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Nacht über Europa: Kulturgeschichte des Ersten Weltkriegs [Gebundene Ausgabe]

Ernst Piper
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

2. Dezember 2013
Am 1. August 1914 begann ein Krieg, der nicht nur das Antlitz Europas, sondern der Welt veränderte. Das Zeitalter der Extreme, des Gemetzels brach an. Der europäische Kosmopolitismus starb auf den Schlachtfeldern. Dieser erste totale Krieg schonte nichts und niemanden, alle Bürger der beteiligten Staaten, auch Künstler, Wissenschaftler und Intellektuelle, wurden zu Kombattanten. Der Historiker Ernst Piper hat sich intensiv mit den kulturgeschichtlichen Aspekten des Ersten Weltkriegs befasst und entfaltet ein großes geistiges Panorama dieser Zeit. Piper beschreibt die geistige Mobilmachung der Nationen, die Entwicklung des totalen Krieges, die Spaltung der Arbeiterbewegung, die Not der jüdischen Minderheiten und das unheilvolle Fortwirken des Krieges in Deutschland nach der Niederlage von 1918. Eindringlich zeigt er, wie sich das Kriegsgeschehen in Debatten, Literatur und Bildmedien spiegelt. Er stellt die politischen, geistigen und künstlerischen Akteure als Seismographen der tiefgreifenden Veränderungen vor, die die Welt erschütterten. So entsteht eine neue, eindringliche Erzählung des Ersten Weltkriegs, die aus der Flut der einschlägigen Literatur herausragt.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 592 Seiten
  • Verlag: Propyläen Verlag (2. Dezember 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3549073739
  • ISBN-13: 978-3549073735
  • Größe und/oder Gewicht: 23 x 15,6 x 5,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 16.887 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ernst Piper, geboren 1952 in München. Studium der Geschichte, Philosophie und Germanistik in München und Berlin. Seit 1982 als Verleger, Literaturagent und Buchautor tätig. Seit 2006 Privatdozent für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam. Er hat zahlreiche zeitgeschichtliche Bücher veröffentlicht, zuletzt »Nationalsozialismus. Seine Geschichte von 1919 bis heute« (2012). Ernst Piper lebt in Berlin.

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Kundenrezensionen

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend! 23. Januar 2014
Von marisol
Format:Gebundene Ausgabe
Der Historiker Ernst Piper zeigt in seinem neuen Buch, wie sich der Erste Weltkrieg auf die Kulturlandschaft der vom Krieg betroffenen Länder ausgewirkt hat. Bei der Lektüre wird schnell deutlich, dass Piper ein Kriegsgegner ist. Er zeigt ausführlich, dass bedeutende Schriftsteller wie Thomas Mann, Gerhard Hauptmann oder Herbert G. Wells sich in erschreckender Weise für den Krieg begeisterten. Aber seine Sympathie gehört den Gegnern des Krieges, die für diese Gegnerschaft oftmals das Exil und in einigen Fällen sogar das Gefängnis auf sich nahmen.

Piper schildert das Zerreißen des Netzwerks der Künstler und Wissenschaftler, das sich in den Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg in Europa gebildet hatte. Ausführlich geht er auch auf das Schicksal der jüdischen Bevölkerungsgruppen in den kriegführenden Ländern ein. Besonders für die größte Gruppe, die polnischen Juden, war die Situation sehr schwierig, weil es damals keinen polnischen Staat gab und sie auf drei Länder (Russland, Deutschland und Österreich) verteilt waren, die gegeneinander Krieg führten.

Die Spaltung der Arbeiterbewegung in reformistische Sozialdemokraten und revolutionäre Kommunisten ist ein anderes wichtiges Thema in Pipers Buch. Sie hatte in Auseinandersetzungen über die Unterstützung des Krieges durch die SPD ihren Ursprung und ist bis heute nicht überwunden. Dies zeigt, wie aktuell die Beschäftigung mit dem Ersten Weltkrieg ist.

Außerdem ist das Buch spannend geschrieben und toll zu lesen. Ich empfehle es jedem, der an Geschichte interessiert ist.

Außerdem ist das Buch spannend geschrieben und toll zu lesen. Ich empfehle es jedem,
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der alles verändernde Krieg.. 2. Januar 2014
Von Jouvancourt TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
*

Der Historiker Ernst Piper betrachtet in seinem Buch zum hundertsten Jahrestags des 1. Weltkrieges die kulturelle Seite, nämlich die geistigen Strömungen, die während dieser Jahre vorherrschten. Es ist eine andere Betrachtungsweise dieses Massenmordkrieges, nämlich die der menschlichen und sozialpolitischen Seite.

Die letzten Jahre vor dem Kriegsausbruch waren eine Zeit des Aufbruchs, aber auch der Veränderungen gewesen. Sie waren gekennzeichnet durch politische Krisen, begrenzte militärische Konflikte in den verschiedensten Regionen der Welt, eine massive koloniale Expansion der europäischen Großmächte. Es gab aber auch eine Vielzahl von Erfindungen, neue wissenschaftliche Theorien und Entdeckungen, den Durchbruch der Moderne in Kunst und Literatur und politische Reformbewegungen wie die Frauenrechtsbewegung. Deutschland hatte den Krieg von 1870 gewonnen und gewaltige "Hightech"-Militärwaffen entwickelt (Gewehr 88, 98, U-Boote, Krupp Geschütze, Maschinenwaffen, Seekriegsschiffe). Deutschland schickte sich ausserdem an, ein industrieller Gigant zu werden, der sogar den britischen Rivalen hinter sich ließ. 1903 erreichte eine Elektrolokomotive der Firma AEG eine Geschwindigkeit von 210 Kilometern in der Stunde. Schneller war noch nie eine von Menschen gebaute Maschine gewesen. Der Wunsch nach der Überwindung von Raum und Zeit gebar neue Helden: Rallyefahrer, Fahrradchampions und Piloten waren die Heroen der Zeit. Die ersten Flugzeuge warfen im italienisch-türkischen Krieg 1912 Bomben auf Tripolis ab, Graf von Zeppelin baute seine ungeheuerlichen Luftschiffe und gerade in Deutschland hatte man den Eindruck, die beste Armee der Welt zu besitzen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Andreas Wiedermann (Media-Mania) TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ernst Pipers Buch "Nacht über Europa" ragt tatsächlich, wie es der Verlag verspricht, heraus aus der Flut der derzeitigen Veröffentlichungen über den Ersten Weltkrieg. Nicht nur allein deswegen, weil Piper sich kulturgeschichtlicher Aspekte annimmt, die in dieser Breite in einer Monographie noch nicht behandelt wurden. Das Buch liest sich über weite Strecken einfach spannend.

In dem Werk geht es weniger um die politischen und sozioökonomischen Gründe und Aspekte des Krieges als vielmehr um die kulturellen und ideologischen. Die geistigen Eliten haben sich mitunter vom Nationalismus, von Sozialdarwinismus und von einer Ästhetisierung der Gewalt mitreißen lassen und wiederum mit ihren Werken und Handeln dem Krieg eine Legitimation gegeben, indem sie ihm Sinn verliehen. Dies hatte Auswirkungen noch lange dem Ersten Weltkrieg. Piper beschreibt dies alles anhand vieler verschiedener Gruppen und Personen für Deutschland und Österreich-Ungarn, aber auch für England, Frankreich und Italien.

So stellt "Nacht über Europa" letztlich eine Bestandsaufnahme der geistigen und kulturellen Strömungen vor, während und nach dem Krieg dar und trägt viel zum Verständnis dieser Zeit bei. Zugleich schreibt Piper in einem gut lesbaren und kurzweiligen Stil, die knapp 600 Seiten schrecken daher bei der Lektüre nicht ab.

Wer mehr über die geistigen Strömungen im Ersten Weltkrieg erfahren will, ist mit diesem Buch sehr gut bedient!
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