Kurzbeschreibung
Der Roman "Nackte Väter" erzählt die eindringliche Geschichte der Liebe einer Tochter zu ihrem Vater und eine eigenwillige nüchtern-innige Huldigung an den Über-Vater ihrer Kindheit, der nun - an Alzheimer erkrankt - geistig verwirrt dem Tod entgegengeht.
Klappentext
"Eine Erzählerin, die in der Mitte des Lebens steht, begibt sich an die Ränder des Bewusstseins, widmet sich den ersten und den letzten Tagen, dem Trost-Brotkrumen in der Kinderschürze und dem Anblick eines Sterbenskranken. Auf diese Weise aktiviert die Autorin beim Leser verschüttete Erinnerungen - vor allem daran, dass sich im Kleinen, fast Vergessenen der Kern des Daseins verbergen kann."
Der Spiegel
Der Spiegel
"Bilder vom eigenen Werden und vom Vergehen des anderen, die Margit Schreiner zu einem anrührenden Requiem zusammengefasst hat."
Neue Zürcher Zeitung
"Die Atmosphäre bei Lichteinfall durch Ritzen von Blendläden oder Empfindungen wie Angst, Sorgen, Hilflosigkeit kennt jeder. Natürlich, nicht jeder wird das so genau aufschreiben können, dass es einem nahe geht und schmerzt und einem bisweilen mächtig zum Heulen ist. Margit Schreiner kann das."
Die Weltwoche
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Über den Autor
Margit Schreiner, geboren 1953 in Linz, studierte Germanistik und Psychologie in Salzburg und ging 1977 für drei Jahre nach Japan. Als freie Schriftstellerin lebte sie danach zunächst in Salzburg und Paris, später in Berlin und Italien heute wieder in Linz. Für ihr bisheriges Werk wurde sie u. a. mit dem Theodor-Körner-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erhielt sie den Österreichischen Würdigungspreis für Literatur 2009.