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Nachtgedanken: 400 Liebesgedichte nach Entstehungsreihenfolge chronologisch nummeriert
 
 
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Nachtgedanken: 400 Liebesgedichte nach Entstehungsreihenfolge chronologisch nummeriert [Taschenbuch]

Karl Alfred Erber

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Poesie quillt nicht aus Büchern. Sie entspringt den Herzen. Das Herz ist schwach, wird eines Tages brechen. Das besteht, wird lange noch weilen, wird wenn das dichtende Herz längst gebrochen die Gefühle noch mit anderen Herzen teilen. Poesie ist Medium der Gefühle. Poesie ist nützlich, wie man Reich-Ranicki und Heine glauben darf. „Poesie ist oft auch nützlich - nützlich weil schön.“ Das Buch enthält vierhundert Fast-Sechzehnzeiler, die Spiegelbilder von Gedanken und Gefühlen sind. Sie reflektieren die Gedanken der Nacht, die manchmal Träume sind und manchmal nur Gedanken - Gedanken an Schönheit, an Glück an ein besonders liebes magisches Wesen, das die Träume durchzieht und die Träume belebt, ihnen Sinn gibt, dem Leben Sinn gibt - dem Leben den Sinn gibt, dass man von ihr träumen darf.

Der Autor über sein Buch

"Weltkulturerbe? Dieses Buch? Wer weiß ..." Karl A. Erber, 2003

Über den Autor

Ich wurde 1971 in St.Pölten (Niederösterreich / Österreich) geboren. Nach vier Grundschuljahren, begann dann plötzlich eine Ausbildung, die unter einem weit helleren Stern stehen sollte als zuvor. Hauptschule, Höhere Technische Lehranstalt und ein abgeschlossenes Studium der Wirtschaftswissenschaften haben mich geprägt. Immer noch sind mir die Worte von Rektor Hansen bei meiner Sponsion im Ohr, dass man trotz aller Arbeit das kulturelle Interesse nicht hintan stellen sollte, da man ansonsten nur an innerer Leere gewinnen würde. Das wäre keinesfalls gut so. Sicher haben Menschen, Kultur, Laufen, Irish Dance und noch vieles andere durch die bleibenden Eindrücke, die ihr Dasein im Gedanken hinterlässt die Inspiration zur Welt gebracht und damit meinem Leben und Werk eine ganz besonders zauberhafte Würze verliehen.

Auszug aus Nachtgedanken. von Karl Alfred Erber. Copyright © 2003. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Nur drei der insgesamt 400 Poeme:

490. Sind nicht der Träume schon genug geträumt
Sind nicht der Träume schon genug geträumt,
sind nicht der Worte schon genug gesagt,
ist nicht das Leben genug von Poesie gesäumt:
Ist man noch nicht genug verzagt?
Wozu will man weiter in die Traumwelt streben,
warum will man vorm Leben fliehn?
Wird es nicht Zeit das Leben zu leben
und so zu streben aufs Traumbild hin?
Man muss sie überwinden die finstren Gedanken,
überwinden weil sie traurig sind,
weil sie sich nur um Sehnsucht ranken
und einem blockieren des Glückes Pfad geschwind.
So möge man immerfort streben, nie ruhn,
nicht einen kleinen Augenblick,
um sein Allermöglichstes zu tun,
um zu erreichen das ewige Glück.

546. Mein Herzchen pocht heftig
Mein Herzchen pocht heftig,
ganz und gar kräftig
immer wenn ich Dich sehe
in meiner Nähe.
Ganz nahe im Traum
Dein Lächeln zu schaun
ist ganz wunderschön.
Das möchte ich sehn.
Möchte sehen nur Dich
im Traum ewiglich:
Haben Glück mir gebracht
die Gedanken der Nacht.
Sind Gedanken so schön,
mögen niemals vergehn,
sind voll Liebreiz für mich,
die Gedanken an Dich.

576. Ein lieblicher Tagtraum
Ein lieblicher Tagtraum,
ein Hauch Poesie;
einmal kurz weg schaun
und ein Funken Magie
kehrt zurück und bewegt,
da er tief in der Seele
fünkchenweise Feuer legt
und ich bis er wiederkehrt die Sekunden zähle.
Die Nachtgedanken schweifen sanft dahin,
vibrieren sanft verdeckt weit weg von hier
im Paradies der Träume her und hin.
Es weicht die Trauer ewigem Pläsier.
Unendlich schwarze Nacht
scheint mich im wahren Leben zu verschlingen;
der süßen Liebe Macht,
die wird im Traum das Glück mir wieder bringen.

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