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Nachtasyl - The Lower Depth


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Produktinformation

  • Darsteller: Toshirô Mifune, Isuzu Yamada, Ganjiro Nakamura, Kyoko Kagawa, Bokuzen Hidari
  • Komponist: Masaru Sato
  • Künstler: Yoshirô Muraki, Yoshiko Samejima, Fumio Yanoguchi, Hideo Oguni, Kazuo Yamazaki, Akira Kurosawa
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Japanisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: KSM GmbH
  • Erscheinungstermin: 17. Oktober 2005
  • Produktionsjahr: 1957
  • Spieldauer: 125 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0007PLFAM
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 80.311 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Akira Kurosawa – dieser Name bürgt in der internationalen Filmwelt für absolute Qualität. Der 1910 in Tokio geborene japanische Meisterregisseur schuf zwischen 1943 und 1993 unzählige Filme, ein wahrlich großes und vielseitiges Œuvre: Die berühmtesten unter ihnen, wie Die sieben Samurai, Yojimbo, der Leibwächter, Sanjuro, Rashomon oder Ran sind heutzutage Meilensteine der Kinogeschichte.

In den 1950er und 60er Jahren gehörte Kurosawa neben Regisseuren wie Federico Fellini, Ingmar Bergman, Luchino Visconti oder Luis Buñuel zu den prägendsten Figuren der Filmkunst. Diverse Filmpreise und Oscar-Nominierungen waren der Lohn für den 1998 verstorbenen Ausnahme-Regisseur. Doch die höchste Auszeichnung, den Oscar, durfte Akira Kurosawa nie entgegennehmen. Warum, wissen wohl nur die Jury-Mitglieder, denn auf dem Höhepunkt seines Schaffens legte Kurosawa eine ungewöhnliche visuelle und intellektuelle Lebendigkeit an den Tag, die völlig konkurrenzlos war. Getreu seinem Lebensmotto „Wenn man allem mit offenen Blick begegnet, gibt es nichts, wovor man Angst haben müsste“ ging der Filmemacher keinem Problem oder Widerspruch aus dem Weg. Ob seine Filme in mittelalterlichen Wäldern oder in modernen Großstadtschluchten spielen, immer zeigen sie gewaltige, fast übermenschliche Konflikte. Dazu seine legendäre Bildsprache: Mittels seiner dynamischen Schnitttechnik oder seinem Faible für die Schaffung düsterer und bedrohlicher Stimmungen durch bestimmte Wetterphänomene wie Regen oder Sturm, unterstrich „Nippons Regiestolz“ eindrucksvoll seine Szenerien. Zudem ist die Erfolgsgeschichte Akira Kurosawas eng verbunden mit der bekannten Toho-Filmgesellschaft, für die er im Alter von 26 Jahren zu arbeiten begann. Hier traf er auch erstmals seine Lieblingsdarsteller Toshiro Mifune, Takashi Shimura und Seiji Miyaguchi, die in zahlreichen seiner Filme bedeutende Rollen verkörpern sollten.

So besetzte Kurosawa auch in Nachtasyl aus dem Jahre 1957 die Hauptrolle mit seinem Lieblingsmimen Toshiro Mifune (Grand Prix, Die Hölle sind wir, Rivalen unter roter Sonne), der später als einer der wenigen japanischen Schauspieler in Hollywood Fuß fassen konnte und zu einem echten Weltstar wurde. Als Dieb Sutekichi ist Mifune in der Adaption des gleichnamigen Schauspiels von Maxim Gorki nur einer unter etlichen verkrachten Existenzen, die in einem Nachtasyl Unterschlupf finden. Neben der Wirtin Osugi (Isuzu Yamada, Das Schloß im Spinnwebwald, Yojimbo, der Leibwächter) und ihrem Mann halten sich eine Hure, ein straffällig gewordener Gelehrter, ein heruntergekommener Samurai, ein alkoholkranker Schauspieler und ein Handwerker mit seiner sterbenskranken Frau in dem heruntergekommenen Schuppen auf. Alle leben sie zusammen in der schäbigen Unterkunft, wofür sie einen Haufen Miete aufbringen müssen. Ausgebeutet und gedemütigt werden sie vom geldgierigen Besitzer der Unterkunft, Robukei, während seine Frau und deren Schwester Okayo in den Kleindieb Sutekichi verliebt sind. Als eines Tages der freundliche, buddhistische Priester Kahei im Schuppen auftaucht und die Bewohner bekehren will, löst sein Erscheinen ein Drama aus. Er versucht den Charakteren in ihrer Selbstfindung zu helfen und sie so zu einem besseren Leben zu führen. Da er aber deren physische und psychische Abhängigkeiten verkennt, scheitert er und richtet dadurch noch größeres Unheil an...

Akira Kurosawa schuf mit Nachasyl eine mehr als gelungene Version von Gorkis Theaterstück, die sich eng an die Vorlage hält. Die bedrohliche Enge des Schuppens fängt der Kult-Regisseur virtuos ein. So gelingt ihm durch den gleichzeitigen Einsatz mehrerer Kameras ein visuelles Meisterwerk. Gleichzeitig schafft er es, die Hilflosigkeit der einzelnen Charaktere so auf sehr authentische Weise zu zeigen, so dass dem Zuschauer schnell bewusst wird, dass diese Menschen die Hoffnung aufgegeben haben, je wieder aus dieser Situation herauszufinden. Ein ergreifender Film, der auf seine Art ein immer noch aktuelles Thema verarbeitet. Nachtasyl - ein echtes cineastisches Meisterwerk a la Kurosawa. Nicht nur für Fans des Meisters ein Muss!

VideoMarkt

In einem Schuppen haust eine bunte Mischung aus armen Männern und Frauen, unter ihnen Trinker, Huren, Diebe und ein Schauspieler. Ausgebeutet und gedemütigt werden sie vom geldgierigen Besitzer der Unterkunft, während seine Frau und deren Schwester in den Kleindieb Sutekichi verliebt sind. Eines Tages erscheint ein alter buddhistischer Priester auf der Bildfläche, der alle zu einem glücklicheren Leben führen will und dadurch noch mehr Unglück über sie bringt.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

Der Film des großen japanischen Regisseurs Akira Kurosawa aus dem Jahr 1957 ist eine Adaption des bekannten Bühnenstücks des russischen (sozialistischen) Dramatikers Maxim Gorki (nachdem Kurosawas Regie- Vorbild Jean Renoir bereits ca. 20 Jahre vorher sich ebenfalls an eine Adaption des Stückes versucht hatte), das dieser bereits 1902 verfasst hatte, also gewissermaßen in der "Klassischen Moderne", bzw. "vorrevolutionären Zeit" seinen Ursprung hat (Gorki selbst hatte in seiner Jugend weite Teile Russlands zu Fuß bereist, und hatte ähnliche Verhältnisse in Armutsquartieren kennengelernt, bzw. sich aus diesen seine Inspiration für das Bühnenstück geholt). Das Stück trägt auch den Namen "Am Boden", was vielleicht viel direkter und plastischer beschreibt, worum es hier geht, nämlich "Menschen am Boden", also Menschen, die "ganz unten" stehen.
Der Regisseur übersetzt die Verhältnisse bei Gorki in seine Heimat, nach Japan. Nach der Bekleidung zu urteilen spielt die Szene hier in älterer (japanischer) (vermutlich "vorindustrieller") Zeit. Die Figuren hat der Regisseur natürlich an sein japanisches Umfeld angepasst; es wurden dazu einige geingfügige Veränderungen vorgenommen (z.B. bei den Berufen der agierenden Personen), bzw. die Handlung etwas vereinfacht.
Das Stück ist eines von mehreren aus der "klassisch- modernen" russischen Literatur, der sich der Regisseur offenbar immer gerne angenommen, bzw. diese verfilmt hat.
Die Szenerie spielt sich in einer heruntergekommenen Herberge und dem direkten Umfeld ab.
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Akira Kurosawa zeigt ein Stück Weltliteratur, mit den für ihn typischen stilistischen Mitteln. Im Kern geht es um die Frage, wie schwer es ist, etwas Gutes zu tun. Und was eigentlich etwas Gutes ist. Der Stoff ist also absolut zeitlos, da die Welt auch heute voller Menschen ist, die "Gutes" tun, ohne sich diese Fragen jemals zu stellen.
Der Film ist durchweg spannend, mit überzeugenden Leistungen der Schauspieler. Habe mich keine Sekunde gelangweilt.
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16 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 15. April 2006
Der hier ist die Quintesenz der Lebensweisheiten und des Leben mit großem Herz. Obwohl von einem Russen und keinem geringerem als Gorki geschrieben (typisch dieses russische Heiterkeit, diese verrückt-geniale Sprüche der Russen), habe ich mich gewundert, was für eine großartige Tradition des Humors un Weisheit Japaner haben. Bis ich schießlich, da ich Slawistik studiert habe, herausfand, dass es Adaption von Gorki's Stück ist. Aber - egal! Es ist so verjapanisiert und so genial dargestellt, dass ich mir von neuem meine Gedanken über das Leben und Tod machte und mich bis heute mit der Frage plage: "Wo sind, verdammt, all diese geniale Schauspieler hin?!"
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