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Nachsaison: Roman
 
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Nachsaison: Roman [Taschenbuch]

Philippe Besson , Caroline Vollmann
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423245972
  • ISBN-13: 978-3423245975
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 21.353 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Philippe Besson
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ich empfehle dieses Buch allen, die Gespür für feinsinnige Beobachtung haben. Der von Events getriebene Zeitgenosse könnte hier das Zuhören wiederfinden.«
Christiane Hofmann, Südwest Presse 04.09.2008

»Unterhaltung auf hohem Niveau und engstem Raum.«
Oldenburgische Volkszeitung 26.03.2008

»Besson ist eine hinreisend leise und melancholische Liebesgeschichte gelungen, die bestens geeignet ist für verregnete Januartage auf dem Sofa!«
Stadtblatt Osnabrück 2008/1

»Es wird wenig gesprochen in diesem Roman. Die Figuren führen stumme Selbstgespräche über ihre gescheiterten Beziehungen, ihre Gedanken und Gefühle von einst und jetzt. Besson beschreibt, was nicht im Bild zu sehen ist. Am Ende trennen sich die Wege von Louise und Stephen oder auch nicht. Das bleibt offen in diesem faszinierenden melancholischen Text.«
Ostthüringer Zeitung 12.01.2008

»›Das Wichtige ist der Augenblick, seine Zerbrechlichkeit und seine Intensität‹, so das Fazit des Autors, der mit diesem Roman aus einem grandiosen Gemälde ein grandioses minimalistisches Kammerstück gemacht hat.«
SWR 24.12.2007

»Die Melancholie der Geschichte gibt sich im Ton bewusst kühl, ihre Sensibilität dagegen geschärft. Besson hat ›Nachsaison‹ Patrice Chéreau gewidmet, der seinen Roman ›Der Bruder‹ verfilmt hat.«
Mannheimer Morgen 12.12.2007

»Es ist die Geschichte einer gescheiterten Leidenschaft – melancholisch schön erzählt.«
Ruhr Nachrichten 06.12.2007

»Ein Roman von dezenter Psychologie und erlesener Eleganz der Worte und Gesten!«
Deutschlandradio Kultur 23.11.2007

»Die Geschichte ist gelungen, denn genauso könnte sie sich zugetragen haben.«
literature.de 22.11.2007

»Eine feine kleine Erzählung ist Besson, dem Meister französischer Kurzromane, gelungen!«
amazon.de 19.11.2007

»Ein echtes Kunstwerk.«
Alex Dengler, Bild am Sonntag 18.11.2007

»Besson hat ein Bild auf kluge und berührende Weise zum Leben erweckt, hat den dargestellten Menschen eine Geschichte gegeben und ein wunderbares Buch geschaffen, das Hoppers Gemälde nahezu perfekt ergänzt, ohne den vorgegebenen Rahmen zu sprengen.«
ORF, Ex Libris 11.11.2007

»Eine hübsche Geschichte für einsame, melancholische Lesestunden.«
Die Welt 10.11.2007

»Kunstvoll.«
Madame 2007/12

»Edward Hoppers ›Nighthawks‹ gehört zweifellos zu den berühmtesten Gemälden der Welt. Der französische Schriftsteller Philippe Besson erzählt jetzt die fiktive Geschichte hinter den abgebildeten Personen. Und zwar in einer atemberaubenden Dichte und einem besonderen Kniff: Besson hält diese Dauerspannung bis zur letzten Seite durch und kratzt so verdientermaßen ein bisschen was von dem ›Nighthawk‹-Ruhm ab.«
lifestyle Oktober 2007

»Surrealistisch, düster und trotzdem gefühlvoll und herzergreifend erzählt.«
In – Das Star & Style Magazin 31.10.2007

»Philippe Besson taucht in seinem Roman ›Nachsaison‹ in das schummrige Licht der Bar und das Drama der gescheiterten Liebe zwischen Louise und Stephen ein und erzählt dabei virtuos die fiktive Geschichte hinter dem vielleicht berühmtesten Gemälde Edward Hoppers ›Nighthawks‹ – unterkühlt, intensiv und minutiös.«
Literatur-Report 21.10.2007

»Philippe Besson schildert die fiktive Geschichte hinter dem berühmtesten Gemälde von Edward Hopper, ›Nighthawks‹. Virtuos taucht er in das schummrige Licht der Bar das Drama der gescheiterten Liebe zwischen Louise und Stephen.«
liesmalwieder.de Oktober 2007

»In seinem aktuellen Roman ›Nachsaison‹ taucht Philippe Besson in das schummrige Licht einer Bar an der amerikanischen Ostküste und das Drama der gescheiterten Liebe zwischen den beiden Protagonisten Louise und Stephen ein, die sich in besagter Bar wieder treffen. Dabei erzählt der Autor Besson raffiniert und virtuos auf 160 Seiten die fiktive Geschichte hinter dem berühmten Gemälde ›Nighthawks‹ von Edward Hopper.«
Cellesche Zeitung 23.09.2007

»Besson hat seiner ganz besonderen Beziehungsgeschichte die beschwörende Kraft eines ewigen Liebeslieds eingehaucht.«
Le Monde

»Das zur Neige gehende Licht, die Zeichnung des Mundes, der zwischen Lächeln und Bitterkeit schwankt, die sorgsame Aufmerksamkeit des Mannes, die so nah beieinander liegenden Hände, daß sie sich sanft zu berühren scheinen [...]. Von all dem erzählt uns Philippe Besson mit einer Sensibilität und außergewöhnlichen Klarheit in einem tief berührenden Roman, der dieses besondere Licht der frühen Herbsttage wiedergibt.«
Magazine littéraire

»Ein Kammerstück der unausgesprochenen Dinge und der reinen Zögerlichkeit.«
Thomas Laux, Neue Zürcher Zeitung

Kurzbeschreibung

In einem roten Kleid sitzt eine Frau in einer Bar. Neben ihr ein Mann im Anzug und mit Hut. Der Barkeeper hinter dem Tresen beobachtet das Paar. Etwas entfernt, im Halbdunkel, der Rücken eines Mannes. Eine Frau und drei Männer. Schweigen. Gesenkte Blicke. Was ist geschehen? Philippe Besson schildert die fiktive Geschichte hinter dem berühmtesten Gemälde von Edward Hopper, »Nighthawks«. Virtuos taucht er in das schummrige Licht der Bar das Drama der gescheiterten Liebe zwischen Louise und Stephen. ]]

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bis ins letzte Detail 19. Januar 2009
Format:Taschenbuch
Bekanntes Kunstwerk, Analyse, Protagonisten, fertig ist eine fantastische Idee...

Und dann muss man nur noch ans Ziel kommen:
Na ja...
Es wird geschildert... da gibt es Ben, den Barkeeper / Louise, die einsame Frau / Stephen, ihren ehemaligen Liebhaber.
Und dann wird berichtet und erzählt, der Leser wird informiert und aufgeklärt: Und zwar über jedes Detail, jede Stimmungslage; jeder Satz, den die Protagonisten austauschen (und es sind eigentlich nicht viele) wird analysiert; was war gemeint, was könnte gemeint gewesen sein, wie wäre es gemeint gewesen, wenn vorher nicht dies und das gesagt wurde.
Die Geschichte der unglücklichen Liebe, die gescheiterte Ehe, der Barkeeper als Zuhörer und Analysator - nebenbei werden eine Menge Klischees bedient.

Was soll man sagen ... in diesem Buch wird einfach ZU VIEL gesagt, dem Leser jede Freiheit zur Interpretation genommen; meiner bescheidenen Meinung hätte die Idee Stoff genug für eine hervorragende Kurzgeschichte. Für einen Roman sind die gelungenen Beschreibungen der Stimmung an der amerikanischen Ostküste nach der Hochsaison ein wenig dürftig.

Das Beste an dem Buch bleibt somit die Idee...

Sorry.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Philippe Besson Nachsaison dtv
ISBN 3423245972

Edward Hoppers Bild < Nighthawks > bietet die Vorlage zu diesem Roman von Philippe Besson.

Um die Gestalten in einer Bar: eine Frau im roten Kleid, einen Mann, den Barkeeper und einen entfernt sitzenden Mann, hat Besson seine Geschichte erfunden.

Nennen wir die Frau Louise. Sie sitzt auf einem Hocker, in ein leises Gespräch mit Ben, dem Barkeeper, vertieft.
Sie wartet auf Norman, ihren Geliebten, der sich von seiner Frau trennen will. Die Tür geht auf und Stephen erscheint. Louise ist erschrocken bis geschockt, denn Stephen ist ihr früherer Geliebter!

In Form eines Kammerspiels kommt jede Person zu Wort und jeder hat seinen Teil zur Geschichte beizutragen.
Fast protokollarisch werden die Gedanken der Protagonisten zwischen den einzelnen, wenigen Sätzen aufgezeichnet.

Sie ist melancholisch und wunderbar, diese Geschichte!
Boston und die feine Gesellschaft kommen darin vor.
Louise als ehemalige Schauspielerin und erfolgreiche Stückeschreiberin spielt den Hauptpart.
Sie hat Stephen verloren an ihre Freundin Rachel, die der feinen Gesellschaft angehörte. Rachel ist schön, erfolgreich, gebildet und selbstsicher. Nie konnte Louise sich vorstellen, dass Stephen und sie eines Tages verheiratet sind. So aber ist es geschehen!
Wo bleibt Norman?
Man meint, unmittelbar der Handlung beizuwohnen.
Louises Empfindungen gegenüber Stephen, ihr Warten auf Norman, ihre stete Anwesenheit in der Bar Phillies sind hautnah nachzuspüren. Die Bar liegt nahe am Atlantik und man meint, die Wellen ans Ufer schäumen zu hören.
Das Warten und das Wiedersehen bilden das Hauptereignis. Passagen von anrührender poetischer Tiefe sind zu erfahren. So erleben wir den alten Fischer, der sein Bier trinkt, er ist der zweite Mann auf dem Bild, der von der untergehenden Sonne und dem sich ankündigenden Herbst spricht und bei Louise Tränen damit auslöst.
Von den unterschiedlichen Hemisphären, in denen Louise und Stephen leben, ist die Rede; wie warmherzig und lebendig es hier, wie steif und konventionell es dort zugeht.

Philippe Besson hat dem Bild von Hopper Leben eingehaucht.
Die Geschichte ist gelungen, denn genauso könnte sie sich zu getragen haben. Von der Vielfalt menschlicher Erlebnisfähigkeit, von Trauer, Enttäuschung, Vergehen und Altern wird mit Tiefenschärfe und Weisheit berichtet.
Die leise Melancholie der Erinnerung und der Schmerzen an verloren gegangene Lieben hat Besson feinfühlig erahnt. Der leichtfertige und unverfrorene Stephen lässt uns Schaudern, wenn er Frauen Leiden verursacht.
Louise, die nun schon älter ist, immer wieder auf ihr Lebensglück hoffend, die Stille und Ruhe eines späten Septembertages: Besson versteht es, Stimmungen einzufangen, die einen einbinden in die Lebenswege der Protagonisten.
Der poetische Schluß lässt die Frage offen, wie es weiter gehen wird.
Eine feine kleine Erzählung ist Besson, dem Meister französischer Kurzromane, gelungen!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Überraschungen 3. Juni 2009
Format:Taschenbuch
Nachsaison ist ein erstaunliches Buch. Wer Ph. Besson mag, wird vollauf zufriedengestellt. Die klare Sprache mit oftmals überraschender Satzstellung, die tiefe Psychologie, mit der die beiden Hauptakteure vorgestellt und vorgeführt werden, macht das Buch zu einem Bestseller denkender Leser. Der Treffpunkt der beiden, die Bar, spiegelt die Atmosphäre ihrer früheren Liebe wieder und der Barkeeper Ben mit seinen dezenten Äußerungen werden zu einem Lesegenuss, aber zwingen auch den Leser, über deren und vielleicht über das eigene Leben nachzudenken. Ist es so, war es so wie hier dargestellt? Die Charaktere wachsen im Laufe des Textes zu einem abgerundeten Ganzen, Louise wird genau so sympathisch wie Norman und doch haben beide trotz ihrer Gegensätze nicht wieder zusammengefunden. Sehr empfehlenswert.
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