Kurzbeschreibung
Der Autor über sein Buch
Über den Autor
Auszug aus Nachtgedanken. von Karl Alfred Erber. Copyright © 2003. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
490. Sind nicht der Träume schon genug geträumt
Sind nicht der Träume schon genug geträumt,
sind nicht der Worte schon genug gesagt,
ist nicht das Leben genug von Poesie gesäumt:
Ist man noch nicht genug verzagt?
Wozu will man weiter in die Traumwelt streben,
warum will man vorm Leben fliehn?
Wird es nicht Zeit das Leben zu leben
und so zu streben aufs Traumbild hin?
Man muss sie überwinden die finstren Gedanken,
überwinden weil sie traurig sind,
weil sie sich nur um Sehnsucht ranken
und einem blockieren des Glückes Pfad geschwind.
So möge man immerfort streben, nie ruhn,
nicht einen kleinen Augenblick,
um sein Allermöglichstes zu tun,
um zu erreichen das ewige Glück.
546. Mein Herzchen pocht heftig
Mein Herzchen pocht heftig,
ganz und gar kräftig
immer wenn ich Dich sehe
in meiner Nähe.
Ganz nahe im Traum
Dein Lächeln zu schaun
ist ganz wunderschön.
Das möchte ich sehn.
Möchte sehen nur Dich
im Traum ewiglich:
Haben Glück mir gebracht
die Gedanken der Nacht.
Sind Gedanken so schön,
mögen niemals vergehn,
sind voll Liebreiz für mich,
die Gedanken an Dich.
576. Ein lieblicher Tagtraum
Ein lieblicher Tagtraum,
ein Hauch Poesie;
einmal kurz weg schaun
und ein Funken Magie
kehrt zurück und bewegt,
da er tief in der Seele
fünkchenweise Feuer legt
und ich bis er wiederkehrt die Sekunden zähle.
Die Nachtgedanken schweifen sanft dahin,
vibrieren sanft verdeckt weit weg von hier
im Paradies der Träume her und hin.
Es weicht die Trauer ewigem Pläsier.
Unendlich schwarze Nacht
scheint mich im wahren Leben zu verschlingen;
der süßen Liebe Macht,
die wird im Traum das Glück mir wieder bringen.