Der reißerische Titel des Films trifft den Inhalt nicht im Geringsten. Wer hier eine wahre Blutorgie erwartet, sollte auf jeden Fall die Finger von diesem Film lassen. Hier fällt nicht ein einziger Kopf - lediglich einige Hälse werden eingeritzt. Der Titel ist auch so das Einzige, was die jahrelange Indizierung erklären würde.
Die (nur) drei Sterne hat der Film jedoch nicht deshalb von mir bekommen.
Der Anfang des Films ist unwirklich bis albern. Da streiten sich tatsächlich zwei erwachsene Männer darüber, wer durch ein für Touristen aufgestelltes Fernrohr sehen darf. Durch selbiges wird kurz darauf ein Mord beobachtet. In dem Moment, als der Täter zu sehen wäre, ist die Zeit abgelaufen und das Bild wird dunkel.
Katja, die den Mord beobachtet hat, versucht dieses einem Polizisten mitzuteilen. Dieser ist jedoch nach eigener Aussage privat mit seiner Frau unterwegs, die für solche Sachen "nicht viel übrig hat". (Wieso der Polizist auch privat eine Uniform trägt, bleibt hier im Dunkeln).
Immerhin geht es nicht mit solchen Dämlichkeiten weiter. Der Rest des Films ist - wie auch die schauspielerischen Leistungen - jedoch ziemlicher Durchschnitt...
Es folgt die übliche Suche nach dem Mörder - gepaart mit einigen unmotivierten Nacktszenen. Die Polizei scheint in dem Ort recht unfähig zu sein. Das alle Mordopfer Balerinas waren, fällt denen zumindest recht spät auf. Vielleicht irre ich mich hier auch und im Italien der 70er Jahre war dies ein völlig alltäglicher Beruf...