Kurzbeschreibung
In seinem zweiten Gedichtband "Nach den Feuern" stilisiert David Jäger alltägliche Begebenheiten zu einem abstrakten Sprachfluss von Bildern, die von fernen Orten, wilden Farben und Naturmythen sprechen. Tiere, Pflanzen und menschlicher Trieb werden zu einer keuschen Landschaft gewoben, in der das lyrische Ich seine Leidenschaften von Ferne betrachtet, ohne sich von ihnen lösen zu können. Nach den Feuern beschreibt den Prozess einer Läuterung - einer Läuterung, die sich weder kühl noch dürr gibt, sondern den Formwillen eines Steinmetzes in Worten erkennen lässt. David Jägers Gedichte verschlingen ihren Erschaffer nicht, sie erkennen ihn als ihren Meister.
Der Verlag über das Buch
Dunkler SternDavid Jäger wurde am 13. April 1983 in Bottrop geboren. Seine Lyrik bewegt sich in einer morbid-expressionistischen Weite. Paul Celan und Ingeborg Bachmann zählen zu seinen Vorbildern. Nach ersten Veröffentlichungen in der Kulturzeitschrift INTRO erschien sein inzwischen vergriffener, erster Gedichtband "herbst mitternacht stunden". 2000 erhielt Jäger beim bundesweiten Wettwerb "Schüler schreiben" der Stadt Berlin - gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung - unter 2274 Mitbewerbern eine der begehrten 26 Auszeichnungen. Die Jury beurteilte Jägers Gedichte in der Auszeichnungsurkunde als "bemerkenswert und beispielhaft". Nun erschien sein zweiter Lyrikbank "Nach den Feuern". Leseproben finden Sie unter der o.g. Internetadresse des Verlages.