Ben Jelloun erzählt die Geschichte einer jungen Frau, welche bis zum Tod ihres Vaters die Rolle eines Sohns spielen musste, da der Vater bis dahin nur Töchter hatte, dies in einem Land mit islamischer Tradition. Erst am Todestag entlässt der Vater die Tochter in ihre "Fraudasein".
Die Frau setzt sich nun von ihrer Familie ab, versucht die Vergangenheit zu vergessen und in Freiheit zu leben.
Sie macht die Bekanntschaft einer Badehausaufseherin und deren blindem Bruder, in den sie sich verliebt. Die Aufseherin wühlt jedoch in der Vergangenheit der Frau, macht einen ihrer Onkel ausfindig. Vom Onkel bedroht erschiesst die Frau diesen und kommt ins Gefängnis.
Hier wird sie erneut von ihren Schwestern verurteilt, welche sie zudem noch brutal misshandeln. Am Ende erlangt sie ihre Freiheit wieder und findet wieder zu dem blinden Mann zurück.
Ein Buch welches die Gesellschaftszwänge zeigt, sowie eine Person die diesen entfliehen möchte. Träume und Visionen der Frau werden in die Geschichte verwickelt und geben dem Buch etwas spezielles, geheimnisvolles.