Stücke erwarten darf ... eigentlich "rocken" nur zwei, nämlich "Daneben" und "Gejammer". Dass alle anderen eher langsam sind, ist ja für sich noch kein Grund zu nörgeln. Aber gerade bei langsamen Stücken achtet man ja doch mehr auf den Text ... und da geht leider nichts. Westernhagen zitiert sich nicht zu knapp selbst, leider nur schlechter. Der Wortwitz ist vollkommen verloren gegangen, die Texte erinnern nicht zu knapp an Pur oder Matthias Reim ... Dieter Thomas Heck würde sich freuen ...

Nur mit "Georgie" deutet MMW dann doch an, dass tief in ihm doch noch etwas schwarzer Humor schlummert. Zweites 'Highlight' ist "Daneben", erinnert stark an Songs von "Affentheater" (werde aber das Gefühl nicht los, dass Marius sich dabei gedacht hat, einen 'Rocker' haben zu müssen, zwei mal Affentheater gehört hat und den Song dann hingerotzt hat). Aber das könnte wenigstens einer für die Tour werden ... alle anderen werden nämlich -denkt man an die wirklich guten MMW Songs- ziemliche Showstopper werden. Ich befürchte, der Kartenverkauf wird mit der CD nicht besser ...

Schade ist, dass einige Songs z.B. "Du entkommst mir nicht", "Eins" und "Gejammer" eigentlich ganz gut hätten werden können, wenn Marius sich etwas mehr Mühe bei Text und Performance gegeben hätte. Der Rest ist Schlager.

Zu hoffen bleibt, dass diese CD, die -da können die härtesten Fans noch so oft 5 Sterne geben- ein Reinfall wird, Marius irgendwann mal wieder auf den Boden zurück bringt und zu einer guten Platte motiviert (Aber das habe ich nach "In den Wahnsinn" auch schon gehofft ...). Er ist nämlich einer der besten und sollte es verdienen, mit Grönemeyer in einer Liga gesehen zu werden ... momentan ist er weit davon entfernt - auch wenn seine Ticketpreise doppelt so hoch sind wie die von Herbert.

In einer Zeit, in der deutesche Musik mit intelligenten Texten im Aufwind ist, würde der Nachwuchskünstler Westernhagen weder Plattenvertrag noch Auftritte bekommen ... nicht einmal in der ZDF-Serie "Girlfriends" ... aber da kann ihm ja notfalls Herr Gottschalk helfen ...

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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das ist Westernhagen? 3. März 2005
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Mit gemischten Gefühlen schaut man jeder neuen Veröffentlichung von Westernhagen entgegen. Einerseits ist er stets für Hits gut. Nur muss die prinzipiell nicht jeder mögen. Es ist vielleicht ein wenig so, wie es Quentin Tarantino in seinem Film «Pulp Fiction» ausdrückte: Entweder man ist Elvis-Mann oder «Beatles»-Mann. In diesem konkreten Fall muss es lauten: Entweder man ist Westernhagen-Fan oder Grönemeyer-Fan. Viel dazwischen gibt es nicht. Oder vielleicht doch? Westernhagen hat uns jedenfalls dieser Tage sein neuestes Werk Nahaufnahme beschert, das so gar nicht nach ihm klingt.

Denn gleich das erste, sieben Minuten lange Stück (gefühlte Minuten: maximal vier) Versuch Dich zu erinnern ist von einem dermaßen legeren Rhythmus unterlegt, dass der Glaube, es handele sich hierbei um Marius Müller-W., in seinen Grundfesten erschüttert wird. Aber freilich nur bis zum nächsten Song Alles ist möglich , an dem altbekannte Klavier- und Gesangstöne zum Vorschein treten, samt dieser pathetischen Klänge, für die der Songschreiber geliebt - und gehasst wird. Auch das vergeht schnell, und es kommt Du entkommst mir nicht hervor, ein Song, der teils eng an «It's Probably Me» von Eric Clapton angelegt ist. Es sei Westernhagen erlaubt, schließlich scheint er sich auch endlich von der Rivalität mit Grönemeyer emanzipieren zu wollen.
Überhaupt scheint der Sänger die Americana-Schiene entdeckt zu haben. Auf Gejammer , beispielsweise, spielen Banjo und Fidel zum Grundrock, während sich Westernhagen beschwingt über die soeben verflossene Beziehung auslässt. Aber gerade dadurch gefällt er, genau so, wenn er die ruhigen Lounge-Klänge auf Schweige still zum Leben erweckt; hier harmonieren Glockenspiel, Saxofon, Hammond-Orgel, Percussion und ein sanft gespielter Bass, ganz ohne die Rührseligkeit, die seine Songs sonst gerne durchzieht. Das heißt allerdings im Umkehrschluss auch nicht, dass er ganz ohne kann: Das an deutsche Seefahrer-Lieder angelehnte Georgie erinnert an vergangene Platten , wie auch die anderen in regelmäßigen Abständen folgenden ruhigen Songs. Sie bieten oftmals nur Westernhagens Gesang, seine Klavierkünste und seine Alltags-Philosophie.

Und doch kriegt der Künstler auf Nahaufnahme stets die Kurve, er wirkt nicht peinlich und versucht auch nicht verkrampft, seine Hörer peinlich zu berühren. Einmal, nur einmal, bittet er auf Willst Du tanzen sein Gegenüber um Verzeihung, ja, er kniet gar vor ihm nieder, um alles wieder besser zu machen. Dabei hat er das ob des gelungenen Albums gar nicht nötig, auch wenn sich der Hörer manches Mal wünscht, dass Westernhagen seine anfänglich offenbarte Experimentierlust noch stärker ausleben würde.

Immerhin ist er berechenbar: Nach dem ruhigen Song folgt das bereits erwähnte flotte Gejammer , Mit am besten ist er gewiss, wenn er unbekümmert und frei von der Leber singt. Daneben ist eines dieser Rock-Songs, die gute Laune verbreiten. Doch auch wenn nicht alle Songs auf Nahaufnahme dergestalt gestrickt sind, kann doch festgehalten werden, dass sich Marius Müller-Westernhagen mit seiner CD neue Freunde machen wird. Ich wollte nie heiß das elfte Lied auf der Scheibe, und man ist geneigt zu vervollständigen «schlechte Alben produzieren».
Tat er aber. Heuer geht Westernhagen manches Mal ein Risiko ein, weil er vieles spielt, was man so von ihm gar nicht gewohnt ist. Das ist gut so. Und manchmal schreibt er sogar richtig gute Stücke.

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Ruhiger, entspannter und als SACD mit sehr gutem Klang
Nahaufnahme Hybrid SACD - Multichannel
Westernhagen ruhiger wie sonst, aber meiner Meinung nach eingängigere Stücke wie auf dem Vorgängeralbum "In den... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von M. Müller veröffentlicht
Genial...wir entwickeln uns weiter
Marius,
mit Ihm bin ich als auch viele andere groß geworden....und auch älter..oder nur reifer? Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Majo veröffentlicht
Frei und schön
Ich habe 2005 im Laden in die Platte reingehört, sie riss mich nach der wunderbaren "In den Wahnsinn" nicht vom Hocker. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Oktober 2009 von Grotewohl
Gereift? Eher verwelkt...
Herr Westernhagen polarisiert. Mal wieder. Ich selbst - mit seiner Musik groß geworden und durch den nebulösen Fan-Blick etwas voreingenommen - fühle mich meist... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Mai 2009 von Niesfisch
Westerhagen mal anders - aber in BESTER Audio Qualität!!
Die Platte "Nahaufnahme" von Westerhagen mag vielen Leuten nicht gefallen, dass aber auch nur weil sie die Rockigen Songs von Westernhagen aus den "guten alten tagen" so... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. April 2009 von Lord Senfgurke
Gejammer
So heißt ein Titel von "Nahaufnahme". Und er trifft den Grundtenor dieses Albums. Dabei fängt es gar nicht so schlecht an . Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Mai 2007 von Tilo Gorek
Ein Jahr danach...
Was er auch tut, er wird liebend gern kritisiert. Kein deutscher Musiker wird von Medien und Kritikern derart in der Luft zerissen wie Marius Müller-Westernhagen. Lesen Sie weiter...
Am 21. Februar 2006 veröffentlicht
Höhepunkt Live! Besser als man glaubt!!!!!!!!
Das ist meine erste Rezension die ich schreibe, und es mußte unbedingt sein!
Als ich diese CD als großer Westernhagen Fan das erste mal höhrte,war ich anfangs... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. November 2005 von Andre Monsees
anders
Zunächst mag man enttäuscht von der CD sein.
Sie hat wenig vom "alten" Westernhagen.
Keine rockigen hingerotzten Songs. Lesen Sie weiter...
Am 8. November 2005 veröffentlicht
Der Marius, der is' eben nich' mehr so rotzfrech :-)
Bis auf die Lieder "Georgie" und "Gejammer" ein wunderbares Album. Westernhagen mal anders.
Am 22. Juli 2005 veröffentlicht
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