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Nachtzug nach Lissabon
 
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Nachtzug nach Lissabon [Hörbuch-Download]

von Pascal Mercier (Autor), Walter Kreye (Erzähler)
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (353 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 7 Stunden und 50 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: HörbucHHamburg HHV GmbH
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 19. März 2008
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B002TVU8DC
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (353 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Raimund Gregorius, alternder Lateinlehrer, entdeckt in einem Antiquariat das Buch des Portugiesen Amadeu de Prado, dessen Betrachtungen über menschliche Erfahrungen, über Einsamkeit, Endlichkeit und Tod, Freundschaft, Liebe und Loyalität ihn nicht mehr loslassen und am Abend setzt er sich in den Nachtzug nach Lissabon. Er möchte herausfinden, wer dieser Amadeu de Prado war. Es beginnt eine rastlose Suche kreuz und quer durch Lissabon, die Suche nach einem anderen Leben, nach einem ungewöhnlichen Arzt und Poeten, der gegen die Diktatur Salazars gekämpft hat.
(c) + (p) 2008 HörbucHHamburg HHV GmbH

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
69 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Was soll ich nach 57 vorhergehenden Rezensionen noch schreiben? Vermutlich ist schon alles gesagt und dennoch:

Ich habe noch nie ein Buch gelesen, das mich so sehr berührt und gefesselt hat. Die "Wachheit" die Gregorius beim Lesen der Aufzeichnungen Prados erfährt...phasenweise erlebte ich sie ebenfalls. Mögen Profi-Philosophen die Gedanken trivial finden, Autoren-Experten den Handlungsstrang zu konstruiert oder zu zufällig, für mich war das Buch eine einzigartige Erfahrung und eine Fahrkarte ins eigene Ich, auf eine bisher nie dagewesene Art.

Habe die Reisewege von "Mundus" in Google Earth nachvollzogen und so Lissabon (dank der in diesem Gebiet relativ hochaufgelösten Karten) wieder entdeckt.

Philosophie in einen Detektivroman verpackt, das gut verständlich und in schöner, gebildeter Sprache...eine herausfordernde Lektüre.

Ein -wie kaum ein anderes- faszinierendes Buch, das nachwirkt und sicher von mir noch mehrmals gelesen wird.

Definitiv unter meinen "TopTen" neben "Der Plan von der Abschaffung des Dunkels" von P.Hoeg oder "Schatten des Windes" von C.Ruis Zafon (mit dem es übrigens kaum etwas gemein hat. Wer hat diesen Vergleich bloß bemüht?)

Bitte unbedingt lesen !
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine Geschichte für Träumer 31. Dezember 2006
Format:Taschenbuch
Ein Mensch bricht ohne jegliche Vorwarnung plötzlich aus seinem gewohnten Leben aus, lässt alles stehen und liegen und begibt sich auf eine völlig ungewisse Reise nach Lissabon, um dort mehr über das Leben eines mysteriösen Autors zu erfahren. Als Auslöser muss eine zufällige, morgendliche Begegnung mit einer Portugiesin auf einer Brücke herhalten. Ob das nicht ein wenig zu weit hergeholt ist?

Was danach folgt, ist jedoch eine sehr anrührende Geschichte, die bis in die Zeit des Salazar-Regimes zurückführt. Über den besagten Autor des geheimnisvollen Buches erfährt man, dass er nicht zu den üblichen Mitläufern gehört hat und sich nach einem unglücklichen Zwischenfall im Widerstand engagiert hat, sich dort in eine Mitkämpferin unglücklich verliebt hat usw.

Insgesamt ein sehr ruhiges, nachdenklich machendes Buch, in dem nicht irgendwelche Ereignisse, sondern die Schicksale der Figuren im Mittelpunkt stehen. Leider sind die vielen philosophischen Passagen teilweise etwas schwer verständlich, außerdem kommt einem das Ende etwas "leer" vor. Dennoch sehr empfehlenswert!
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67 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Reise in eine andere Welt 4. Januar 2005
Von garrulus
Format:Gebundene Ausgabe
Zu Beginn des Buches von Pascal Mercier (Peter Bieri) wird man unweigerlich an Caros Ruiz Zafons "Der Schatten des Windes" erinnert. Äusserliche Parallellen sind unverkennbar. Auch in Zafons Roman ist ein Buch der Ausgangspunkt der Geschichte und die Person des Autors der eigentliche Protagonist des Romans. Und wo bei Zafon die Diktatur Francos in Spanien der zeitliche Hintergrund bildet, ist es bei Mercier diejenige Salazars in Portugal.

Damit ist es auch schon vorbei mit den Paralellen. Wo sich Zafon mit einer spannenden Jagd (nach Art des Indiana Jones) durch Barcelona begnügt, bietet uns Mercier ein hochphilosophisches Werk über den Sinn des Lebens an. Seine philosophischen Gedanken lässt er uns durch Amadeu de Prado, einen sensiblen Lissaboner Arzt aus höherem Stand, der die Schreibfeder mindestens so gut oder besser beherrscht als das Skalpell, verkünden. Das ist zugegebenermassen anspruchsvolle Literatur, die Sprache und die Gedanken des Amadeus sind nicht immer einfach. Gleichwohl -- und das ist das Überraschendste an Merciers neustem Roman -- ist das Buch überaus spannend und während der Lektüre nicht leicht aus der Hand zu legen. Mit jeder Seite erfährt der Leser mehr über Amadeu de Prado und wird begierieger noch mehr zu erfahren.

Ungewöhnlich und vielversprechend ist die Ausgangslage des Romans: Raimund Gregorius, ein Lehrer für Latein, Griechisch und Hebräisch an einem Gymnasium in Bern, eine langweilige, graue und papiererne Gestalt (von der Schülern "Papyrus" genannt), bricht eines Tages Knall auf Fall aus seinem bisherigen, kargen Leben aus, um in Lissabon dem Autor eines portugiesischen Buches, das er in einem Berner Antiquariat gekauft hat, nachzuspüren. So aussergewöhnlich ist dieser Ausbruch zwar auch wieder nicht; er wurde im Leben des Gregorius schon viel früher angelegt, als er als junger Lehrer eine Gelegenheit verpasste, in Isfahan (Persien) eine Stellung als Hauslehrer anzutreten. Lissabon wird nun zu Isfahan und Gregorius macht sich mit Besessenheit und Akribie daran, das Leben des Amandeu de Prado zu sezieren und zu begutachten.

Das ist ungemein spannend und als Leser freut man sich jeweils darauf, wieder eine neue, Prado nahestehende Person kennenzulernen. Dabei ist es unvermeidlich, dass die Konstruktion des Plots einige Unwahrscheinlichkeiten mit sich bringt. So ist es selbst für einen äusserst sprachbegabten Gymnasiallehrer kaum zu schaffen, in wenigen Tagen so viel Porzugisisch zu lernen, um die schwierigsten Aussagen von Amadeus Buch locker zu übersetzen. Auch sonst sind gibt's keine sprachlichen Schwierigkeiten, alle handelnden Personen können sich mit Gregorius (in französischer oder englischer Sprache) blendend über schwierige philosophische Themen unterhalten und sind auch stets bereit, so zu willfahren, wie es Gregorius wünscht. Dass er sich in das Liceu, welches Prado Jahrzehnte zuvor besucht hatte, einfach so einquartieren und einen Ausstellungsraum über Isfahan errichten kann, ist gleichfalls eine Begebenheit, die eher unwahrscheinlich klingt. Ferner ist die Erinnerung an die Salazar-Zeit leicht verblichen, weshalb man über den geschichtlichen Hintergrund etwas mehr erfahren möchte, als nur die Geschichte über den plakativ geschilderten "Schlächter von Lissabon".

Trotz dieser Nebensächlichkeiten: Mercier ist ein fabelhaftes Buch, ja ein Stück Literatur gelungen. Und wer Lissabon kennt und die Stadt liebt, wird an diesem Werk sowieso doppelte Freude haben.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Sprache: Super, Story: Befriedigend, Spannung: Mangelhaft
Für Gerneüberdaslebenimallgemeinennachdenker und Liebhaber schöner Sprache sicher lesenswert. Hier und da n Bisschen sehr dick aufgetragen. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Tagen von ikabirus veröffentlicht
Eines meiner Lieblingsbücher
Pascal Mercier beschreibt in seinem Roman *Nachtzug nach Lissabon* den Bruch im Leben von Raimund Gregorius, Mundus genannt, eines Berner Professors für alte Sprachen an einem... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Rieger veröffentlicht
Langweiliges Durcheinander
Die positiven Rezensionen haben mich neugierig gemacht, das Thema interessiert mich.
Die ersten Seiten spannend und wunderbar zu lesen, irgendwann wurde es langweilig. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Bücherfee veröffentlicht
Vergebens, vergebens, vergebens
Ein Mensch erkennt, dass er bisher irgendwie gar nicht richtig gelebt hat. Das veranlasst ihn, etwas total Anderes, Verrücktes zu tun: er bricht aus seinem bisherigen (wohl... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Jens Hofmann veröffentlicht
Guter Einstieg, flacht dann aber zunehmend ab
Jeder beneidet diesen Menschen.
Ein Mann, der mitten im Job das Bedürfnis verspürt, daß es so nicht mehr weitergeht und einfach alles schmeißt und... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Sonne veröffentlicht
A Gripping Read
Englisch ist meine Muttersprache. Nicht deutsch. Trotzdem, las ich dieses Buch auf deutsch und es hat sich sehr gelohnt. Dieses Buch hat mich berührt. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Mitchell Bernay veröffentlicht
Vom Mainstream gehypt, selber lesen hilft.
Sobald ein Roman von Spiegel, Zeit etc. angehyped wird sage ich "Finger weg davon".
Habe das Buch mit den grossen Erwartungen aus den MSN-Kultur Spezialisten gelesen, und war... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Gero Kuhlemann veröffentlicht
Nicht ganz einfach
Das ist definitiv kein Buch als Bettlektüre, mann muss schon voll bei Sinnen sein.
Die "Reisen" in das Innere von Gregorius, seine Gefühlswelt, sein Neu-Entdecken... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Dorie Doktorfisch veröffentlicht
Das Leben ist nicht das, was wir leben; es ist das, was wir uns...
Pascal Mercier, den Namen hat sich Peter Bieri als Pseudonym für seine schriftstellerische Tätigkeit selbst gegeben, ist ein Schweizer Schriftsteller und Philosoph... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Mag Sarah Krampl veröffentlicht
Nachtzug
gut erhalten, schnelle Lieferung, guter Preis - perfekt!
Der Inhalt des Buches ist interessant aufgebaut, der Philosoph ist jedoch immer zu merken, manchmal etwas... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von thum31 veröffentlicht
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