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Nackt [VHS]
 
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Nackt [VHS]

Heike Makatsch , Benno Fürmann    Freigegeben ab 16 Jahren   Videokassette
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Darsteller: Heike Makatsch, Benno Fürmann, Alexandra Maria Lara
  • Format: PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Ufa Video
  • Erscheinungstermin: 21. Juli 2003
  • Spieldauer: 97 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00009KWFC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.542 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Autorin und Filmemacherin Doris Dörrie hat eine Vorliebe für ganz einfache und dabei ungeheuer bedeutungsschwangere Titel. So folgt auf Männer, Paradies, Geld, Keiner liebt mich und Bin ich schön nun Nackt. Und wie schon bei ihren früheren Filmen hat dieses eine Wort, das man in Gedanken sofort mit einem Ausrufezeichen versieht, auch hier neben seiner konkreten mindestens noch eine metaphorische und eine philosophische Bedeutung. Doris Dörrie will uns ihre Figuren, drei Paare, deren Beziehungen sich in unterschiedlichen Stadien der Auflösung befinden, nackt, also all ihrer Masken und Schutzmechanismen beraubt, zeigen. Zugleich zielt der Titel aber auch auf den nackten Materialismus unserer Zeit und unserer Gesellschaft ab, auf die Kälte und die spirituelle Leere, die das Leben der Menschen immer weiter aushöhlen.

Früher einmal waren Emilia (Heike Makatsch) und Felix (Benno Fürmann), Charlotte (Nina Hoss) und Dylan (Mehmet Kurtulus), Annette (Alexandra Maria Lara) und Boris (Jürgen Vogel) nicht nur die besten Freunde, sie waren auch glücklich. Davon ist nun kaum mehr etwas zu spüren. Dylan und Charlotte sind an der Börse zu Geld gekommen. Doch die materielle Sicherheit hat sie nicht näher zusammengebracht, sie haben sich vielmehr voneinander entfremdet. Zudem steht das Geld wie eine unüberwindliche Mauer zwischen ihnen und ihren nicht so erfolgreichen Freunden.

Emilia und Felix haben sich schon vor einiger Zeit getrennt, aber ihnen fehlt die Kraft, einen endgültigen Schlussstrich unter ihre Vergangenheit zu ziehen. Nur Annette und Boris haben sich noch etwas von der Unbeschwertheit bewahrt, die sie einst alle glücklich und zufrieden sein ließ. Allerdings brodelt es auch bei ihnen unter der Oberfläche, und so ist ihre Zukunft fast genauso ungewiss wie die der anderen beiden Paare. Als sich alle sechs zu einem Abendessen in Charlottes und Dylans neuem Designerhaus treffen, brechen all die Konflikte auf, die nun schon seit Jahren zwischen ihnen schwelen.

Hatte sich Doris Dörrie bei ihrem vorherigen Film Erleuchtung garantiert noch ganz von der Freiheit leiten lassen, die ein Filmemacher durch die Arbeit mit einer digitalen Videokamera gewinnt, wird Nackt von einer überaus radikalen ästhetischen Strenge bestimmt, die man so aus ihrem Werk gar nicht kannte. Jede Einstellung ist bis ins letzte Detail durchkomponiert, jedes noch so kleine Requisit hat seine Bedeutung, jede Szene und jede Figur hat ihre Farben, die mit ihren speziellen Konnotationen das Alltägliche ins Allgemeine überführen soll, und jeder Satz, den die sechs von sich geben, wirkt, als wäre er zuvor von Doris Dörrie in Stein gemeißelt worden. Dieser rigide Stil, der wohl zum Teil auch aus der Vorlage, Dörries eigenem Theaterstück Happy, resultiert, hat zwar in Momenten seinen Reiz, vor allem wenn Frank Griebes Kamera die Räume in Spiegel zu verwandeln scheint, die das Innerste der Figuren entblößen, doch letztlich erstickt er die Figuren und den Film.

Noch nie haben Heike Makatsch, Benno Fürmann, Nina Hoss und Mehmet Kurtulus in einem Film so leblos gewirkt wie hier. Nicht nur ihre Figuren erscheinen einem als Zombies, denen die Schein- und Warenwelt der New Economy die Seele geraubt hat. Nur Alexandra Maria Lara und Jürgen Vogel gelingt es gelegentlich, aus Doris Dörries viel zu starrem Konzept auszubrechen. Sie haben sich eine gewisse Distanz zu ihren Dialogen bewahrt, und so ahnt man, dass hier zwei wirkliche Menschen sprechen, die keine Sprache für ihre tiefsten Ängste und Empfindungen haben, die sich also in Plattitüden und Kalendersprüche flüchten, weil das immer noch besser ist, als ganz zu schweigen. --Sascha Westphal

Video Jakob Kurzinhalt

"In ihren Beziehungen irgendwo zwischen Herzklopfen, Entfremdung und Trennung, treffen sich drei befreundete Paare. Als Test für die erreichte Nähe entschließt man sich zu einem Experiment. Nackt und mit verbundenen Augen soll der Partner mit den Händen erkannt werden. Doch die Liebesprobe führt zu ernüchternden Ergebnissen."

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Liebesphilosophie 30. Juli 2003
Format:DVD
Nackt ist eine nicht ganz geglückte Umsetzung einer süffisanten Buch-Idee, ein bißchen nacktes Fleisch (wie der Titel ja bereits verspricht), ein bißchen Begrapschen - klingt nach nem gemütlichen Videoabend... erwartet man das, sitzt man wärend des Abspanns sicherlich ein bißchen enttäuscht vorm TV.

Vielmehr ist Nackt der Versuch die Liebe, deren Ups and Downs, und die Vielschichtigkeit wenigstens ansatzweise zu deuten.
Eher untypisch für einen Film mit solch einem Titel wird das Thema Liebe bemerkenswert intelligent hinterfragt und wirft für den Seher selbst auch einige neue Gedanken übers Zwischenmenschliche auf - bei wievielen deutschen 'Komödien' hat man das schon?

Trotzdem gibt's von meiner Seite nur 4 Sterne, da mir das Schauspielerische Stellenweise doch zu laienhaft, der Text zu 'aufgesagt' schien.

Alles in Allem, ein netter Film, den man sich alleine oder in verliebter Zweisamkeit auch gerne ein 2. oder 3. mal anschaut.

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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Ich hatte mir von dem Film viel erhofft und wurde bitter enttäuscht. Statt tiefe Einblicke in die Dynamik von Partnerschaften gibt es eine Handvoll Klischees, Dialoge, die schreien 'Männer und Frauen verstehen einander nicht, weil Männer zu doof sind, die den Frauen eigene Lyrik zu verstehen!', und Szenen, die zumindest ich trotz gutmütigster Reindeuterei nicht wirklich verstehen kann.

Am meisten ärgert mich das Ende, das keines ist, sondern einfach ein Cut durch sämtliche Handlungsstränge.

Dann hatte ich den Plan, das Buch dazu zu lesen, in der Hoffnung, dass der Tiefsinn erst beim Umarbeiten in ein Drehbuch flöten gegangen ist. Doch siehe: Dieser Film ist alles an Tiefgang, was man in Sachen 'Nackt' von Frau Dörrie zu hören bekommen wird, denn Dörries Urwerk ist das Drehbuch.

Schade. Die Geschichte hätte wirklich Potential gehabt.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sprüche 27. Juni 2006
Format:DVD
Ich habe den Film gestern - mehr durch Zufall - im TV gesehen, und war von Anfang an "dabei". Kammerspiel, Lehrstück, Bonbon-Farben - alles richtig: und dann kommen die Schauspieler(innen) mit ihren Sprüchen. Ja: Sprüchen; es sind die bekannten, x-mal gehörten Sentenzen, "Weisheiten" etc.; aber in ihrer kunstvollen Aneinanderreihung entsteht sozusagen neues Leben. Und das wäre ja wohl, wenn überhaupt etwas, das "Thema" dieses Films. Nur daß er, wie die Bühnenvorlage, besser weiterhin "Happy" geheißen hätte...
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Die neuesten Kundenrezensionen
toll, toll, toll!
Dieser Film ist einfach unglaublich schön und berührend.
Die Charaktere sind zwar jeder auf seine Weise etwas schräg und flippen teilweise aus aber die Dialoge... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von pepperanne veröffentlicht
Tolle Dialoge, merkwürdige Stilmittel...
Als ich "Nackt" zum ersten Mal sah, fand ich ihn wirklich langweilig. Ich hatte viel mehr erwartet und hakte den Film für mich ab... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Steffi veröffentlicht
Bleibt leider weit hinter den Möglichkeiten zurück...
Heike Makatsch, Benno Fürmann, Alexandra Maria Lara, Jürgen Vogel und Nina Hoss - allesamt unbestrittene Aushängeschilder des deutschen Films - noch dazu unter der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. März 2009 von Stephan Seither
Kunst kommt von Können, käme es von Wollen, hiesse es Wunst...
Leider wieder eines der zahllosen gequälten Machwerke, das sympthomatisch für die deutsche Film-Szene der letzten Jahrzehnte ist und bei denen ich an die Worte erinnert... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. März 2009 von Peter Panter
Ein Streifen mit Charakter
Wer hier Ferkeleien erwartet, wird enttäuscht. Vielmehr gehts in dem Streifen um das Sein in einer Beziehung. "Wer bin ich ohne Dich? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2008 von Denny Hohmann
Schwach
Nach 10 Minuten sag ich keinen Grund mehr weiter zu gucken
Traurig wo es doch auch Deutsche Filme gibt die Spitze sind
Veröffentlicht am 12. März 2008 von teddy
die totale Enttäuschung
Ich habe den Film damals im Kino gesehen. Und reingegangen sind wir da vor allem, weil sich die Inhaltsangabe echt interessant angehört hat. Tja - dann fing es an. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. November 2007 von Thomas Lellek
Klischeegewitter
Sicher einer der 3 schlimmsten Filme, die ich je gesehen habe. Wäre ich nicht mit meiner Freundin dagewesen, hätte ich sicher das Kino verlassen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2006 von Shiraz
genial
typisch doris dörrie, viel sinn, tolle darsteller, perfekte rollenzuteilung, mitreißend, trifft genau ins schwarze, berührt und geht einem nach.
Veröffentlicht am 20. August 2006 von Carina Lorenz
Genial!
..anders als die meisten Rezensenten, die diesen Film beurteilt haben, finde ich dieses humorvolle und tabulos authentische Kammerspiel einfach nur großartig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juni 2006 von Laurine
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