Ein bewegender und anrührender Film. Nicht umsonst Standartwerk im Deutschunterricht an den allgemeinen polytechnischen Oberschulen in der DDR. "Nackt unter Wölfen" beleuchtet auf anschauliche und vor allem nachvollziehbare Weise das düstere Kapital Konzentrationslager, wie bislang kein zweiter Film zu diesem Thema, da er durch das großartige Spiel aller(!) Protagonisten ein, soweit möglich, nachvollziehbares Bild über die damaligen Geschehnisse gibt. Der Romanautor Apitz (schrieb das Drebuch gemeinsam mit F.Beyer) war von 1937 bis 1945 in Buchenwald inhaftiert. Erwin Geschonneck als "Lagerältester" greift auf eigene Erfahrungen als Häftling in der NS-Zeit zurück. Authentischer geht es nicht mehr. Das versteckte kleine Kind gab es tatsächlich. Es überlebte und wurde befreit.