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Nachtprogramm. Gebundene Ausgabe – 13. September 2004


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 290 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag; Auflage: 1.Auflage (13. September 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345300079X
  • ISBN-13: 978-3453000797
  • Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 13 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 980.505 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Als Davids Familie nach North Carolina zog, da mietete sie zuerst ein Haus, das nur drei Blocks von jener Schule entfernt lag, in der der Junge nach den Ferien in die dritte Klasse gehen sollte. Zuvor hatte David auf dem Land gelebt. Wenn er jetzt aus dem Fenster blickte, dann schaute er in andere Fenster, hinter denen Menschen lebten. „Ich stellte mir vor, abends im Dunkeln umherzustreifen und Zeuge eines Mordes zu werden“, heißt es in David Sedaris’ Roman Nachtprogramm, „doch hockten unsere Nachbarn meistens nur in ihren Wohnzimmern vor dem Fernseher“. Eine Ausnahme stellt Mr.Tomkey dar, der einfach behauptet, dass er nicht ans Fernsehen glaube. „Schön für ihn“, sagt Davids Vater. „Ich wüsste auch nicht, dass ich daran glaube“. -- „Und dann sahen meine Eltern die Nachrichten und was immer danach kam.

Man sieht also: auch die Jugend von David Sedaris (sofern sie so war, wie sie im Buche steht) war öde, ebenso öde wie unsere eigene auch. Aber Sedaris hat eine Gabe, das Beste daraus zu machen, zumindest im Nachhinein. Denn der inzwischen 48jährige New Yorker Autor hat das Talent zur peripheren Erinnerung. Und er kann überaus witzig davon berichten. Das war in Büchern wie Naked oder Ich ein Tag sprechen hübsch so, und das ist in Nachtprogramm nicht anders. „Betrachte die Sterne“, „Lass es schneien“, „Das Mädchen von nebenan“ oder „Das Ende einer Affäre“ steht da auf dem Erzählprogramm. Und hinter diesen harmlosen Titeln verbergen sich Sprengbomben an Witz.

Also den Fernseher ausgeschaltet und zu Nachtprogramm gegriffen! Wenn das eigene Leben schon öde ist, dann will man wenigstens über anderer Leute ödes Leben lachen können. -- Stefan Kellerer

Pressestimmen

»Sedaris' burleske Beobachtungen haben einen Stil, der die amerikanische Kritik kaum Luft holen lässt, wenn sie ihm zu Ehren Mark Twain, Flannery O'Connor, James Thurber oder gar Cervantes zitiert. Es sind die Ungezogenheiten, die den kleinen David zum Albtraum aller Eltern macht – und die Bücher des großen David Sedaris zum Traum einer Menge Leser« (Neue Zürcher Zeitung)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Benjamin Schulz am 23. Oktober 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Nur wenige Autoren beschreiben das "normale" Leben so ur-komisch wie David Sedaris. Er versteht es seine Macken und die seiner Familie zu erzählen, und erschreckt den Leser mit seiner Ehrlichkeit. Oft treibt es einem die Schamesröte ins Gesicht, weil man sich zeitweise an seine eigene Jugend und seine Familie erinnert fühlt, und sich gleichzeitig fragt: "Wie kann man nur darüber schreiben? Was würde meine Familie sagen, wenn ich so intime Peinlichkeiten erzählen würde?"
Meiner Meinung noch besser als "Naked", weil nicht so schwerfällig zu lesen, und dabei mindestens ebenso komisch!!!!!!
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rainer Überall am 11. Oktober 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Neue Geschichten aus der Hölle, die Familie heisst. Witzig und ironische Erinnerungen an die grossen und kleinen Katastrophen der Jugend, die jeder kennt !
Umwerfend komisch und unterhaltsam !
Eine Klasse - lektüre für die ganze Familie und vor allem man erinnert sich dann doch wieder wie es bei einem selber war !!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Customer am 14. Dezember 2005
Format: Taschenbuch
Wer Nackt mag, wird Nachtprogramm lieben. Nach den für mich wenig interessanten Büchern "Fuselfieber" und "Ich ein Tag sprechen hübsch" , in denen sich meiner Meinung nach zuviele langatmige Passagen befunden haben, zeigt sich hier Sedaris wieder voll von seiner Sahneseite. Schnell, klar und äußerst unterhaltsam geschrieben, kann man dieses Buch kaum aus der Hand legen. Natürlich wankt Sedaris auch hier immer nahe am Abgrund und es würde mich nicht wundern, wenn niemand mehr in seiner Familie mit ihm sprechen würde, aber doch schafft er es, daß man sich selber in den Geschichten teilweise hinterfragt. Besonders die letzte Anekdote hat mich zum lauten Lachen bewegt, denn wer sieht seine eigene Wohnung tatsächlich mal wieder mit den Augen eines Fremden ?! ...Gelte ich jetzt bei Fremden wegen meiner Buddha Figur (Geschenk), meiner Runensteine (Geschenk) und noch diversen anderen Mitbringseln dieser Art in meinem Wohnzimmer als abgefahrene Esoterikerin ?! Keine Ahnung, aber ich werde meinen Versicherungsvertreter beim nächsten Besuch mal fragen ;o)Und so mußte ich immer noch lachend leider feststellen, daß mal wieder ein tolles Buch zu Ende gegangen ist und ich aber immer noch nicht genug habe ... also : Kann ich bitte noch ne Runde haben, Herr Sedaris ;o) ?!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nicole Demiray am 21. Dezember 2007
Format: Taschenbuch
Der Autor David Sedaris ist ein Amerikaner mit griechischen Wurzeln. Neben seiner Tätigkeit bei namhaften Zeitungen wie The New Yorker und dem Esquire hat der begnadete Humorist noch Zeit uns sein ganz alltägliches Familienleben mundgerecht zu servieren. Mundgerecht heißt in diesem Fall in Form von Kurzgeschichten, die am Wochenende ausgiebig in mehreren Gängen genossen oder mal Zwischendurch wie Fastfood verschlungen werden können.

David Sedaris ist nichts heilig, weder seine Homosexualität noch die merkwürdigen Verhaltensweisen seiner Verwandten und Mitmenschen und schon gar nicht irgendwelche traditionellen Bräuche wie Weihnachten. Beglückte uns Sedaris in seinem letzten Buch Ich einen Tag sprechen hübsch mit seinen Erlebnissen in der Sprachschule, seiner Technophobie und der Frage, ob eine Glocke oder ein Osterhase besser Eier verteilen kann, so stehen in Nachtprogramm die merkwürdigen Verhaltensweisen seiner Nachbarn, seine Jugendsünden und diverse Familienabenteuer aus seiner Kindheit auf dem Programm.

David Sedaris lässt uns in 22 Kurzgeschichten an seinem Leben teilhaben und vergisst auch nicht, uns peinliche Details zu schildern. Alles was geschieht wird trocken und ehrlich kommentiert, so ehrlich, dass der Leser sich krümmt vor Lachen. So muss man sich über Klein-David amüsieren, als er mit entsetzen feststellen muss, dass es Menschen gibt, die bewusst keinen Fernseher haben und sich stattdessen ein kleines Boot leisten mit dem sie an den See fahren. Das macht sie eindeutig zu bemitleidenswerten Leuten und hervorragenden Beobachtungsobjekten.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fabian Klein am 29. August 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Also, jedem, der Sedaris noch nicht kennt, sei an dieser Stelle sein erster großer Erfolg "Naked" ans Herz gelegt. Das Buch ist wirklich zum schreien komisch. "Nachtprogramm" bietet Sedaris wie man ihn kennt, und das sind Geschichten seiner verschrobenen Familie. Insegsamt ein nettes Buch, das aber nicht an 'Naked' ranreichen kann. Unterhaltsam ist es aber auf jeden Fall. Auf Dauer muss aber noch etwas anderes kommen als Familiengeschichten, und das ist dem Autor durchaus zuzutrauen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von mo am 26. November 2008
Format: Taschenbuch
Horrorszenarien aus dem ganz normalen Alltag von Falmilie und Kindheit. Ironisch, abgründig witzig und doch einfühlsam geschrieben. Ein würdiger Nachfolger für "Nackt" und "Fuselfieber", die mich beide ebenfalls sehr amüsiert haben. Ich habe "Nachtprogramm" auf einer vierstündigen Zugfahrt durchgelesen, ohne mich auch nur einmal zu langweilen.
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