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Nachdenken über Christa T.
 
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Nachdenken über Christa T. [Taschenbuch]

Christa Wolf
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 203 Seiten
  • Verlag: Luchterhand Literaturverlag (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3630620329
  • ISBN-13: 978-3630620329
  • Größe und/oder Gewicht: 18,5 x 11,4 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 548.360 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Christa Wolf
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Auch heute ist Christa Wolfs 1968 erschienenes Buch ›Nachdenken über Christa T.‹ noch modern, denn es geht der nie endgültig beantworteten Frage des Menschen nach, wie er zu sich selbst findet.«

(Ulrich Wickert Die Welt ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kurzbeschreibung

Christa T. wird 35 Jahre alt, ein Opfer der Leukämie. Sie haben gemeinsam die Schulbank gedrückt, sie und die Ich-Erzählerin, die nun erinnernd gegen das Unverständliche anschreibt. "Es ist die Geschichte ihrer Generation, die Christa Wolf hier erzählt, die Geschichte jener, die nach 1945, damals kaum achtzehn oder zwanzig Jahre alt, begeistert und emphatisch die Morgenröte einer neuen Zeit grüßten und die sich wenig später inmitten des grauen und trüben Alltags von Leipzig und Ostberlin sahen." MARCEL REICH-RANICKI

Nachdenken über Christa T., 1968 in der DDR erschienen und mittlerweile in 15 Sprachen vorliegend, begründete den Weltruhm Christa Wolfs.


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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wichtiges Werk der DDR-Literatur, 10. August 2006
Von 
Rolf Dobelli "getAbstract.de" (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
"Christa T. stirbt an Leukämie, aber sie leidet an der DDR." Marcel Reich-Ranickis plakativer Satz über Christa Wolfs Roman "Nachdenken über Christa T." trifft fast ins Schwarze - aber doch knapp daneben. Denn die früh verstorbene Freundin der Ich-Erzählerin lässt sich nicht so einfach in ein Schema pressen. Jung und idealistisch träumt Christa T. nach dem Krieg vom Aufbau einer besseren Gesellschaft. Schon bald stellt sie enttäuscht fest, dass unter den Tatmenschen und Opportunisten des Arbeiter- und Bauernstaates kein Platz für sie ist. Die Individualistin kann sich nicht anpassen, zieht sich ins Private zurück und scheitert schließlich auch an übersteigerten Ansprüchen an sich selbst. Der Roman wurde im Westen gefeiert, während er im Osten zunächst nur in kleiner Auflage erschien. Womöglich haben beide Seiten mit ihrem Scheuklappendenken Christa T. Unrecht getan. Denn Wolfs Roman über das Leben in den Anfangsjahren der DDR ist von Zweifeln und vorsichtigen Deutungsversuchen durchsetzt. Jedes Fragezeichen fordert den Leser auf, eigene Antworten zu finden: Was ist ein erfülltes Leben? Lässt sich das Streben nach persönlichem Glück mit gesellschaftlichem Engagement vereinbaren? Wie in den meisten Werken von Wolf geht es auch in diesem um Ideologie und Alltag in der DDR, doch hier steht erstmals der Mensch im Mittelpunkt.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen *** vor allem ein Nach-denken, 11. Juni 2007
... denn Christa T. ist bereits tot. Wir können nur Nach-lesen, wer Sie war und was Sie tat. Die an Leukämie verstorbene Christa T. hat uns nur ihre Kinder, einen Mann, ein Haus und eine Freundin (Wolf) und ein durcheinander von Notizen, Zetteln und Erinnerungen hinterlassen. Es scheint so wenig, was von einem bleibt.

Anhand der losen persönlichen Aufzeichnungen versucht Wolf dem so jung vergangenen Leben Nach-zuspüren, ein Kampf gegen das vergessen, ein verarbeiten, vorallem ein Nach-fühlen.

Wolf versucht die Annäherung an ein vergangenes Leben. In sensibel aufgezeigten Erinnerungsbildern zeigt Sie uns eine von der allgemeinen Norm der DDR abweichenden Frau ... bis hin zu Ihrem Ende als angepasste Tierarzt-Frau. Ja, es werden auch DDR-spezifische Probleme geschildert und es entsteht ein individueller Einblick in die persönlichen Zwänge dieser Zeit, in der kein Freigeist (wie Christa T.) Luft zum atmen bekam. Dies scheint mir aber nicht die Hauptintuition zu sein. Es ist ein Nach- denken über das Leben und Sterben an sich.

Dieses Nach- denken hat mich an das Buch gefesselt. Es ist ein Buch was in einem verbleibt und wächst ... es ist ein Geschenk an das Leben.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nachdenken - als Versuch, man selbst zu sein, 17. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Nachdenken über Christa T. (Broschiert)
Mit dem Roman "Nachdenken über Christa T." (1969) versuchte Christa Wolf die Widersprüchlichkeit menschlicher Entwicklung im Sozialismus aufzuzeigen. Christa T., eine literarische Gestalt, die bis in das Innere tief ausgeleutet wird. Bohrend wird danach gesucht, was den Kern dieses Menschen ausmacht, dabei ist die starke Neigung der Autorin zu ihrer Heldin überall spürbar. Christa T. ist ein ungewöhnlicher Mensch. Sie ist anders als andere. Ihre Eigenheiten sind extrem widerspruchsvoll, auf ihre Mitmenschen wirkt sie anziehend und zugleich unnahbar. So außergewöhnlich ihr Charakter ist, so normal ist doch ihre Biographie: Nazischule, Krieg, Flucht und Umsiedlung, Neulehrerin, Studium und schließlich Ehefrau mit Wohnung, Haus und Kindern. Manfred Orlick, Halle
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