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Nachts unter der steinernen Brücke: Roman Taschenbuch – 1. Januar 2012


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423140755
  • ISBN-13: 978-3423140751
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 2 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 584.672 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Unter der steinernen Brücke von Prag steht ein Rosenstrauch. Nachts, wenn seine Blüten sich an den Rosmarin schmiegen, träumt Kaiser Rudolf II. im Hradschin von Esther, der jungen Frau des Juden Meisl. Erst als der legendäre Rabbi Loew den Rosmarin ausgräbt und in die Moldau wirft, ist der Ehebruchsfluch von beiden genommen und die Stadt von der Pest befreit. "In dieser Nacht starb in ihrem Haus auf dem Brunnenplatz die schöne Esther", heißt es in Nachts unter der steinernen Brücke (1953), dem wundervollen, zur Zeit des Holocaust im israelischen Exil verfassten Hauptwerk des Pragerdeutschen Leo Perutz (1882-1957): "In dieser Nacht fuhr auf seiner Burg zu Prag der Kaiser des Römischen Reiches, Rudolf II., mit einem Schrei aus seinem Traum".

Im Roman ist die Karlsbrücke jenes steinerne Monument, unter dem sich die Schicksale kreuzen. Eigentlicher Held des Buchs und seiner labyrinthischen, kunstvoll verzahnten Struktur aber ist das untergegangene jüdische Prag des 16. und 17. Jahrhunderts mit seinen Winkeln und Gassen, überlieferten Sagen, kabbalistischen Erzählungen und merkwürdigen Gestalten. Ziel ist, dessen ebenso farbenfrohe wie tragische Geschichte lebendig werden zu lassen und derart gegen das Vergessen anzuschreiben -- so, wie der Ich-Erzähler es an Hand des einzig erhaltenen Gemäldes des Malers Brabanzio sinnfällig macht: "Es stellt einen Mann dar, der ihn einer Hafenkneipe sitzt, und zwei alte häßliche Weiber drängen sich an ihn heran, um ihn zu umarmen, und die eine ist, denk' ich mir, die Pestilenz, und die andere, grau wie ein Leichentuch, ist die Vergessenheit".

Zwischen den Weltkriegen zählte Perutz zu den meistgelesenen Autoren deutscher Sprache: 1949 erinnerte sich niemand mehr an ihn. "Die Zeitungen, die Kritik, die Verleger und die Literaturgeschichte registrieren mich als nicht mehr vorhanden", hielt Perutz resignierend fest -- um dann mit verhaltener Ironie hinzuzufügen: "Um so sicherer ist meine Auferstehung in 40 Jahren". Jetzt ist es an der Zeit, sich diesen Meister historisch-phantastischen Erzählens endgültig wieder ins Gedächtnis zu rufen. Nachts unter der steinernen Brücke ist genau das richtige Buch hierzu. --Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Heute gilt dieses Buch als ein Meisterwerk des immer so präzise wie phantastisch schreibenden Romanciers [...].«
Harald Eggebrecht, Süddeutsche Zeitung 05./06.01.2012

»Der magische Realismus seines Romans, kunstvoll komponiert und sprachlich brillant zu Papier gebracht, entwickelt einen ganz eigenen Zauber.«
Nicole Lindgens, BuchMarkt 01/2012

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Werner Fletcher am 26. Juni 2005
Format: Taschenbuch
Über drei Jahrzehnte schrieb Leo Perutz an seinem meisterhaften Roman, sechs Jahre allein benötigte er für die letzten beiden Kapitel, die die geniale Konzeption des Werkes erst sichtbar werden lassen. Zunächst muß das Buch dem Leser wie eine Novellensammlung erscheinen, und es fällt schwer, den Bezug herzustellen zwischen den einzelnen Erzählungen, die alle im alten Prag um das Jahr 1600 herum spielen und die nicht einmal in chronologischer Reihenfolge im Roman erscheinen. Die konstruktive Phantasie des Lesers ist also gefragt, um die sich überlagernden und sich kreuzenden Handlungsfäden in ein Sinn gebendes Bezugsnetz zu knüpfen. Die Schlüssel, die er benötigt, um das Verständnis für das Ganze aufzuschließen, findet der Leser im ersten, im siebten und im dreizehnten Kapitel.
Bei den im Roman auftretenden Personen handelt es sich fast ausnahmslos um geschichtliche Persönlichkeiten wie Kaiser Rudolf den Zweiten, den Astronomen Kepler oder den Wallenstein. In gewisser Hinsicht haben wir es hier also auch mit einem historischen Roman zu tun, der aber dem Leser die Historie fragmentarisch darbietet, in scheinbar nur lose zusammenhängenden Einzelbildern, so wie die Spuren der Vergangenheit sich auch dem forschenden Historiker darbieten. Bei Perutz ist die Geschichte häufig bestimmt von sich erfüllenden Prophezeihungen, von traumgeborenen Vorausdeutungen, die kleinen Zufälle, deren sich das Schicksal gern bedient, spielen eine Rolle. Realität und Traum, der im Werk fast einen leitmotivischen Charakter annimmt, sind untrennbar ineinander verwoben und all dies ist durchgeistigt von einer sublimen Ironie.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 29. Dezember 2000
Format: Gebundene Ausgabe
Wer vom gelernten Versicherungsmathematiker Perutz Spannungsromane wie "Von neun bis neun" oder "Der Meister des Jüngsten Tages" kennt, wird über die poetische Tiefe und Reife dieses Bandes - ich scheue mich, wie der Autor die Benennung "Roman" zu gebrauchen - verwundert sein. Hier hat er wohl sein bestes Thema gefunden. Es geht um die Beschreibung Altprags zu Zeiten des legendären Kunstsammler-Kaisers Rudolf II. (Sein vielleicht bekanntester Favorit, der manieristische Maler Arcimboldo, kommt allerdings nicht vor), der in einer kompliziert versponnenen Handlung mit der Welt des jüdischen Prag, dem Rabbi Löw (auch dessen Golem ist kein Thema) und dem Finanzier Meisl konfrontiert wird. Nur angedeutet als Zentrum der Handlung ist die Liebschaft des Kaisers und der Frau Meisls, die in dem traumhaften Bild des vom Rabbi Löw unter der Brücke gepflanzten Rosenstocks, mit dem blühenden Rosmarin verbunden, dargestellt ist. Obwohl Zauberei eine wichtige Rolle spielt und der Leser immer wieder an Bulgakows "Meister und Margarita" erinnert wird, auch was die religiöse Dimension der Werke angeht, begeistert die historisch-realistische Schilderung der Stadt Prag als Schmelztiegel für Kulturen und Ideologien. Als eines der letzten Zeugnisse deutsch-jüdischer Kultur (das Buch wurde von Perutz in Wien 1923 begonnen und im israelischen Exil 1951 beendet) und als poetisches Meisterwerk unbedingt lesenswert!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von isy3 am 10. November 2005
Format: Taschenbuch
Dieses Buch ist ein Klassiker, weil es zeitlose Themen, spannende Handlung mit wunderbarer Sprache vereint. Es gehört in jede Hausbibliothek und ich empfehle es als DAS Buch für die Reise nach Prag.
Das historische Prag unter König Rudolf und das Judenviertel bilden den Hintergrund für diesen Roman, der eine ungewöhnliche Konstruktion aufweist. Jedes Kapitel für sich ist Teil eines Puzzles, das sich Stück für Stück zu einem grandiosen bunten Panorama zusammensetzt und zu einer zeitlosen Geschichte um Geld, Macht und Liebe. Dabei ist jedes einzelne Kapitel eine perfekt geschriebene Novelle, die jedesmal ein kleines Kunstwerk ist.
Ein Buch mit solchem Tiefgang wurde nicht locker dahingeschrieben, das merkt man. Der Autor brauchte Jahrzehnte aber das Lesen ist eine Lust, denn die ganze Spannbreite des Lebens vom Humor bis zur Tragik ist darin erfaßt.
Ein großartiges Stück Weltliteratur - hat eigentlich sieben Sterne verdient.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 14. Mai 2001
Format: Broschiert
leo peruz - ein meister in sachen phantasie verknüpft auf faszinierende weise verschiedene handlungsstränge kurioser episoden aus dem prag kaiser rudolphs zu einem großen ganzen. alles hängt mit allem zusammen. belanglose kleinigkeiten gewinnen bedeutung.
geht man nachts durch prag, hat man das gefühl, gleich einer seiner figuren begegnen zu können. ein buch, dass man vor, während und nach seiner pragreise lesen kann.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ein Roman? Wie so oft bei Perutz gibt es hier unterschiedliche Lesarten - der Leser kann sich aussuchen, ob er es als einen Novellen-Kranz mit 14 Erzählungen aus dem alten Prag oder als einen Roman über den Kaiser Rudolf II. und seinen jüdischen Finanzier Mordechai Meisl lesen möchte (der Arbeitstitel hieß "Meisls Gut", weil es im Roten Faden des Buches um den Erwerb und Nachlass Meisls geht). Sprachlich wie immer auf allerhöchstem Niveau, verbindet Perutz Sagen, Legenden und historische Tatsachen des alten Prag (hauptsächlich aus der Zeit zwischen 1571-1621) - nicht chronologisch erzählt - zu einem Roman mystischer Zusammenklänge.
Früher waren mir Mythen aus dem alten Prag eher fremd. Aber als geübtem Perutz-Leser gefällt mir der Roman nach dem 3. Lesen immer besser. Man kann sich sehr lange damit beschäftigen - und auch diesen Roman häufig mit Gewinn neu lesen. Ohnehin ist die raffinierte Roman-Konstruktion aus scheinbar unabhängigen Novellen für wiederholte Lektüre prädestiniert. Weit vor dem II. Weltkrieg begonnen, aber erst einige Jahre danach vom Autor abgeschlossen, bildet das Buch einen Abgesang insbesondere auf das alte jüdische Prag (das alte Judenviertel - das Perutz gut kannte - wurde 1896-1902 abgerissen; das Judentum gut vierzig Jahre später von den Deutschen vernichtet). Prophezeiungen, Träume und Verwünschungen verbinden die Novellen zu einem spannenden Gesamtkunstwerk von unnachahmlicher wie großartiger Ästhetik. - Um die sehr vielfältigen Aspekte dieses Buches würdigen zu können, kommt dem Leser bei den neueren Zsolnay-Ausgaben wieder das kenntnisreiche Nachwort von Hans-Harald Müller (24 S.
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