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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Zweifelhafte Dramaturgie,
Rezension bezieht sich auf: Nachtstücke (Audio CD)
Auf den ersten Blick scheinen gewisse Beziehungen zwischen den Stücken auf dieser CD offensichtlich und Herbert Schuch versucht im durchaus intelligenten Booklet Interview weitere, eher untergründige Zusammenhänge zu knüpfen.Doch ich muss gestehen, dass mir die Zusammenhänge bei näherem Hinsehen immer weniger plausibel erscheinen. Schumanns "Nachtstücke" zielen, aller Namensähnlichkeit zum trotz, doch in eine ganz andere Richtung als Ravels "Gaspard de la nuit". Die "Kreisleriana" würde mir viel eher eingeleuchten. Auch die Zusammenhänge zwischen Mozarts h-moll Adagio und Scriabins 9. Sonate "Schwarze Messe": Sonatensatzform (worüber man in beiden Fällen streiten könnte) und h-moll als "schwarze Tonart", scheinen mir doch ein wenig zu dünn und oberflächlich. Journalisten lieben jedoch solche Dramaturgen-Kopfgeburten und so ist es nicht verwunderlich, dass die Programmatik der CD positives Echo fand. Abgesehen davon sind alle Stücke auf dieser CD der Aufmerksamkeit wert und deswegen kann einem letztendlich auch egal sein, ob einem die Dramaturgie einleuchtet oder nicht. Pianistisch ist es superb, allerdings ist das heute fast selbstverständlich. Ein wirklich individuelles Profil kann ich jedoch nicht so recht erkennen und darin besteht dann eben auch ein Klassenunterschied zu den Spitzenaufnahmen des Gaspard (Michelangeli, Pogorelich) und Scriabin (Horowitz). Trotz der doch ziehmlich skeptischen Einschätzung glaube ich, dass Herbert Schuch jemand ist, den man im Auge behalten sollte. Irgendwo scheint da noch mehr Potenzial verborgen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gelungene Fortführung des Guten,
Von
Rezension bezieht sich auf: Nachtstücke (Audio CD)
The young german pianist Herbert Schuch has great predesessors in playing and recording Schumann's Nachtstücke, among them Ignacy Paderewski (1911), Wilhelm Backhaus (1937), Wladimir Horowitz, Claudio Arrau, and - probably the best of all the geat ones - Sviatoslav Richter.Schuch's quality and understanding may have a special reason: he is coming from one of the not so many oldfashioned multicultural cities of the former Austro-Hungarian Monarchie, Temesvar-(Temeswar,Timioara,Temisvar,Timisvár,) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Großartig,
Rezension bezieht sich auf: Nachtstücke (Audio CD)
Ein Pianist der was wagt, phänomenale Technik, die Musik klingt als im Moment entstehend, zeitgenössisch, Großartig. Live noch imposanter; unbedingt Konzerte besuchen.
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