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Nachrichten von Büchern und Menschen 1. 12 CDs: Elf originale Radio-Essays
 
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Nachrichten von Büchern und Menschen 1. 12 CDs: Elf originale Radio-Essays [Audiobook] [Audio CD]

Arno Schmidt
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 05.05.2004
Ha! Arno Schmidt! Willi Winklers Besprechung der "Elf originalen Radio-Essays" gleicht einem einzigen spitzbübisch-freudigen Ausruf - es war wohl so recht nach des Rezensenten Geschmack, was der schelmische "Hermetiker" Schmidt mit seiner gutbezahlten Radiozeit anfing, zur Freude seiner kleinen, aber hochkarätigen Fan-Gemeinde. Nämlich die Großen klein machen ("Weniger Goethe!", "Benn schwatzt!"), und die Kleinen groß. "Nur mindere und vor allem minder geachtete Autoren ließ er gelten", schreibt Winkler und findet das "anstrengend" und großartig: "Durchwachsenes Zeug insgesamt, aber jeder einzelne Text grob gerechnet drei Empire State Buildings über der literaturkritischen Jahreslese 1994-2004." Winkler schwärmt von der Obskurität des Schmidt'schen Kanons, von den "aufwändig instrumentierten Selbstgesprächen", mit denen er die Hörer verblüffte. Und zieht schließlich das Fazit: "Die Adenauer-Ära mochte schlimmste kulturelle Repression sein und ästhetisch so selbstzufrieden wie die Gruppe 47, es gab immerhin die Widerstandszelle Arno Schmidt."

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Arno Schmidt, der große Schürfer und Wünschelrutengänger im Reich der seinerzeit missachteten Bücher, war der Erfinder einer dialogischen Radioessayistik und hatte in Alfred Andersch, Hans Magnus Enzensberger und Helmut Heißenbüttel die richtigen redaktionellen Förderer seiner Arbeit. Die Radioessays beschäftigen sich mit Klopstock ebenso wie mit dem "letzten Großmystiker" Karl May, mit Ludwig Tieck oder mit James Joyce. Selten ist so kenntnisreich und unterhaltsam über Literatur geredet worden, wie hier, in Stuttgart, zwischen 1955 und 1961.

Über den Autor

Arno Schmidt, geboren am 18. Januar 1914 in Hamburg, starb am 3. Juni 1979 in Celle. Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft arbeitete er als Übersetzer und Schriftsteller. Seit 1949 veröffentlichte Schmidt zahlreiche Erzählungen, literarische Radio-Essays und eine umfangreiche Fouque-Biographie (1958). Seit "Zettels Traum" (1970) erschienen seine Prosawerke in großformatigen Typoskriptbänden. Arno Schmidt erhielt den Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main
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