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Nachkriegskinder: Die 1950er Jahrgänge und ihre Soldatenväter Gebundene Ausgabe – 29. April 2013


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 302 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 4., Aufl. (29. April 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3608946780
  • ISBN-13: 978-3608946789
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 3,2 x 21,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 92.384 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Mehr über den Autor

Sabine Bode lebt als freie Journalistin in Köln, schreibt Sachbücher und arbeitet für die Kulturredaktionen des Hörfunks von WDR und NDR.

Produktbeschreibungen

Klappentext

Nachkriegskinder sind in etwa die Jahrgänge bis 1960 - in West und Ost. Ihre Eltern waren keine Kriegskinder, sondern haben als Erwachsene den Krieg mitgemacht, die Väter meist als aktive Kriegsteilnehmer. Heute fangen deren Kinder an, sich mit ihrer Jugend zu beschäftigen. Sie wollen wissen, wie sie das Aufwachsen in der Nachkriegsgesellschaft geprägt hat, und stellen Fragen nach dem Vater. Das Buch hilft den Angehörigen dieser Generation, die Ungereimtheiten im eigenen Lebenslauf zu verstehen und für sich neue Ressourcen zu entdecken.

Sabine Bode geht in ihrem neuen Buch den Fragen nach, die viele Nachkriegskinder umtreiben: - Wer war mein Vater eigentlich - und solange ich das nicht weiß: Wer bin ich? - Was steckte hinter dem Schweigen meines Vaters? - War er Täter oder Opfer oder beides? - In welchem Umfang hat er von der NS-Zeit profitiert? - Wie hat Vaters Krieg unser Familienleben geprägt? - Was habe ich von ihm »geerbt«? - Wie hätte ich mich als Frau/als Mann ohne einen Kriegsvater entwickelt?

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sabine Bode lebt als freie Journalistin in Köln, schreibt Sachbücher und arbeitet für die Kulturredaktionen des Hörfunks von WDR und NDR.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

63 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 6. Januar 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Die Journalistin Sabine Bode hat mit "Nachkriegskinder- Die 1950er Jahrgänge und ihre Soldatenväter" ein Buch vorgelegt, das ich mit großem Interesse gelesen habe. Bode lotet in ihrer Arbeit die Erfahrungen die Jahrgänge 1946 bis 1960 mit ihren Eltern, hauptsächlich den Vätern aus.

Bevor ich mich mit dem Inhalt des Buchs befasst habe, las ich auf dem Buchdeckel die Sätze: "Doch in den Familien der Nachkriegskinder ging es engherzig zu. Die Unbeschwertheit von Kindern passte nicht in eine Gesellschaft, auf der Kriegserlebnisse und Erfahrungen von Gefangenschaft, Vertreibung und Schuld lasteten." Die beiden Sätze ließ ich zunächst auf mich wirken und begann über meine frühe Kindheit in den 1950er Jahren nachzudenken.

Mit meinen Eltern hatte ich viel Glück, denn sie schenkten mir viel Wärme und Geborgenheit. Durch die Kriegerlebnisse waren beide ganz gewiss traumatisiert und gerade deshalb schätzten sie es, wenn ich mit meinen kleinen Freunden und Freundinnen Leben ins Haus brachte. Mein Vater wurde von all meinen Freunden geliebt, weil er anders war als ihre Soldatenväter. Er prügelte nie und sprach mit Erwachsenen und Kindern stets sehr liebevoll, hatte Verständnis für die Nöte anderer. Bei einem solchen Vater wird man nicht zur Trotztochter.

Die Nazis und ihr Tun waren ihm zutiefst zuwider, meiner Mutter, die Tochter eines Sozialdemokraten, übrigens auch. Traumatisiert waren meine Eltern, weil mein Vater unmittelbar nach dem Krieg als kaum 19 jähriger die Nazi-Wahrheit in Bergen-Belsen mit Entsetzen vor Augen geführt bekam und meine Mutter im Osten als Vierzehnjährige dem Tod und Vergewaltigungen direkt ins Auge blicken musste.
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50 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 1. September 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Sabine Bode löste mit ihren Büchern "Die vergessene Generation: Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen" und "Kriegsenkel: Die Erben der vergessenen Generation" viele Diskussionen aus. Oft wurde sie bei Lesungen oder Referaten allerdings auch gefragt, ob Sie sich irgendwann mit den Geschichten befasse, die Nachkriegskinder zu erzählen haben. Ihre Antwort liegt nun mit diesem Buch vor. Und sie interessiert mich nicht nur, weil mich schon die beiden ersten Bücher beeindruckten, sondern weil ich selber zu den Jahrgängen gehöre, die im Zentrum stehen. Als Schweizer hatte ich zwar das Glück, dass mein Vater nicht in aktive Kriegshandlungen verwickelt wurde, sondern lediglich monatelang an den Grenzen zu Deutschland stand. Doch meine Mutter, die während des Zweiten Weltkriegs in München lebte, würde sich in einigen Figuren dieses Buches bestimmt wiedererkennen.

Den Vätern und Müttern, deren Kinder in diesem Lesebuch zu Wort kommen, begegnete das Schreckliche in allen nur denkbaren Formen. Doch weil in den Familien nur selten darüber gesprochen wurde, steht es auch auf den 300 Seiten oft zwischen den Zeilen. Oder äußert sich in lange nicht wahrgenommenen Verhaltensweisen, die von schwierig Erklärbarem geprägt sind.

Die Kraft von Geschichten besteht nicht zuletzt darin, dass sie Verstehen ermöglichen, ohne den Verstand übermäßig an diesem Prozess zu beteiligen. Daher braucht es auch nicht unzählige Interviewpartner, sondern lediglich Geschichten, in denen die häufigsten Mustervorlagen anzutreffen sind.
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48 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Lehmann-Pape am 19. November 2011
Format: Gebundene Ausgabe
'Wie alle Eltern dieser Zeit brauchten sie ihre ganze Kraft für den Überlebenskampf.. Außerdem waren sie der Meinung, ein Kind zu verwöhnen sei ein kapitaler Erziehungsfehler'. Denn: 'in den fünfziger Jahren war die Welt noch nicht in Ordnung'.

Das ist die Ausgangssituation vieler Kinder der 50er Jahre. Kinder von 'Kriegsvätern', die Sabine Bode in den Mittelpunkt ihres neuen Buches, fast einer Art Dokumentation mit vielen Stimmen von Zeitzeugen, rückt. Kinder von 'abwesenden' Vätern, zu denen nur ein 'dünner' Kontakt herrschte, dem Familienbild, aber auch den Notwendigkeiten jener Nachkriegszeit geschuldet. Väter, die in ihrer Person, aber auch in ihrer persönlichen Geschichte, dunkle Flecken hinterlassen haben und dennoch in ihrer Art und ihrer Zeit Wirkung ausübten auf ihre Kinder. Eine oft lang anhaltende und prägende, schwierige Wirkung.

Wie ist das mit den Vätern? Waren sie Täter, Opfer oder beides? Was steckt hinter dem vielfachen Schweigen einer 'gut getarnten Vergangenheit'? Eine Vergangenheit, die dennoch, indirekt, zu spüren war.

'Nachkriegskinder erinnern sich , wie viele Väter und Großväter voller Spannung steckten'. Das Bild des 'kettenrauchenden Mannes' ist nur eines der Symbole für diese Spannung, ein Bild, wie es in der HB Werbung der 60er Jahre aufgenommen wurde.

In ihren Büchern 'Die vergessene Generation' und 'Nachkriegsenkel' hat sich Sabine Rode bereits intensiv 'ihrem' Thema zugewendet, konkrete Generationen in ihrer ganz eigenen Befindlichkeit, geprägt durch die Erfahrung im Krieg mit all seinen Schrecken. Seminare gibt sie zum Thema, Menschen wenden sich ihr zu, die betroffen sind.
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