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Dickson wurde am 1. November 1923 in Kanada geboren, studierte an der University of Minnesota und begann 1950, Science Fiction zu schreiben. Seitdem hat er in fast fünf Jahrzehnten rund 40 Romane und mehrere hundert Kurzgeschichten geschrieben. Zu seinen bekanntesten Büchern gehören die zahlreichen Bände des Dorsai-Zyklus, und einer seiner jüngsten Erfolge ist der Roman
Wolf und Eisen.
Seinen ersten Ausflug in die Fantasy stellt Die Nacht der Drachen (zuerst 1957) dar und war ein voller Erfolg. Der Roman wurde mehrfach ausgezeichnet. Diesem Roman ließ Dickson noch zahlreiche weitere "Drachen"-Romane folgen, die allesamt bei Heyne erschienen sind.
James Eckert hat Geschichte des Mittelalters studiert. Er hofft auf eine Assistentenstelle, doch seine Hoffnung erfüllt sich nicht. Um Geld zu verdienen, nimmt seine Freundin Angie einen Job im Parapsychologischen Seminar an, wo man Versuche anstellt, mit Parallelwelten in Verbindung zu treten. Wider Erwarten gelingt der Versuch, und Angie verschwindet.
Entsetzt und wutentbrannt zwingt James den Professor, exakt dieselben Versuchsbedingungen noch einmal herzustellen. Doch dieser Versuch gelingt nur teilweise: James findet sich zwar in der Nähe Angies wieder, aber im Körper eines Drachen namens Gorbash und in einer Welt der Zauberei, in der intelligente Drachen in erbitterter Fehde mit stolzen Rittern liegen, den Georgen, die mit Leidenschaft gegen Drachen kämpfen. Sir James als Gorbash der Drache hat also keinen leichten Stand, als er auszieht, um Angie zu retten, das Fräulein in Not.
Dies ist humorvolle Fantasy mit Tiefgang, ebenso hintergründig sarkastisch wie einfühlsam, voller Action -- und gelegentlich mit einem Augenzwinkern. --Michael Matzer