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Nachricht an alle: Roman [Gebundene Ausgabe]

Michael Kumpfmüller
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

19. Februar 2008
Alfred-Döblin-Preis 2007 für den großen Roman über die Mechanismen der Macht und die Mechanik der Gefühle »Wir stürzen ab, betet für mich« – diese SMS erhält ein Vater von seiner Tochter mitten in der Nacht, in einem Hotelzimmer in Nordamerika. Was wie ein grausamer Scherz klingt, erweist sich als der modernste aller Albträume: Selbst aus todgeweihten Flugzeugen können wir noch Nachrichten empfangen – Nachrichten an alle. Mit diesem Donnerschlag beginnt der neue Roman von Michael Kumpfmüller (Hampels Fluchten), der die Politik zurück in die deutsche Literatur bringt. Denn der Vater, der diese Nachricht bekommt, ist Innenminister eines europäischen Landes, das gerade in eine schwere Krise stürzt. Streiks, soziale Unruhen und diffuse terroristische Bedrohungen lassen Minister Selden keine Zeit für Trauer. In Nachricht an alle treibt Michael Kumpfmüller eine Sonde durch die Schichten unserer westlichen Demokratien. Nicht nur Seldens private und politische Konflikte interessieren ihn, sondern die monströsen Mechanismen innerer Sicherheit, die gegenseitige Durchdringung von privater und öffentlicher Sphäre. Dazu gehört auch das dröhnende Räsonnement von Medien und Experten sowie Volkes Stimme, das als Hintergrundrauschen den politischen Diskurs begleitet und aushöhlt. Kumpfmüller gelingt ein flirrendes Gegenwartsporträt der Gleichzeitigkeiten: Während in den klimatisierten Büros der Eliten Entscheidungen getroffen werden, beginnt sich unten in den Großstadtschluchten, an den heißen Rändern der Gesellschaft, eine Gruppe von Menschen zu regen, die auf den großen Schlag wartet. So kenntnisreich, packend und klug ist in der deutschen Literatur lange nicht über Politik und Gesellschaft geschrieben worden. Mit diesem groß angelegten, sprachlich fein gearbeiteten und vielstimmigen Roman erweist sich Michael Kumpfmüller als bedeutender Romancier unserer Zeit.  

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Nachricht an alle: Roman + Hampels Fluchten: Roman + Durst: Roman
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch; Auflage: 3 (19. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462039679
  • ISBN-13: 978-3462039672
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 193.068 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Michael Kumpfmüller, geboren 1961 in München, lebt als Schriftsteller in Berlin. Im Jahr 2000 debütierte er mit dem viel diskutierten Ost-West-Roman »Hampels Fluchten«. 2003 folgte das zweite Buch »Durst« nach einem wahren Kriminalfall, 2008 der Gesellschaftsroman »Nachricht an alle«, der mit dem Alfred-Döblin-Preis ausgezeichnet wurde.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Och nöö! 26. Mai 2010
Von Lisbeth Salander VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Neugierig wurde ich auf "Nachricht an alle", weil der Verlag auf der Rückseite des Buches mit einer Aussage
von Elke Heidenreich wirbt: "Sehr spannend. Kumpfmüller weiss, wie Politiker leben."

Und wer im Buchgeschäft den Anfang des Buches dann anliest, wird tatsächlich gekonnt zum Kauf verführt.
Denn die ersten Passagen sind richtig klasse, haben einen Sog, Tempo und Dramatik.

Nimmt man das Buch dann mit nach Hause und freut sich auf eine packende Geschichte, kommt die Überraschung:
Nach 10 Seiten ist der Eingangskonflikt plötzlich vorbei, die Spannung dahin, keine neue etabliert,
die Story nur noch lau, wirr, zäh, quälend, undurchsichtig und irritierend.

Kumpfmüller mag vielleicht wissen, wie Politiker leben.
Vielleicht weiss er auch, wie Politikergattinen leben,
und wie Journalisten leben, und wie Autonome leben,
und wie alle anderen leben, weiss er vielleicht auch.
Nur "sehr spannend" ist das, was Kumpfmüller dazu geschrieben hat, leider nicht.
Und was Frau Heidenreich geritten hat, das ganze dermassen zu lobpreisen,
zählt ab sofort zu den Mysterien der Weltgeschichte.

Den Alfred-Döblin-Preis 2007 hat Kumpfmüller übrigens bei einem Wettlesen gewonnen.
Ich weiss allerdings nicht, ob dabei das ganze Buch vorgelesen wurde, oder nur Ausschnitte.
Letzteres könnt ich mir gut vorstellen, erstes nur schwer.

Fazit:
Ein Lektoriat schwänzt die Arbeit und versucht mit einem Etikettenschwindel, Versäumnisse auszubügeln.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Handwerklich überdreht 10. Mai 2008
Von Karl-Heinz Heidtmann TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Auch Autoren haben - wenn sie etwas taugen - so etwas wie einen "USP", ein unverwechselbares Alleinstellungsmerkmal, das sich aus ihrer Sprache, ihrer Syntax, ihrem Duktus, ihrem Sujet usw. ergibt. Michael Kumpfmüllers Texte sind daran zu erkennen, dass sie sich auf Grund ihrer Erzählstruktur dem Leser nur quälend erschließen.

Schon Hampels Fluchten war m. E. ein völlig überbewerteter Roman, so dass ich "Durst" ausgelassen habe. Doch da "Nachricht an alle" laut Verlagswerbung angeblich "die Politik wieder zurück in die Literatur" bringen sollte, habe ich einen erneuten Versuch gewagt. Jeder Autor hat zumindest zwei Chancen verdient.

Vergleicht man diesen Roman mit Kurjuweits wesentlich schmaleren Politikroman "Nicht die ganze Wahrheit", dann fällt Kumpfmüller deutlich ab. Das Experimentieren mit zu vielen Erzählperspektiven (ein dramaturgisch ungebrochener aktueller Trend besonders bei Kriminalromanen) beweist zwar, dass er sein Handwerk beherrscht (damit gewinnt man Preise), hinterlässt aber desorientierte Leser.

Kumpfmüller ist insgesamt nicht nur ein beunruhigendes Buch über die Situation moderner europäischer Gesellschaften gelungen, sondern auch ein extrem unruhiges Buch, dem der rote Faden zu fehlen scheint. Irgendwann laufen dann doch die Fäden zusammen, doch wirken der Anschlag auf Selden, die Selbsttötung einer durchgeknallten Aktivistin, die verschiedenen Frauen und Männer in Seldens Entourage fragmentarisch und isoliert. Ein "flirrendes Portrait" (Bucheinband) in der Tat, das an zerrissene Träume nach zu opulenten Mahlen erinnert.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessantes Gedankenspiel 18. März 2008
Von Fannibas
Format:Gebundene Ausgabe
Eine Tochter stürzt mit dem Flugzeug ab - und der Vater erhält ihren Todesgruß per sms. Mit diesem dramaturgischen Paukenschlag beginnt Michael Kumpfmüllers neuer Roman "Nachricht an alle". Der Vater ist Innenminister - und seine so ausgelöste persönliche Krise überschneidet sich mit einer sich anbahnenden innenpolitischen Krise des Landes, in dem er regiert.
Leider hält Michael Kumpfmüller nicht ganz, was er verspricht. Die vielen wechselnden Perspektiven beginnen nach einer Weile zu ermüden. Die Figuren bleiben austauschbar, die Sprache kalt und lapidar, Handlungsfäden hängen lose herum - und die Trauer um die Tochter scheint schließlich im Nichts zu verpuffen.
Interessant zu lesen ist dieses Gedankenspiel trotzdem. Um länger im Gedächtnis zu bleiben, fehlt ihm allerdings die literarische Tiefe.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist mitten in der Nacht, als der deutsche Innenminister Selden eine SMS seiner geliebten Tochter bekommt. Sie hat sie aus einem Flugzeug abgeschickt, und Selden empfängt sie auf einer Dienstreise in einem Hotelzimmer in Nordamerika: "Wir stürzen ab - betet für mich."

Das ist der Hintergrund des Romantitels und des ganzen, hervorragend geschriebenen Buches. Selbst aus todgeweihten Flugzeugen können wir noch Nachrichten empfangen, "Nachrichten an alle". Michael Kumpfmüller setzt seine Hauptfigur Selden in eine Regierung, die einige Ähnlichkeiten mit der letzten Regierung Schröder hat. Im Roman heißt der entsprechende Kanzler Nick, und Selden wird öffentlich als sein möglicher Nachfolger gehandelt. Der Tod seiner Tochter, der lange als Attentat Al-Kaida zugeschrieben wird, stürzt ihn in eine Krise. War es vorher schon schwer genug, Innenminister eines durch Streik und soziale Unruhen schwer gebeutelten Landes zu sein, wird es nun noch schwerer.

Kumpfmüller beschreibt mit seiner Hauptfigur und deren Gedanken sehr aktuell und doch immer fiktiv die Unmöglichkeit gegenwärtiger Politik.
Seinen Protagonisten Selden lässt er mehr als einmal ans Aufhören denken:
"Seine Krise hatte niemand groß interessiert. Ein paar höfliche Fragen,
das, was man aus den Zeitungen mitbekam, mitfühlende Kommentare, hin und wieder das Eingeständnis, das man etwas kannte, das Schimmern einer Möglichkeit, was vor Jahren mal bei uns war oder wieder sein könnte, unter gewissen Umständen, die aber derzeit nicht vorlagen.
Nicht alles war für alle der Fall.
Manches war weit weg oder betraf nur den Rand, wo es zu komplizierten
osmotischen Prozessen kam.
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Vor 14 Monaten von junemond veröffentlicht
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Veröffentlicht am 22. März 2008 von Apefred
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