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Nachtgewächs: Roman (suhrkamp taschenbuch) Taschenbuch – 25. April 1993


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 6 (25. April 1993)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518386956
  • ISBN-13: 978-3518386958
  • Originaltitel: Nightwood
  • Größe und/oder Gewicht: 11 x 1,3 x 18 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 192.217 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Nachtgewächs
OT Nightwood OA 1936 DE 1959Form Roman Epoche Moderne
Auf dem Höhepunkt des sozialkritischen Realismus der 1930er Jahre in der US-Literatur, repräsentiert u. a. von John R Dos Passos und John R Steinbeck, setzte Djuna Barnes mit Nachtgewächs einen experimentellen Kontrapunkt.
Inhalt: Schauplätze sind die flirrenden Hauptstädte Europas, vor allem Paris in den 1920er Jahren, und New York. Die fünf neurotischen Hauptfiguren – die lesbischen Amerikanerinnen Robin, Nora und Jenny, der schwule irisch-amerikanische Arzt Matthew O’Connor und der österreichische Pseudobaron Felix Volkbein – sind durch Herkunft und Veranlagung dem »normalen« Leben entfremdet. Getrieben von dunklen religiösen und sexuellen Sehnsüchten, fallen sie einander in die Arme, um sich fortan gegenseitig zu verletzen. Die drei Lesbierinnen enden im Wahnsinn, der alkoholsüchtige Baron irrt mit seinem geistesgestörten Sohn und einer ehemaligen Artistin herum, der Arzt stirbt betrunken in einem Pariser Café.
Aufbau: Das eigentliche Thema des Romans ist die Nachtseite menschlicher Existenz. In den Figuren sind Lust und Leid archetypisch verkörpert. Unschuldig verstrickt, können die Figuren nicht anders, als sich weh zu tun: »Von Anfang an wurde der Mensch in Verdammnis und Unschuld geboren«, diagnostiziert Dr. O’Connor in einem seiner Monologe. Trotz seiner schmuddeligen Existenz ist er Weiser, Seelentröster und Ruhepol in einer trostlos-konfusen Umgebung.
Barnes verzichtet auf geradliniges Erzählen und chronologische Folge. Ihr Text ist eine Mischung aus Gleichnissen, Metaphern, Metonymien, Monologen und Zwiegesprächen. In direkter Rede drücken die Figuren Wandlungen, Erwartungen und Enttäuschungen aus.
Wirkung: Von literarischen Zeitgenossen wurde Nachtgewächs euphorisch aufgenommen. T. S. R Eliot würdigte in seinem Vorwort (1937) »große Stilvollendung, Schönheit des Ausdrucks, Brillanz und Geist in der Charakterisierung sowie den Geschmack von Grauen und Untergang, der elisabethanischen Tragödie sehr nahe verwandt«. Aus Barnes’ schmalem Gesamtwerk ragt Nachtgewächs als funkelnder Stern heraus wegen seiner rhythmischen Erzählweise, der innovativen Bildersprache und dem stufenweise sich steigernden Aufbau. B. B.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Djuna Barnes wurde am 12. Juni 1892 in Cornwall-on-Hudson / USA geboren. Sie arbeitete als Journalistin und Korrespondentin in New York, wo sie auch ihre ersten literarischen Werke, u.a. einige Dramen, verfasste. 1919 ging Barnes nach Paris, wo sie bald im lesbischen Zirkel um Natalie Barney, der „Academy of Women“, verkehrte. In den Pariser Jahren führte sie ein sexuell freizügiges und ausschweifendes Leben an der Seite von Thelma Wood und Peggy Guggenheim. In Paris schrieb sie auch ihre bedeutendsten Romane, wie Ryder und Nightwood. 1940 kehrte sie in die USA zurück, wo sie sich in ihr Privatleben zurückzog und nur noch wenige Werke veröffentlichte. Barnes starb am 18. Juni 1980.

Wolfgang Hildesheimer wurde am 9. Dezember 1916 als Sohn jüdischer Eltern in Hamburg geboren und starb am 21. August 1991 in Poschiavo in der Schweiz. Seine Kindheit verbrachte er in Hamburg, Berlin, Nijmegen (Niederlande) und Mannheim. Nach einer Schreinerlehre in Palästina, wohin seine Eltern emigriert waren, studierte er von 1937 bis 1939 Malerei, Textilentwurf und Bühnenbildnerei an der Central School of Arts and Crafts in London. Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs kehrte er nach Palästina zurück und arbeitete in Tel Aviv und Jerusalem als freier Grafiker und Maler. 1946 begann er eine Tätigkeit als Simultandolmetscher und Gerichtsschreiber bei den Nürnberger Prozessen. Er arbeitete danach als Schriftsteller und war Mitglied der Gruppe 47. Für Aufsehen sorgte eine Rede, die Hildesheimer 1960 anlässlich der Internationalen Theaterwoche der Studentenbühnen in Erlangen unter dem Titel Über das absurde Theater hielt. 1980 hielt Hildesheimer die Eröffnungsrede der Salzburger Festspiele Was sagt Musik aus. Neben seinen literarischen Werken verfertigte Hildesheimer auch Collagen, die er in mehreren Bänden sammelte.

Wolfgang Hildesheimer wurde am 9. Dezember 1916 als Sohn jüdischer Eltern in Hamburg geboren und starb am 21. August 1991 in Poschiavo in der Schweiz. Seine Kindheit verbrachte er in Hamburg, Berlin, Nijmegen (Niederlande) und Mannheim. Nach einer Schreinerlehre in Palästina, wohin seine Eltern emigriert waren, studierte er von 1937 bis 1939 Malerei, Textilentwurf und Bühnenbildnerei an der Central School of Arts and Crafts in London. Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs kehrte er nach Palästina zurück und arbeitete in Tel Aviv und Jerusalem als freier Grafiker und Maler. 1946 begann er eine Tätigkeit als Simultandolmetscher und Gerichtsschreiber bei den Nürnberger Prozessen. Er arbeitete danach als Schriftsteller und war Mitglied der Gruppe 47. Für Aufsehen sorgte eine Rede, die Hildesheimer 1960 anlässlich der Internationalen Theaterwoche der Studentenbühnen in Erlangen unter dem Titel Über das absurde Theater hielt. 1980 hielt Hildesheimer die Eröffnungsrede der Salzburger Festspiele Was sagt Musik aus. Neben seinen literarischen Werken verfertigte Hildesheimer auch Collagen, die er in mehreren Bänden sammelte.


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4.1 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 31. Juli 2003
Format: Taschenbuch
Alle Versuche die Handlung dieses Buches zusammenzufassen müßen kläglich scheitern, weil die Menschen dieses Buches nicht mit den Kategorien von Schwiegermüttern zu beschreiben sind. Die Menschen dieses Buches haben keinen rechten Alltag, keinen Beruf, keine normale Sprache - die Heldinnen und Helden des Buches leben ungeschützt, ohne Haut, und man steht vor dem Abgrund der Gefühle. Es geht um Liebe, Verzeiflung, Tod und natürlich auch um eine Art Wahnsinn, der mir aber - mit Djuna Barnes gesehen - ganz normal und voller Reichtümer erscheint.
Ich liebe die Sprache dieser Frau, ihren Stil, die Menge von Bildern die sie produziert sind atemberaubend und nutzen sich auch nach zig Mal lesen nicht ab. Barnes ist alles zur gleichen Zeit: poetisch, vulgär, boshaft, verzweifelt, weise und dämlich vor Liebe. Mit irgendwelchen Psychoerklärungsplattheiten würde man diesem Buch überhaupt nicht gerecht, darum versuche ich es erst garnicht. Leider mag keiner meiner Freunde dieses Buch, was ich schade finde, denn für mich ist es das aufregendste Buch, das es gibt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 26. April 2001
Format: Taschenbuch
Was Djuna Barnes in "Nachgewächs" beschreibt, sind die verweifelten Versuche aus der Art Geschlagener, ein Leben in Gemeinschaft, in Anerkennung, in Selbstachtung zu leben, und dabei meist scheitern. Der Doktor, als Gesellschaftstier in bestimmten Kreisen erwünscht und gehaßt, verbirgt unter seiner jovialen Schale, Verzweifeltes. Lesbische Sehnsüchte seiner Freundinnen, Liebe, Demütigung werden ans Tageslicht gezerrt. Die Personen sind Figuren einer Tragödie ohne Leitfaden, ein Ausriß aus den Pariser Nächten der zwanziger Jahre. Täuschung, Betrug, Nächstenhaß, Vorgaukeln gehören zum Geschäft der Beziehungen wie das Atmen zum Leben. In episodenhaften Kapiteln werden die verschiedenen Schicksale der Protagonisten in den Vordergrund gerückt, aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt; der Leser wird in einem dunklen Gedankennetz gefangengenommen und fühlt sich in seiner Verlorenheit noch wohl...
Wolfgang Hildesheimer, der sich zu den Liebhabern dieses Werkes zählt, analysiert in einem Nachwort, was T.S.Eliot in einem Vorwort ungesagt gelassen hat; auch diese Randbemerkungen sind das Schmökern wert.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Code am 6. September 2008
Format: Taschenbuch
Aus dem normalen Leben geworfen zu werden, ist mitunter gefährlich. Zwar hofft jeder, dass sein Leben noch etwas Abenteuer bietet, aber den Schritt hinaus zu wagen, trauen sich nur wenige. Ist man erst mal ausgestiegen, beginnt der Boden zu schwanken. Nichts ergibt sich mehr von selbst, mag die Vorstellung von Freiheit auch noch so konkret gewesen, die Fesseln abgeworfen sein. Djuna Barnes wußte, wovon sie erzählte. Der Titel ihres Romans ist Programm. Die Pracht der Nachtgewächse wird nur von denen entdeckt, die sie suchen. Barnes Helden treiben umher, wie aus dem Nest geworfen, übereignen sie sich ihren Sehnsüchten und setzen ihr Leben ein, was nur tragisch enden kann. Barnes ist mit diesem Roman ein faszinierendes Portrait der Lost Generation gelungen, die jedes Jahrhundert auf seine Art hervorbringt. Es sind nicht die, die irgendwo am Rand zurückgelassen werden, eher jene, die vorwärts drängen, nicht mehr zu halten sind, über die Grenze stürzen und verbrennen. Barnes erzählt davon mit einer Liebe für ihre Figuren, die sie nicht zu Schatten-, vielmehr zu Nachtgewächsen macht. Man muss sie suchen, lesen, dann findet man sie auch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Opernglas am 7. Januar 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Barnes' Roman "Nachtgewächs" ist etwas besonderes. Die Schriftstellerin gehört zu den wenigen, die einen ganz eigenen Stil entwickelt haben. Die Handlung beginnt mit der Geschichte über die Geburt des (Pseudo-)Barons Felix und spielt im Folgenden vor allem in Paris der 20er Jahre. Felix verliebt sich in die wenig reflektierende Robin, die ihn nach der Geburt seines retardierten Sohnes für die engelsgleiche Nora verlässt, um dann wieder von der perfiden Jenny verführt zu werden, das ein eifersüchtiges Liebesleid in Nora auslöst, während Felix sich dem Alkohol ergibt. Das ganze Geschehen wird kommentiert vom Dr. Matthew O'Connor, einem Mediziner, der eine zentrale Rolle im Buch einnimmt. Die Handlung (bzw. das Geschehen) vollzieht sich aber weniger durch die eher neutrale Erzählsituation der Autorin (die besonders durch hyperbolische Darstellung und inflationärer Avjektivierung wie Adverbalisierung besticht), vielmehr bewegt sie sich achronistisch und sprunghaft in den direkten Reden der Protagonisten. Und hier gewinnt Barnes ihre Klasse, ihre von T. S. Eliot in seinem Vorwort zurecht attestierte Brillanz: die Dialoge sind voll der Tropen und Stilfiguren wie (dunkle) Metaphorik und Metonymie. Sie dienen als Mittel zur Ausdrückbarkeit des an der Grenze der Sprache stehenden Unsagbaren zwischen den großen Motiven Liebe, Lust, Leid, Wahnsinn und Tod. "Wir sind nur die Hülle im Wind, Muskeln, die sich gegen Sterblichkeit wehren." Die Bilder in Wort und Satz erschließen eine tiefere Dimension (die Schattenseite, die Seelen der Nachtgewächse), die der Geist mit althergebrachten Mitteln nicht zu erschließen vermag. Die Verknüpfung aus Liebe und Leid wird zentralthematisiert.Lesen Sie weiter... ›
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