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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
51 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Läßt tief in einen selbst blicken,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Nah und doch so fern: Beziehungsangst und ihre Folgen (Taschenbuch)
Wer das Gefühl hat, immer wieder die gleichen - schlechten - Erfahrungen in Beziehungen zu machen, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Die Autoren gehen, grob zusammengefaßt, von der These aus, daß jeder Mensch mehr oder weniger starke Bindungsangst hat, welche die Suche nach Liebe schwierig macht. Dies führt dazu, daß sie vor Nähe ausweichen, entweder durch aktives Verhalten (Beziehung beenden, auf starke Distanz gehen) oder durch passives Verhalten (sich jemanden aussuchen, der von selbst aktiv auf Distanz geht). Was dieses Buch meiner Meinung nach so stark macht, ist die Tatsache, daß man viel an und in sich selbst entdeckt, das einem Beziehungen erschwert. Ich habe angefangen, in meinen - glücklichen wie unglücklichen - Lieben und Liebschaften Muster zu entdecken und sie in Zukunft hoffentlich zu vermeiden. Die Autoren erreichen dies zum einen durch die vielen Beispiele, die sich durch den Text ziehen. Viele sind ziemlich krass, aber hat nicht Freud gesagt, daß die "Krankheit" sich von der "Normalität" nur durch die Quantität, also die Stärke, unterscheidet? Krassheit kann augenöffnend sein. Zum anderen enthält das Buch einige Kapitel mit Fragen, mit deren Hilfe man ein recht gutes Gefühl dafür bekommt, wo bei einem selbst die Bindungsprobleme und -ängste liegen. Alles in allem: ein gutes Buch. Ich nehme es regelmäßig in die Hand, wenn ich das Gefühl habe, daß mit meinen Beziehungen etwas nicht stimmt.
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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Zur Selbstdiagnose gut,
Von
Rezension bezieht sich auf: Nah und doch so fern: Beziehungsangst und ihre Folgen (Taschenbuch)
Wie schon in anderen Rezensionen beschrieben, wird in diesem Buch hauptsächlich aufgezeigt, wie sich aktive und passive Beziehungsangst äußert (aktiv=der, der die Beziehung durch sein Verhalten, Distanz usw. sabotiert, passiv=der Partner, der dies erduldet). Es gibt viele Fallbeispiele und eine Liste mit Punkten, an der man bei sich selbst die Verhaltensmuster erarbeiten kann.Zur Selbstdiagnose ist dieses Buch geeignet. Jedoch blieben die erhofften Möglichkeiten, wie die Angst zu bewältigen sei, vollkommen aus. Es gibt nur eine Reihe von Tips, wie man sich als aktiver Flüchtling seinem Partner trotzdem nicht gegenüber verhalten soll. Das ist für mich kaum umsetzbar, weil sich bei mir im Moment der Angst generell Widerwillen gegenüber dem Partner breitmacht, so dass ich dann nicht mehr auf ihn zugehen kann, geschweige denn weiter intim sein kann. Für die Partner, die die Beziehungsangst erdulden, wird generell geraten, sich zu trennen, da der andere sich in der Regel nicht ändern kann. Das finde ich sehr traurig, denn das hieße für mich als zur Zeit aktiven Beziehungsflüchtling, dass ich mein ganzes Leben lang nie eine Beziehung führen kann, ohne davon zu laufen. Das kann eigentlich nicht sein. Daher werde ich noch weitere Literatur und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen in der Hoffnung, dass es doch einen Weg aus der Angst gibt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
60 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Muss für jede/n Beziehungsangst-Geschädigte/n,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Nah und doch so fern: Beziehungsangst und ihre Folgen (Taschenbuch)
Beziehungsangst - kaum einer, der sich auf eine Partnerschaft mit einem Beziehungsangst-Geplagten einlässt, erkennt die eindeutigen Symptome und rechnet mit den verheerenden Folgen. Erst wenn der quälende Versuch, eine Beziehung zu einem "Beziehungs-Phobiker" aufzubauen, schließlich gescheitert ist, weil der Partner aus nackter Angst aus einer tiefen Beziehung ausgebrochen ist, steht der Verlassene da: Er ist auf der Suche nach eigenen Fehlern. Er versucht verzweifelt zu verstehen, warum der andere die Beziehung mutwillig zerstört hat, warum bei dem anderen - nach ständigem Hin und Her - die panische Angst vor Nähe letztendlich größer war als die Liebe. Sokol und Carter erklären, was passiert ist - und warum es passieren musste. Sie machen klar, dass Selbstvorwürfe nicht angebracht sind und weisen Wege auf, wie der Verlassene mit dem Erlebten abschließen kann. Die vielen Praxis-Beispiele belegen nicht nur die Thesen der Autoren, sie geben dem Leser, der in den Beispielen immer und immer wieder seine eigene Beziehung wiederfindet, auch das tröstende Gefühl: Du bist nicht der einzige, dem so etwas passiert ist. Und Du bist auch nicht der einzige, der so mit dem Phänomen umgegangen ist. Die Beschreibung des Phänomens "Beziehungsangst" hilft übrigens nicht nur beim Verarbeiten einer gescheiterten beziehungsphobischen Partnerschaft. Die Fallbeispiele und Analysen helfen auch, derartige Krisenpartnerschaften künftig frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls zu vermeiden. Kurzum: Eine echte Hilfe. Zum immer wieder lesen - vor allem, wenn "Rückfall-Gefahr" droht.
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