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Nadja
 
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Nadja

Suzy Amis , Galaxy Craze , Michael Almereyda    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Suzy Amis, Galaxy Craze, Martin Donovan
  • Regisseur(e): Michael Almereyda
  • Komponist: Simon Fisher-Turner
  • Format: Dolby, HiFi Sound, Letterboxed, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 15. September 2008
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 89 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00197M7NG
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 64.011 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Michael Almereyda auf dem Regiestuhl und David Lynch als Produzent, diese Mischung hat es in sich! "Nadja" ist kein gewöhnlicher Vampirfilm. Die in Schwarzweiß gehaltene Produktion vereint eine Spielweise, die auf jegliche Emotionen verzichtet, mit hoch stilisiertem Bildmaterial und einem äußerst gruseligen, sphärenartigen Soundteppich. Das hierbei entstehende Horrordrama, das in seinen steifen Dialogen durchaus eine Menge schwarzen Humor beinhaltet, hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Man kann sich sicher sein, dass die Produktion die Zeit überdauern wird und zumindest von Freunden des Vampir-Genres aber auch von Liebhabern des Lynch-Styles auch in Zukunft Achtung erhalten wird. Fazit: Vampir-Kunst-Film

Moviemans Kommentar zur DVD: Die bewusst schroff angelegten Schwarzweißbilder weisen Rauschen und harte Kontraste auf. Als stilistisches Mittel wurde außerdem eine Spielzeugkamera eingesetzt, welche die Bilder grob verpixelt. Auch akustisch steht das Düstere im Vordergrund. Subtile Effekte und Musik mischen sich mit klaren Sprachsignalen. Leider mangelt es, bis auf den Trailer zum Film an Extras.

Bild: Der in Schwarzweiß gehaltene Film spielt geschickt mit Licht und Schatten und ist optisch überhaupt sehr experimentell angelegt. Zum Beispiel wurden einige Einstellungen mit einer Fisher Price Pixelvision-Spielzeugkamera gedreht (z.B. bei 00:03:48). Hier sieht man praktisch nur grobe Klötzchen. Aber auch so bleiben Rauschen und Grieseln nicht aus. Was altersbedingte Qualitätsabschläge und was bewusst angelegte stilistische Merkmale sind, kann man sich dennoch recht gut denken. Das Rauschen und die Kratzer stören bei der generellen Grobkörnigkeit dennoch kaum, zumal sich eine breite Kontrastpalette zeigt und auch in dunklen Szenen noch viele Schwarzfacetten zu erkennen sind. Auch die Schärfe fällt mehr als nur solide aus (Mamorschale, 00:09:50 oder Hautstruktur auf Stirn, 00:10:05).

Ton: Der Film ist von düsterer Musik und gruseligen Effekten durchdrungen. Diese gestalten sich aber eher subtil als aufgesetzt und auf Schock setzend. Umso eingängiger fallen sie aus, vor allem, da sie sich aus der Front fließend in den Raum schieben, man könnte fast sagen, auf den Zuschauer zukriechen. Sprachlich geben sich beide Fassungen klar konturiert, wobei das Original in Englisch etwas mehr Gesamtrauschen aufweist und lauter wirkt. Im Hintergrund ist ausreichend Platz für Atmo und sphärische, dunkle Klänge.

Extras: Die Extras bleiben mit dem Trailer zum Film (1:29 Min.) und einigen Programmtipps recht dürftig. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Universum Film Nadja, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 13.09.08

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NADJA - Der Film 5. Februar 2011
Von Daniela
Abgesehen von den sehr guten Schauspielern, war dieser B-Movie für mich ein echter Hochgenuß und das Beste, was mir bisher geschehen war.
Ich empfand *Nadja* als echter Vampyr-Film-Kenner als sehr erfrischend und er hatte echt Stil ohne absurd zu werden.Der Film hatte sogar echten Tiefgang und es ging richtig in die Mystik hinein - vorausgesetzt, dass ein Film einem selber auch geistig anregt und man selber Bezug zur Mystik hat.Stilistisch ist dieser Film sehr einfach gehalten und in schwarz-weiß und lehnt sich damit,im Gegensatz zur Story, an das reale Leben an. Dieser Film baut also, äußerlich wie innerlich, sehr viele Kontroverse auf,die erlöst werden wollen.
Ich persönlich würde diesen Film als *Frauenfilm* bezeichnen, weil die ganze Geschichte des Filmes eher subtil gehandelt wird und nicht so viele blutige Brutalszenen zeigt, wie man das so normalerweise aus Kino- oder Vampyr-Filmen gewohnt ist.
Natürlich sind Jane Fonda und Peter Fonda sehr skuril in ihren Hauptrollen.Ich würde den Film als eher ernsthaft bezeichnen.Der Film ist nicht hollywoodreif eingespielt worden,noch folgt er einer bestimmten starken Spannungskurve.Der Film läuft eher eingängig und man muss schon die Nuancen unterscheiden können.Der Film ist eher für tiefgründige Charaktere gedacht.
Neben Nadja als Hauptfigur,empfand ich Renfield als am meißten ausdruckstarkste Figur des Filmes.Ein Mysterium für sich.....ich denke,man braucht wirklich viel Hintergrundwissen um den Film in seiner ganzen Fülle zu verstehen und genießen zu können.
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Was hätte man mit dieser Besetzung alles machen können?! Und wer Elina Löwensohn aus dem Vampirfilm 'Die Weisheit der Krokodile' kennt, und den Namen David Lynch liest, hat hohe Erwartungen... So wie ich sie hatte... !

Und der Name David Lynch steht ja nicht gerade für schlechte Qualität. Aber dieser Film hinterlässt einen faden Geschmack, als ob sich David Lanch gesagt hat: 'Ein Vampirfilm fehlt noch in meiner Schaffenssammlung, also drehe ich mal schnell einen - alte Story mit leicht abgewandeltem aber schlechtem Script und mit billigen Effekten, lasse die Hauptakteure wirres Zeug vor sich hin labern, suche mir eine völlig runtergekommene Szenerie, packe ein paar verklausulierte und hirnrissige Szenen, Handlungssprünge und -risse hinein und damit ich das dann noch als künstlerisch-intellektuell verkaufen kann mache ich das ganze noch in schwarz-weiß - passt schon!' Und wenn etwas nicht klappt, dann kann man imer noch darüber reden, was der geniale Regisseur wohl damit gemeint hat.... Na, wenigsten die Filmusik reisst manche Szene raus, hilft unterm Strich aber auch nicht weiter.

Dabei war die Idee gar nicht schlecht: Draculas schöne Tochter im New York der 90er Jahre verliebt sich in Lucy, eine verheiratete junge Frau ... Leider hat David Lynch es hier nicht geschafft, aus den 'Rohstoffen' einen guten Film zu machen. Und das erotische Abenteuer zwischen der Vampirin Nadja und Lucy ist so dürftig gestrickt und ist gerade mal eine Einstellung lang. Dabei wird im Covertext der irrtümliche Eindruck vermittelt, dass dies das zentrale Thema des Films wäre. Aber nichts entwickelt sich, alles ist plötzlich und unerklärlich einfach auf einmal da. Warum das alles so passiert, wie es passiert, bleibt ein Rätsel und man sitzt stirnrunzelnd vor dem Bildschirm und wundert sich über weitgehend sinnlose Dialoge, die ins Nichts führen, ebenso wie über wirre Bilder mit billigen Dunst-und-Nebel-Effekten (da waren die alten Edgar Wallace Krimis besser und gruseliger). Dazu kommt, dass der Film den klassischen Handlungsstrang des Dracula-Romans teilweise adaptiert und den Vater teilweise einfach durch die Tochter ersetzt (Sie flieht, wie im Roman ihr Vater, vor Van Helsing zurück in sein Schloss nach Transilvanien wo sie von diesem gepfählt wird). Auch andere Parallelen zum klassischen Roman kommen vor, wie z.B. die Namensähnlichkeiten (z.B. die sich transformierende Lucy, die Nadja zusammen mit Van Helsing und ihrem Mann nach Transilvanien verfolgt oder Nadjas Diener Renfield, von dem unsäglich miserabel gespielten Van Helsing ganz zu schweigen...).

Und vielleicht kann mir mal einer erklären, was das Kleinkind soll, das in einer 2-Sekunden-Szene im Wald in Transilvanien unbeholfen durch den Nebel stolpert und eine Micky-Mouse-Kappe (mit den großen Ohren???!!!) trägt, ohne dass sich das auf irgendeine Handlung des Films bezieht???

Dieser Film ist von der morbiden Stimmung auf der gleichen Wellenlänge wie der schwarz-weiße Vampirfilm 'The Addiction', ist aber im Gegensatz zu diesem so ziemlich sinnlos inszeniert und völlig unspannend. Ich habe mich ehrlich nach dem Ende gesehnt und werde den Film zwar in meine Filmsammlung aufnehmen, allerdings als Staubfänger, denn dort wird er Jahrelang unberührt stehen.
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